Der Tesla-Song – wer steckt dahinter?

Der Song „Welcome Tesla – Roadster Come Home“ war neben dem gigantischen Lichtimpuls und der Tesla-Parade ein echtes Highlight bei der #WelcomeTesla-Aktion am 18.10. auf dem Lausitz-Ring. Er stammt aus der Feder von Kenny Löder und Jack Gallaut aus Cottbus. Beide haben eine gemeinsame Leidenschaft: Metal-Musik. Mit ihrer Band Going Under droppen sie aktuell einen Song nach dem anderen. Im Interview erzählten sie uns, wie die Band entstanden ist und wie es zu dem #WelcomeTesla-Auftritt kam.

Wovon handeln eure Tracks?

In unseren Songs verarbeiten wir unsere Vergangenheit, unsere Erfahrungen und was um uns herum passiert. Bei „Cycle“ geht’s z.B. darum, wie ich es geschafft habe, wieder im Leben zu stehen, aber meine Erinnerungen mich manchmal zurück in schlechte Zeiten schmeißen. Einer der persönlichsten Songs, In my Bones, handelt davon, wie die Beziehung zu meinem Vater in die Brüche ging.

Wie seid ihr darauf gekommen, zusammen Musik zu machen?

Wir lernten uns in der Schule kennen, weil wir beide Metal hören, und wurden schnell Freunde. Eines Tages wollte Jack einen Rat von mir. Nachdem wir darüber gesprochen hatten, sind wir über E-Schlagzeuge ins Gespräch gekommen. Ich meinte dann: „Hey, hol‘ dein Schlagzeug doch einfach zu mir und wir machen zusammen Musik!“ – Going Under war geboren.

Bei #WelcomeTesla warst du ohne Jack, dafür mit deiner Schwester auf der Bühne. Wie kam es dazu?

Der Initiator und mein Stiefvater Jens Taschenberger hat uns gefragt, ob wir einen Song zu der Aktion machen möchten und wir waren sofort dabei. Der Song gefällt uns sehr gut und der Refrain bleibt gut im Kopf. Da wir bei dem Auftritt nur diesen Song performen sollten und Jack an dem Tag leider arbeiten musste, war ich mit meiner kleinen Schwester als BackgroundSängerin auf der Bühne.

Wie war das Gefühl, vor so vielen Leuten aufzutreten?

Ich stecke jedes Mal voller Adrenalin und Aufregung. Auch ein bisschen Angst gehört dazu, dass man irgendwas falsch machen könnte. An sich ist das Gefühl aber der Hammer – vor allem ganz kurz vor dem Auftritt! Wenn es dann losgeht und ich die erste halbe Minute gesungen habe, fällt die ganze Last von mir.

Hättest du Aktion auch unterstützt, wenn du da nicht aufgetreten wärst?

Auf jeden Fall! Die Aktion an sich war mega lustig und eine Tesla Gigafactory in der Lausitz wäre ein Meilenstein für unsere Region. Im Vor- und Nachhinein konnte die Aktion ja auch ziemlich viel Aufsehen erregen, was mich stolz macht, ein Teil von ihr gewesen zu sein.

Nach der Aktion hast du dein Soloprojekt „Blow on M’s“ gedroppt. Was hat es damit auf sich?

Bei Going Under orientieren wir uns an Metalcore und Alternative Metal, wollen uns aber nicht auf starre Genregrenzen festlegen. So lassen wir auch mal Deathcore- oder Pop Punk-Elemente einfließen. Mit heftigen Riffs und bald auch Synthesizern sorgen wir teils für richtig brachialen Sound. Bei meinem Nebenprojekt Blow on M’s ist hingegen alles sehr ruhig konzipiert. Es steht eher für Balladen mit clean Vocals und E-Gitarren-Sounds. Für mich ist es ein Ausgleich vom etwas härteren Sound von Going Under.

Wo kann man dich und Going Under live erleben?

Wir hoffen, schon demnächst! Wir haben viel an unserem Set geübt und möchten jetzt auf die Clubs zugehen. Das Muggefug e.V. oder der Faule August wären geile Locations dafür. Langfristig wollen wir natürlich in Berlin auftreten, erstmal in kleineren Clubs und irgendwann mal in der Columbiahalle oder der Mercedes-Benz-Arena! *lacht*

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