Süßstoffe machen Krebs ... und dick?

Der Durchschnittsdeutsche vernichtet täglich ganze 100g reinen Zucker. Das Problem dabei: Zucker sättigt nicht, regt den Appetit an und provoziert in dieser Menge auch noch eine Hand voll Krankheiten wie Diabetes, Karies und sogar Krebs. Was nützt dir diese Information? Bis hier hin nichts, außer einem schlechten Gewissen beim nächsten Kinder Bueno. Gern geschehen. Für alle Keksteigkoster und Nutellanascher, die gern ohne schlechtes Gewissen den Finger ablecken würden, gibt es eine Lösung: kalorienfreie Süßstoffe. Nun flüstert dir wahrscheinlich der Teufel auf deiner rechten Schulter ins Ohr: „Lass die Finger davon, Süßstoffe machen Krebs. Iss lieber weiter den altbewährten Haushaltszucker, der ist nämlich gesund.“ Grund dafür ist ein weitverbreiteter Irrglaube.

Der Mythos

Obwohl in den letzten Jahren immer mehr Zuckerersatz-Stoffe den Weg in die deutschen Ladenregale fanden, halten sich die Gerüchte um Süßstoffe wie Aspartam, Stevia und Xylit. Das liegt vor allem an der Skepsis der Rasse Mensch gegenüber Neuem – besonders dann, wenn es „zu schön um wahr zu sein“ scheint. Seit über 50 Jahren wird akribisch nach Nebenwirkungen von Süßstoffen geforscht. Das Einzige was sich bis jetzt herausfinden ließ, ist, dass sich nichts herausfinden lässt. Der Mythos, Süßstoffe seien krebserregend, beruht auf einer verfälschten Studie der 60er-Jahre. Seit 2006 gelten Süßstoffe offiziell als unschädlich und sind seitdem überall erhältlich und sollten auch in keiner Küche mehr fehlen.

Die Alternativen

Nicht nur beim Selbstzubereiten von Gerichten kann man Zucker beruhigt gegen Süßstoffe austauschen. Auch im Süßigkeiten-Business gibt es nahezu jede Sünde auch in gesund. Beispiel gefällig? Schokolade mit Xylit statt Zucker, Schokocremes mit Sorbit und Malit und auch Gummibärchen gibt´s völlig ohne Zucker. Diese Alternativen gibt es bis dato hauptsächlich im Internet, doch lange suchen muss man danach nicht.

Getränke mit Aufschrift Zero, Light oder Sugarfree sind dagegen schon viel etablierter und bedenkenlos genießbar. Nach zu vielen Red Bulls könnte man allerdings leicht hibbelig werden.

Süßstoffe sind in jedem Fall die bessere Alternative zu Zucker und es gibt für jede Verwendungsart und jeden Geschmack ein passendes Süßungsmittel. Oft wird noch heute verbreitet, dass Süßstoffe ungesund seien, dabei haben sie viele gesundheitliche Vorzüge. Probiert es einfach aus, ersetzt stark zuckerhaltige Lebensmittel gegen die gesündere Alternative mit Süßungsmitteln und ihr werdet staunen, wie schnell der über Weihnachten angefressene Speckmantel dahinschmilzt.

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