#WelcomeTesla: So wars

Am 18. Oktober um 19:10 Uhr erlebten gut 800 Lausitzer einen wahren Gänsehautmoment. Unter dem Hashtag #WelcomeTesla sendeten sie mit Scheinwerfern, Strahlern, Taschenlampen und Handyblitzen ein gigantisches Lichtsignal in den Himmel. Damit wurde dem Tesla Roadster, der an diesem Tag aus dem Weltall auf die Erde zurückkehrte, symbolisch der Weg in die Lausitz geleuchtet. Das Ziel: Auf unsere Region als idealer Standort für die Tesla Gigafactory aufmerksam zu machen, die in Deutschland angesiedelt werden soll. Sie würde der Lausitz wirtschaftlich starke Impulse geben und neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen, die durch den Wegfall der Braunkohleindustrie verloren gehen. Das lauter.de-Team war mit einem Partybus samt Freibier und Musik vor Ort.

Mit 25 jungen Cottbusern, reichlich Bier, Mexikaner- und Rhabarber-Likör sowie zwei dicken JBL-Boxen ging es auf die wohl feuchtfröhlichste Busfahrt des Jahres. Schnell kam die Frage auf, welchen Sinn die ganze Aktion eigentlich hat und ob es sich überhaupt lohnt, so einen Aufwand für ein Lichtsignal zu betreiben. Angeregt diskutierten Mitfahrer über die mögliche Bedeutung einer Tesla Gigafactory in der Lausitz, die wohl geringe Wahrscheinlichkeit, dass Elon Musk davon etwas mitbekommt sowie über die Zukunft der Region und Tesla im Allgemeinen. Im selben Atemzug wurde klar: Allein die Tatsache, dass die Lausitz mit ihrer Strukturentwicklung zum Gesprächsthema der jungen Leute wird, ist schon Gewinn genug. Schließlich sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen diejenigen, die die Zukunft der Lausitz nach der Kohle maßgeblich mitgestalten werden. Im Anschluss an die Aktion tauschten sich die Mitfahrer in einer Cottbuser Bar am Busbahnhof weiter über das Thema aus und genossen das ein oder andere Pils.

Auch auf höherer Ebene wird seit dem Lichtimpuls Aktion fleißig diskutiert: „Mit der Aktion #WelcomeTesla haben wir eine Debatte für ein neues industrielles Herz der Lausitz in Gang gesetzt. Ob Zulieferung für die Batteriezellproduktion bei der BASF, Deutsche Batteriefabrik oder Forschungsinstitut – die Lausitz kann zu Recht hoffen. Gemeinsam mit Berlin können Brandenburg und Sachsen die Weichen stellen“, so die Initiatoren Jens Taschenberger und Ralf Henkler.

Die Aktion #WelcomeTesla ist noch nicht vorbei. Auf der Website könnt ihr euch weiterhin als Unterstützer eintragen und angeben, warum ihr eine Tesla Gigafactory in der Lausitz sehen wollt. Das geht ruckzuck und ohne die Angabe einer Email-Adresse oder Telefonnummer. Rund 125.000 waren Ende Oktober schon dabei. Unter der Verwendung des Hashtags #WelcomeTesla könnt ihr zudem in sozialen Medien über die Ansiedlung einer Tesla Gigafactory und die Zukunft der Lausitz diskutieren und so dazu beitragen, dass das Signal auch Tesla und Elon Musk selbst erreicht.

www.welcome-tesla.com