Gettin‘ ready for the summer

Wenn das, was ihr Bauch nennt, einem ausgelösten Airbag gleicht, könnnen wir euch diesen Beitrag wärmstens ans Herz legen. Hier geht es um drei der besten Ernährungsweisen zum Abnehmen.

Vorab zwei Fakten:
1. Kraftsport ist das A und O zum Muskelerhalt bei Reduktionsdiäten – do it!
2. Abnehmen funktioniert nur mit einem Kaloriendefizit, sprich: es werden mehr Kalorien verbraucht als aufgenommen. Das ist die Grundlage JEDER funktionierenden Reduktionsdiät – alles andere ist Bullshit!
Long story short, los geht‘s:

Erste Ernährungsform: IIFYM
If it fits your macros, zu Deutsch: „Wenn es in die Makros passt“ ist ein Trendbegriff für das gute alte Kalorienzählen. Makros oder Makronährstoffe sind die drei Nährstoffe, die man von der Rückseite jeder Lebensmittelverpackung kennt: Kohlenhydrate, Fette, Proteine.
Beim IIFYM wird mittels App der Kalorien- & Makrobedarf pro Tag berechnet. Nun trägt man jeden Tag alle gegessenen Lebensmittel + die exakte Menge der Lebensmittel in sein „Tagebuch“ ein. Dabei bekommt man relativ schnell ein Gefühl für die Dos and Don’ts. Nach ein paar Tagen Übung hat man den Dreh raus und man schafft es, die vorgegebenen Kalorienanzahl zu treffen und das Makroverhältnis einzuhalten. Der entscheidende Vorteil bei dieser Ernährungsform: Sie funktioniert zu 100 %.

Zweite Ernährungsform: Low Carb
Wer diese Ernährungsform nicht kennt, hat wahrscheinlich die letzten 5 Jahre ausschließlich im McDonalds gelebt. Dennoch eine kurze Erklärung: Bei dieser Ernährungsform geht es darum, die Kohlenhydrate relativ gering zu halten – Low Carb eben.
In der Praxis wird einfach auf bestimmte Lebensmittel verzichtet. Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln, zu viel Obst, Süßigkeiten etc. sind ein absolutes No-Go. Der Trick dahinter: Das Heißhunger-Hormon Insulin wird durch die kohlenhy-dratarme Ernährung konstant gehalten. In der Folge haben wir weniger Hunger und essen weniger. Der entscheidene Vorteil bei dieser Ernährungsform: Sie ist intuitiv und einfach.

Dritte Ernährungsform: intermittet Fasting
Intermittent Fasting ist im eigentlichen Sinne gar keine Ernährungsform, da es weder Vorgaben zur Lebensmittelauswahl, noch zu der Kalorienanzahl gibt. Es ist viel mehr – und das sagt der Name ja schon – eine Art des Fastens.
Beim intermittent Fasting wird in relativ kurzen Zyklen gefastet. Der bekannteste ist der 16/8 Zyklus, bei dem der Tag in zwei Phasen unterteilt wird: 16 h Fasten und 8 h Reinhauen. Die Zeit in der wir schlafen, liegt dabei immer in der Fastenzeit, wodurch wir effektiv 8 h der „wachen“ Zeit nichts essen. Durch das kleine Essenszeitfenster, essen wir i.d.R. insgesamt weniger. Die entscheidenen Vorteile bei dieser Ernährungsform: Sehr einfach umsetzbar, viele gesundheitliche Vorteile.

Instagram: paul.wolle
Bild: beart.tj