Gegen die Ohnmacht der Vernunft

Seit September ist der Hambacher Forst ein Dauerbrenner in den Medien. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bis hin zur Tagesschau werden Bilder von friedlichen Umweltaktivisten gezeichnet, die gegen einen Energieriesen und die Staatsmacht und für das Weltklima kämpfen. Doch was passiert im Hambacher Forst wirklich?
Das Waldstück ist seit sechs Jahren in bislang für Deutschland beispielloser Art zu einem quasi rechtsfreien Raum für Ökoterroristen verkommen. Über den Gleisen für Züge aus dem Tagebau wurden in Kopfhöhe der Lokführer Drahtseile mit Steinen gespannt. Es wurden Autos von Arbeitern mit Baseballschlägern entglast, Dornenketten auf der Straße ausgelegt, sodass Arbeiter verunfallten. Das sind wenige Beispiele einer langen Reihe von Straftaten, es laufen Dutzende Strafverfahren. Erst Ende August 2018 hat die Polizei im Camp der Gewaltszene bei einer Durchsuchung eine große Anzahl Waffen beschlagnahmt. Was sich liest wie ein Endzeit-Film, ist im Hambacher Forst Realität. Die Ökoterroristen sind keine Gutmenschen, es handelt sich laut Polizeiangaben um eine gewaltbereite, kriminelle Szene, die aus ganz Europa gezielt anreist. Im September wurden Polizisten bei der Räumung von den Baumbewohnern mit Fäkalien und Urin beworfen. Überschattet wurde dies vom tragischen Tod eines Journalisten, der ohne äußere Einwirkung von einem maroden Verbindungssteg der Baumhäuser in ca. 15-20 Metern Höhe stürzte. Jeder einfache Bürger müsste sich vor Gericht verantworten, wenn durch eine nicht genehmigte, waghalsige Konstruktion ein anderer Mensch zu Tode kommt. Im Hambacher Forst kehren Klima-Aktivisten die Schuld um – und in den Medien erfolgt keine Klarstellung. Wer in Deutschland Klima-Aktivist ist, steht offensichtlich inzwischen über Gesetz und Moral.

Auf dem Weg zu Fake-News?

In der Tagesschau wird der böse Energieriese gegen die friedlichen Umweltschützer ausgespielt. Dass hinter der Rodung tatsächlich ein langwieriger demokratischer Prozess steht, in dem die Versorgungssicherheit der Menschen abgewogen wurde, berichtet niemand. Dass die Erweiterung des Tagebaus und die Rodung des Hambacher Forstes selbst von den Grünen beschlossen wurden, als sie 2016 in NRW noch mit an der Macht waren, berichtet auch niemand. Dass sämtliche Gerichte dem Allgemeinwohl der Bevölkerung Vorrang gaben, wird ebenso wenig berichtet. Demokratie und Rechtsstaat haben hier für klare Regeln und Gesetze gesorgt. Die breite Front grüner Ideologen unternimmt derzeit nichts anderes als einen Angriff auf unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat. Es geht um ein Symbol für das Klima und gegen Kohle, dazu ist jedes Mittel recht. Den öffentlich-rechtlichen Medien sind Schlagzeilen und Bilder, die diesen Trubel anheizen, offensichtlich auch immer wichtiger. Das Ergebnis: Immer weniger Menschen sind tatsächlich informiert.

Ein Versuch mit ungewissem Ausgang

Aus diesen Gründen startet der Pro Lausitzer Braunkohle e.V. eine Online-Petition: Für den Industriestandort Deutschland und die energieintensiven Industrien, für hunderttausende gut bezahlte Jobs, für Vertrauen in Demokratie und Rechtsstaat – für eine Rodung des Hambacher Forstes! Informieren Sie sich – und wenn Sie die Meinung nachvollziehbar finden, diskutieren Sie darüber, machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Viele Informationen unter www.pro-lausitz.de im Bereich „Kohle & Energie“ können dabei helfen. Und – wenn es Ihrem Meinungsbild entspricht – schließen Sie sich im besten Falle der Petition an. Auch hier zählt jede Stimme, damit unser Land, unsere Lausitz auch morgen noch lebenswert ist und nicht von vermeintlichen Klimarettern unter medialem Beifall zu Grunde gerichtet wird.

www.pro-lausitz.de