3 Tipps für schöne und gesunde Zähne

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Wer sich in diesen Tagen genauer mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt, hat zumeist die Auswirkungen auf die Figur im Hinterkopf. Ziel ist es, den Aufbau von Muskulatur gezielt voranzutreiben oder eine echte Hilfe beim Abnehmen zu schaffen. Außer Acht gelassen werden hingegen die großen Auswirkungen auf die Zahngesundheit. Wir wollen einen Blick auf diesen oft vernachlässigten Aspekt unserer Speisepläne werfen.

Die richtigen Nährstoffe zuführen

Eine erste wichtige Säule ist die Zufuhr passender Nährstoffe. Flouridhaltige Lebensmittel und Milchprodukte sind hier von großer Bedeutung. Sie enthalten wertvolle Mineralien, die dazu beitragen, den Zahnschmelz zu härten. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass der Zahn den ständigen äußeren Einflüssen leichter standhalten kann. Hinzu kommt, dass Lebensmittel wie Fisch, schwarzer Tee oder flouridiertes Speisesalz ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Karies sind. Auf diese Art lässt sich ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Zahngesundheit leisten.

Weiterhin senkt eine solch ausgewogene Ernährung das Risiko für Paradontose. Die Entzündung des Zahnfleischs führt besonders oft zum Zahnverlust und stellt ein häufig unterschätztes Problem dar. Doch nicht nur über die Ernährung kann ein wichtiger Schritt zur Vermeidung getan werden. Weiterhin ist es wichtig, frühzeitig an eine zahnärztliche Behandlung zu denken. Auf diese Weise lässt sich die Wurzel des Problems behandeln, noch bevor es größere Kreise um sich zieht.

Vollkornprodukte und Gemüse

Auf dem Speiseplan jedes Sportlers finden sich diverse Vollkornprodukte und große Portionen Gemüse. Erstere liefern dem Körper wertvolle Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel nicht zu schnell ansteigen lassen und für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite ist das Gemüse dazu geeignet, den Bedarf an vielen wichtigen Mikronährstoffen zu decken, denen eine essentielle Bedeutung zukommt.

Auch im Hinblick auf die Gesundheit unserer Zähne sind die positiven Auswirkungen beider Lebensmittel nicht zu unterschätzen. Denn die langkettigen Kohlenhydrate der Vollkornprodukte können von Bakterien im Mundraum nur schwer verwertet werden. Dies führt dazu, dass ihre Vermehrung verlangsamt wird und gesundheitliche Probleme unwahrscheinlicher werden. Gemüse, besonders in seiner rohen Form, ist wiederum für unsere Kiefermuskulatur eine sportliche Herausforderung. Wer sich regelmäßig damit konfrontiert, stärkt auf diese Weise sogar das Zahnfleisch. Es lohnt sich also, diesen Weg zu gehen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Viele junge Menschen sind der Meinung, sie müssten nicht zum Zahnarzt gehen, da gesundheitliche Probleme vor allem die ältere Generation betreffen. Doch dies ist ein häufig anzutreffender Trugschluss, der gefährlich werden kann. Denn so bleiben wichtige Besuche in der Praxis aus, mit denen ernstliche gesundheitliche Folgen leicht hätten verhindert werden können.

Auf der anderen Seite bleibt das zweimal tägliche Zähneputzen eine wichtige Grundlage für die allgemeine Gesundheit. Wichtig ist dabei nicht nur die Regelmäßigkeit, mit der zur Zahnbürste gegriffen wird. Darüber hinaus ist es wichtig, nicht zu schnell nach einer Mahlzeit zu putzen. Denn viele Lebensmittel enthalten Säuren, die den Zahnschmelz für etwa 30 Minuten empfindlicher machen. Lieber also eine halbe Stunde warten, um dann durch gründliches Zähneputzen den gewünschten Effekt zu erzielen.

Letztlich haben wir es selbst in der Hand, wie gut es um unsere Zahngesundheit bestellt ist. Die Auswirkungen auf Wohlbefinden und Attraktivität sollten es jedem wert sein, diese Maßnahmen zu ergreifen.