Von der Erzieherin zum Modegeschäft

Eigene Ideen und Konzepte verwirklichen, unabhängig von Vorgesetzten sein und die Chance auf das Maximum an Herausforderung – viele hegen den Wunsch nach dem Abenteuer Selbstständigkeit. Bei der früheren Erzieherin Anika Skorday wuchs er schon lange heran. Was ihr noch fehlte, war eine konkrete Idee. Diese kam ihr vor gut einem Jahr dank ihrer besten Freundin, als sie sie auf der Suche nach einem Brautkleid begleitete. Ambiente und Service war für die beiden in vielen Brautmodengeschäften nicht zufriedenstellend. Anika Skorday will es besser machen und eröffnet am 2. März 2019 in der Neustädter Straße 17 ihr Brautmodengeschäft „Tüllwerk“. Wir sprachen mit der 27-jährigen Unternehmensgründerin über ihr neues Geschäft.

Es gibt bereits einige Brautmodengeschäfte in Cottbus und Umgebung. Was möchtest du anders machen als deine Konkurrenz?

Kleiderstangen, bei denen man förmlich „wühlen“ muss, kommen für mich nicht in Frage. Stattdessen möchte meine Bräute in einen Moment des Zeitstillstandes mitnehmen. Für ein paar wundervolle Augenblicke gibt es nur die Braut und ihre Begleitung. Proportionen und Konfektionsgrößen sind dabei keine Hürde. Von Größe 32 bis 62 ist bei mir alles vorhanden. Im Laden und in 20 km Umkreis biete ich eine kostenlose Anziehhilfe – und auch Kids bekommen bei mir durch eine enge Zusammenarbeit mit einem Festmodenverleih die passende Kleidung. Darüber hinaus kann ich der Braut dank meinem weiten Spektrum an Kooperationspartnern so einige Wege in der ohnehin schon stressigen Zeit erleichtern.

Vor deiner Unternehmensgründung warst du als Erzieherin tätig. Welche Umschulungsmaßnahmen hast du getroffen, um auf deinem neuen „Fachgebiet“ und auch unternehmerisch an Know-how zu gewinnen?

Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Gründungswerkstatt Zukunft Lausitz. Sie stellte mir einen super Coach an die Seite, wie er besser nicht hätte sein können. Ihr Service war genau abgestimmt auf meine Bedürfnisse und meine spezielle Branche. Ich nutzte viele Möglichkeiten zur Weiterbildung durch Seminare. In Kombination mit einem Crashkurs bei einer Schneiderin, einem Praktikum im kaufmännischen Bereich und viel Selbststudium konnte ich mir das nötige Rüstzeug für mein eigenes Brautmodengeschäft aneignen.

Würdest du die Zukunft Lausitz weiterempfehlen?

Definitiv! Wenn schon Selbstständigkeit, dann vorbereitet – und da ist die Gründungswerkstatt der ideale Begleiter.

www.instagram.com/tuellwerk