Drochower Landhof

Drochow ist ein kleines Dorf in der Lausitz. Auf 5,3 km² leben zur Zeit 315 Einwohner.

Das ursprüngliche slawische Dorf gelangte im 12./13. Jahrhundert unter deutsche Herrschaft. Am 1. Oktober 1419 wird Drochow an das Kloster Dodrilugk (Doberlug) verkauft.

Durch die preußische Verwaltungsreform 1816 kommt der Ort als Enklave zum Landkreis Luckau. Bis zum Beginn der Abbaggerung durch den Bergbau haben sich die Drochower ausschließlich von der Land- wirtschaft ernährt. Der überwiegende Teil der Länderei- en war Eigentum der Großgrundbesitzerfamilie Fischer aus Hamburg.

Eine Handvoll Kleinbauern bewirtschaftete die übri- gen Flächen. Der Grund und Boden des “Drochower Landhofes” befand sich vor der Schenkung 1996 an den Arbeitslosenverband im Besitz der Kleinbauernfamilie Alwiene und Paul Bauer und war bis zur Bebauung durch die ehemalige LPG “Bündnis der Werktätigen” Ackerland.

Nach der Übernahme durch den Arbeitslosenverband begannen Beschäftigte in mehreren Projekten mit der Realisierung der Sanierungsarbeiten. Es entstand der “Drochower Landhof” umgeben von Wiesen und Wäl- dern. Sogar einen kleinen See kann Drochow sein Eigen nennen. Das Projekt musste Anfang 2013 durch den Arbeitslosenverband aufgegeben werden.

Durch die Bekanntgabe in einer Zeitung wurde der junge Investor André Burdack (30) aus Berlin auf den Hof aufmerksam gemacht. Er knüpft dort an, wo der ALV aufgehört hat. Die Zimmer wurden neu eingericht. Im Bettenhaus wird ab Mai ein modernisierter Duschraum und ab August ein behindertengerechtes WC zur Verfügung stehen.

Adresse

Feldstraße 7, 01994 Schipkau OT Drochow
http://www.stand-fest.de/landhof/index.php