Interviews 72

„2020 war wie ein Sabbat-Jahr“

Der Sabbat hat ein Ende: Nach einem ruhigen Jahr 2020 startet Fatoni mit neuem Album und großer Tour wieder durch. „Delirium“, das er gemeinsam mit Edgar Wasser herausbrachte, schaffte es bis auf Platz 4 der Albumcharts. Ohne Edgar Wasser, dafür mit seinen Klassikern im Gepäck kommt Fatoni zum Laut Gegen Nazis und lässt bei seiner Spielzeit gegen 21:15 Uhr nochmal raus, was sich angestaut hat. Der Sabbat hat ein Ende: Nach einem ruhigen Jahr 2020 startet Fatoni mit neuem Album und großer Tour wieder durch. „Delirium“, das er gemeinsam mit Edgar Wasser herausbrachte, schaffte es bis auf Platz 4 der Albumcharts. Ohne Edgar Wasser, dafür mit seinen Klassikern im Gepäck kommt Fatoni zum Laut Gegen Nazis und lässt bei seiner Spielzeit gegen 21:15 Uhr nochmal raus, was sich angestaut hat. 

Wie können die Laut Gegen Nazis Gäste ihre unwissenden Freunde überzeugen, zu deinem Auftritt zu kommen?

Für einen Deutschrapper bin ich eigentlich ganz ok!

Bei deiner aktuellen Delirium-Tour mit Edgar Wasser ist für dich teilweise an vier Tagen pro Woche Eskalation angesagt. Was machst du in der Zwischenzeit, um mal runterzukommen?

Momentan spielen wir ja Coronakonforme Konzerte, da hält sich die Eskalation etwas in Grenzen. Allerdings ist dieses On-Off-Touren tatsächlich sehr anstrengend. Früher war ich das gewohnt, aber 2020 war für mich wie ein Sabbat-Jahr und jetzt weiß ich nicht mehr wie das alles geht. Um die Frage zu beantworten: Sauna! 

Was werden wir beim Laut Gegen Nazis zu hören bekommen – eher Delirium-Hits oder deine „All Time Classics“?

Da ich meinen Delirium-Bro Edgar Wasser nicht mitbringe, werden es die Klassiker! 

Edgar oder du – wer von euch beiden ist die bessere Hälfte?

Eindeutig ich!

Wenn einer unserer Leser sich als neue zweite Stimme an deiner Seite bewerben würde, welche Qualifikationen müsste er/sie mitbringen?

Du brauchst eine gute Stimme, gute Texte, gute Ideen und solltest ein netter Mensch sein.

Was kommt für dich nach dem Open-Air-Sommer – wird dann am nächsten Soloalbum gearbeitet?

Ja! Die ein oder andere Arbeit als Schauspieler könnte auch noch dazu kommen ...  

Dein Shootout an die lauter-Leser:

Esst keinen gelben Schnee!

Foto: Simon Hegenberg

www.fatoni-edgar-wasser.de

Gastronomie 81

Was macht ein … Bartender?

Zu sagen, dass es schon immer Miguels Traum war, Bartender zu werden, wäre gelogen. Sein Werdegang bis hinter den Tresen des El Chico war vielmehr eine schleichende Liebe. Ursprünglich wollte er nur während des Studiums in der Gastronomie aushelfen. Aus der Aushilfe wurden jedoch mehrere Jahre, mitsamt der Erkenntnis: Das ist sein Ding. Als er dann noch auf Jeff und Stevo – die Leiter des El Chico und weiterer Cottbuser Lokale – traf, machte er seinen beruflichen Seitensprung endgültig zu seinem täglich Brot. Wir sprachen mit ihm über sein Berufsbild.

Was ist der Unterschied zwischen einem Barkeeper und einem Bartender?

Es sind eigentlich nur Synonyme. Wir befinden uns im El Chico in der Prohibitionszeit in Amerika, daher bezeichnen wir uns als Bartender.

Welche Fähigkeiten muss ein guter Bartender mitbringen?

Da kommen mir viele Sachen in den Sinn. Ein gutes Gedächtnis hilft sehr, genauso wie Multitasking-fähig zu sein. Auf jeden Fall die Fähigkeit unter Druck bzw. Stress liefern zu können. Schnell sein und trotzdem ein Auge fürs Detail zu haben. Und natürlich: mit Menschen umgehen zu können, Charme und Humor zu haben.

Was macht für dich einen richtig guten Cocktail aus?

Ein guter Cocktail muss mit seinen Zutaten zuallererst gut ausbalanciert sein. Und ein bisschen Show drum herum schadet nie.

Welcher Cocktail ist dein persönlicher Favorit?

Für mich geht nichts über einen guten Sour, am liebsten mit einer dominanten Spirituose, und einem Twist bei den anderen Zutaten. Die Textur, die ein Cocktail durch Eiweiß bekommen kann, liebe ich.

Worin besteht für dich der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail?

Ich glaube, man kann einen Longdrink als die einfachste Variante eines Mixgetränks betrachten, wegen der Anzahl der Zutaten. Das heißt aber nicht, dass man nicht was Interessantes kreieren kann. Cocktails lassen wiederum einfach viel mehr Spielraum – da hat man unglaublich viele mögliche Variationen.

Wenn ich mich in einer Stadt nicht auskenne, woran erkenne ich eine gute Bar?

Ich gehe persönlich lieber in Bars, die nicht das Übliche anbieten. Mir sind das Ambiente und das Design wichtig. Ich schaue mir gerne das Rückbüffet an, die Qualität der Spirituosen kann viel verraten, man weiß womit gearbeitet wird. Und die Vielfalt in der Karte sowie die dazugehörige Beratung spielen natürlich eine Rolle.

www.restaurant-bellessa.de/el-chico 

Jobs / Ausbildung / Praktikum

 

Gastronomie 48

Cocktail des Quartals: Mariposa

Der Name Mariposa (Deutsch: Schmetterling) kommt von der speziellen Blume, mit der der verwendete weiße Rum fusioniert wird.

Zutaten:

  • Zutaten: 50 ml mit der Butterfly Pie Flower selbstfusionierter, weißer Rum
  • 25 ml Limettensaft
  • 25 ml Gomme (Zuckersirup)

Getrocknete „Butterfly Pie flower“ (Schmetterlingserbse) Blüten, sorgen für das tief violette Auftreten des Cocktails. Die so angefertigte Spirituose wird schließlich noch mit frisch gepresstem Limettensaft und Zuckersirup gut ausbalanciert. Am Ende entsteht ein fruchtig-spritziger Drink der die moderne Mixologie in Kombination mit traditioneller Barkultur verkörpert. Diesen Drink gibt es in dieser Form nur im El Chico in Cottbus – mehr dazu auf den Seiten 42-43. Tipp fürs Selbstmixen zuhause: einfach mal mit einem gut ausgewählten, weißen Rum herstellen, ehe beim nächsten Besuch im El Chico die einzigartige, violette Variante probiert wird.

Zu genießen bei: Stevo, Zu genießen bei: Stevo, Barchef im El Chico. Alle drei Monate erfindet Stevo neue Cocktails in der Speakeasy-Bar im Cottbuser Eberthof.

Gastronomie 138

Verboten guter Genuss im El Chico

Etwa einhundert Jahre ist es her, da herrschte in den USA die Zeit der Prohibition. Kneipen, wie wir sie kennen, gab es keine und grundsätzlich war es verboten, Alkohol auszuschenken. Doch das hielt findige Wirte nicht davon ab, es trotzdem zu tun – es musste nur im Verborgenen geschehen. Die Speakeasy-Barkultur wurde geboren.

Die Geheimbar im Hinterhof
Speakeasy-Bar bedeutet so viel wie „Flüsterkneipe“. Eine solche bleibt dem Blick des einfachen Passanten verborgen, der Eingeweihte findet sie jedoch leicht. Was viele nicht wissen: Diese geheime Barkultur hält sich bis heute. Einen heißen Tipp findest du im Hinterhof der Friedrich-Ebert-Straße 36 in Cottbus. Versteckt im dortigen Eberthof lädt das „El Chico“ zu einem exklusiven alkoholischen Genuss.

Verboten günstig
Studierende können das sogar zu vergünstigten Preisen. Jeden Dienstag bekommt man gegen Vorlage seines Studentenausweises verschiedene Tiki-Cocktails für 6 Euro, Longdrinks für 4,50 Euro und Fireball-Shooter für 1,50 Euro. Übrigens: Im Gegensatz zu so mancher Speakeasy-Bar von vor 100 Jahren musst du davon abgesehen jedoch keine Mitgliedskarte vorzeigen und auch kein Codeword an der Tür sagen – ein Lächeln und die Lust auf ein außergewöhnliches Cocktailerlebnis genügen.

El Chico
Friedrich-Ebert-Straße 36
03046 Cottbus
Tel.: 0355 49480285
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.restaurant-bellessa.de/el-chico

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Demokratie 57

Bundestagswahl: Parteien im Überblick

Verschaffe dir einen Eindruck über die sechs etablierten Parteien – mit unserem Kurz-Überblick zu den Wahlprogrammen.

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Demokratie 46

Wahl-O-Mat: Wählen leicht gemacht

Der Ausschnitt aus dem jeweiligen Wahlprogramm, den wir hier bieten konnten, ist leider nur ein Bruchteil. Jedoch würde sich auch kaum einer die kompletten Programme durchlesen, der teils einem Buch gleichen. Deswegen gibt es seit 2002 eine Möglichkeit, sich diesen Aufwand zu erleichtern.
Der Wahl-O-Mat der bpb wird am 2. September veröffentlicht und stellt 38 Thesen zur Verfügung, welche man mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantworten kann. Die eigenen Antworten werden mit denen der Parteien verglichen und so kann man überprüfen, ob die Ansicht einer Partei mit der eigenen übereinstimmt. Das sieht man am Ende anhand einer Prozentzahl. Zudem kann man auch direkt die Positionen der Parteien miteinander vergleichen und wie sie ihre Entscheidungen begründen. Zusätzlich gibt es auch ein Kurzprofil aller Parteien, welches deren Position nochmal zusammenfasst.
Am Ende ist der Wahl-O-Mat ein perfektes Portal für jeden, der bei der Wahl nicht mehr durchsieht. Es ist ja auch schon fast unmöglich, alle Punkte des Wahlprogramms im Blick zu behalten und bevor man sein Ergebnis erwürfelt, ist dies die bessere Alternative. Schließlich soll man ja auch eine Partei wählen, welche die eigene Ansicht vertritt und nicht ein hübsches Parteilogo.

Wahl-O-Mat für Android

Wahl-O-Mat für Apple

Demokratie 44

Cottbus & Spree-Neiße: Direktkandidaten im Überblick

Damit du nicht nur weißt, welche Partei die richtige für dich ist, sondern ob dich auch die Direktkandidaten überzeugen, haben wir auf den folgenden Seiten Interviews mit allen Direktkandidaten der sechs größten Parteien geführt. Sie alle treten im Wahlkreis 64 an, der die kreisfreie Stadt Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße umfasst. Bei genügend Stimmen haben die Kandidaten die Chance auf ein Direktmandat und somit einen Platz im Bundestag.

Wahlkreis 64 (Cottbus & Spree-Neiße)
Markus Niggemann (CDU)
Maja Wallstein (SPD)
Heide Schinowsky (Die Grünen)
Laura Schieritz (FDP)
Christian Görke (Die Linke)
Daniel Münschke (AFD)

1 CDU SPD

2 Die Grüne FDP

3 AfD Die Linke

Demokratie 36

So entsteht (d)eine Filterblase

Was Algorithmen mit unserer Rubrik Demokratie zu tun haben? Wir erhalten unsere Informationen übers Internet, dortige Veränderungen der Inhalte erzeugen also auch entsprechende Veränderungen in unserer Denkweise. Empfehlungsalgorithmen sind im Grunde dafür da, unser Verhalten digital zu bewerten und dementsprechend Suchergebnisse nach unseren Vorlieben zu filtern. Jeder hat sich schon mal gewundert, warum nach dem Surfen im Web ein im Shop betrachteter Artikel als Werbeanzeige auf der nächsten Seite wartet. Auf den ersten Blick gar nicht so unpraktisch könnte man denken, unser Selbstexperiment beweist aber das Gegenteil.Was Algorithmen mit unserer Rubrik Demokratie zu tun haben? Wir erhalten unsere Informationen übers Internet, dortige Veränderungen der Inhalte erzeugen also auch entsprechende Veränderungen in unserer Denkweise. Empfehlungsalgorithmen sind im Grunde dafür da, unser Verhalten digital zu bewerten und dementsprechend Suchergebnisse nach unseren Vorlieben zu filtern. Jeder hat sich schon mal gewundert, warum nach dem Surfen im Web ein im Shop betrachteter Artikel als Werbeanzeige auf der nächsten Seite wartet. Auf den ersten Blick gar nicht so unpraktisch könnte man denken, unser Selbstexperiment beweist aber das Gegenteil.

Selbstexperiment
Wir haben mal gecheckt, wie der Algorithmus unsere YouTube Startseite verändert. Dafür haben wir uns mit zwei unbenutzten Profilen das Thema Klimawandel herausgegriffen und die zwei Gegenpole Klimaleugnung und Klimakatastrophe eingenommen.Das klare Ergebnis nach weniger als zehn gesehenen Videos: Es bestehen schon deutliche Unterschiede auf den beiden Profilen. Gerade auf der Seite der Klimaleugner erkennt man, dass die Informationen immer unpopulärer werden. Statt mehreren Millionen erscheinen sogar Videos mit weniger als 10 Tausend Aufrufen. Der Anteil der Videos zur „eigenen Meinung“ steigt, auf der Seite der Klimakatastrophe erreicht er sogar fast die Hälfte. Neben der klaren Bevorzugung einer Meinung ist ein weiteres Phänomen, dass immer mehr Videos erscheinen, die einen negativen Eindruck zu einem bestimmten Thema vermitteln. 
Fazit: Wenn man brav, wie in der Schule, das Fazit zieht, erkennt man schnell die Falle der sogenannten Filterblase. Diese wird so benannt, weil einem Videos mit ähnlichem Inhalt zu vorher gesehenen Videos empfohlen werden. Das hat eine einseitige Ansicht zur Folge und da immer mehr ähnliche „Katastrophenvideos” empfohlen werden, rutscht man immer weiter in eine einseitige Darstellung ab, die nicht selten in der Welt der Verschwörungstheoretiker endet.
Wenn man also nicht mit Aluhut auf dem Kopf, um sich vor den Telepathiewellen der Regierung zu schützen, enden will, gibt es Rettungsmöglichkeiten. Viele glauben, das reine Zurücksetzen des Such- und Wiedergabeverlaufs auf Plattformen reicht, da somit bisherige Daten gelöscht werden, doch der Suchfilter bleibt weiter aktiviert. Stattdessen muss man dies in den Kontoeinstellungen seines Profils (hier Google Konto) ändern. Am besten wäre es bei der Erstellung seines Kontos direkt darauf zu achten, anstatt überall den Haken zu setzen. Sich selbst zu schützen, bedarf halt auch etwas Aufwand.

So sah unsere YouTube-Startseite zum Beginn des Experiments aus:

Selbstexperiment 1

Schaut man bewusst Klimaleugner-Videos, wandeln sich die Video-Vorschläge auf der Startseite schnell in diese Richtung:

Selbstexperiment 2

Tendiert man in Richtung Klimakatastrophe, gelangt man ebenso schnell in eine Filterblase:

Selbstexperiment 3

Lifestyle 33

Einfach mehr Fitness im Alltag

Teil 1 unserer Fitness-Reihe mit Bloggerin Nadin Eule-Mau

Du kennst diese Momente. Der Fernseher läuft. Das Nichtstun ist unglaublich entspannend. Das Sofa fühlt sich so bequem wie schon lange nicht mehr an. Der Weg zum Fitnesscenter ist sowieso viel zu weit. Um die Laufschuhe zu schnüren, bräuchtest du erst einmal welche. Dabei sollte doch dieser Tag mit viel Energie beginnen!

Fit im Alltag und das ohne Qualen. Es kann so leicht klingen. Ich möchte nur etwas fitter werden, gesünder und ausgewogener leben. Wie oft hast du dir bereits ein Fitnessziel gesetzt oder wolltest einfach etwas mehr Sport machen? Vielleicht gehörst auch du genau zu dieser Vielzahl an Menschen. Aber wie viele von ihnen schaffen es, diese Ziele umzusetzen und langfristig daran festzuhalten?

Natürlich können wir uns Ziele setzen. Oft ist das jedoch genau der Grund des Scheiterns. Zu hoch gesteckte oder zu viele Ziele! Wie wäre es stattdessen, wenn wir uns zunächst unseren ganz normalen Alltag anschauen, um genau dort anzusetzen? Denn eine allgemein verbesserte Fitness, ein höheres Energielevel, ein ausgewogener Lebensstil kann nämlich ganz bequem bei dir zu Haus beginnen. So gehörst du ganz schnell nicht mehr dem Bruchteil der Bevölkerung an, der sich täglich nicht ausreichend. Denn du musst nicht gleich einen 10 km Lauf absolvieren wollen! Es ist vollkommen ausreichend, wenn du regelmäßig Bewegung in deinen Alltag integrierst, um deine allgemeine Fitness zu verbessern. So lebst du ganz beiläufig gesünder, wirst mehr Energie haben, während dein Körper und Geist dankbar für diese kleinen herausfordernden Auszeiten sind.

Schnelle Umsetzung im Alltag
Lote die einfachen Möglichkeiten in deinem Alltag aus. Dafür benötigst du kein weiteres Fitness-Equipment oder extra Termine! Auch wenn es banal klingt, aber diese kleinen Veränderungen können bereits einen großen Unterschied machen. Treppen steigen, täglich 10.000 Schritte gehen, alle Bus- oder Autowege mit dem Rad absolvieren, die Arbeit im Stehen statt im Sitzen absolvieren, bei jedem Telefonat aufstehen und gehen, ... All das sind die am schnellsten umzusetzenden Fitnessziele.

Du findest bestimmt auch in deinem Leben Zeitfenster, um diese kleinen Schritte Richtung verbesserter Fitness nach und nach zu erweitern. Du schaust immer zur gleichen Zeit fern? Prima, nutze diesen Moment oder einen Teil davon für kräftigende Übungen oder zum Dehnen. Beginne mit sinnvollen Änderungen, ohne zu schnell zu viel zu wollen. Damit setzt du eine solide Basis ohne viel Druck, um zeitnah Erfolgserlebnisse zu feiern.

Zwischenschritte erkennen und Erfolge wahrnehmen
Oft sind es die kleinen Dinge, die tatsächlich mit uns schnell passieren, wir leider nur zu selten wahrnehmen. Stelle dir ganz bewusst die Frage, was dein eigentliches Ziel ist und welche Zwischenschritte es auf dem Weg dort hin geben kann. Besonders wichtig ist es, dass du dir ein für dich realistisches Ziel setzt, das dich zudem begeistert. Wenn Du bereit bist, etwas verändern zu wollen, wird dich diese Begeisterung sowohl zu deinen Zwischenschritten als auch zum entfernteren Ziel führen.

Die Freude daran im Zusammenspiel mit kleinen Erfolgen können dir langfristig die nötige Motivation und Energie schenken, um durchzuhalten. Du wirst Selbstvertrauen für das weitere Verfolgen deiner alltäglichen Fitness sammeln. Zudem minimierst Du mit jedem Erreichen eines Zwischenschritts nach und nach die Möglichkeit zu scheitern.

Beständig sein
Es bleibt natürlich die Frage, wie wir langfristig mehr Fitness in unser Leben bringen können. Denn in einem ganz normalen Alltag, Motivation zu finden und Durchhaltevermögen zu beweisen, kann uns auf ungeahnte Weise herausfordern. Tatsächlich brauchen wir aber beides. Denn der Schlüssel zu einer verbesserten Fitness und einem Wohlbefinden in und mit unserem Körper ist die fortlaufende Beständigkeit.

Routinen & Gewohnheiten nutzen
Gewohnheiten und Routinen können ein kraftvolles Hilfsmittel sein, damit du mehr Bewegung in deinen Alltag bringen kann. Aber mache dir bewusst, das diese dich genauso gut ausbremsen können. Du gehörst auch zu denen, die gern den Wecker morgens zwei, drei Mal pausieren? Dabei hattest du dir doch gerade noch vorgenommen, nicht das Auto oder den Bus zu nehmen, sondern zu Fuß zu gehen oder endlich wieder mehr mit dem Rad zu fahren.

Niemand sagt, dass es einfach ist, täglich an Zielen festzuhalten. Bringst du aber Bewusstsein für die Dinge auf, die dich davon abhalten, deine Fitnessziele zu erreichen, wirst du Lösungen finden. Du kannst neue Gewohnheiten entstehen lassen! Denn vermutlich ist es nicht das 10 Minuten frühere Aufstehen, sondern das wieder viel zu späte zu Bett gehen, das dich von dem frühen Tagesbeginn abhält.

Unterstützer suchen
Eine Stütze für deine neuen Fitness-Vorhaben können feste Termine und „Mitläufer“ sein. Sich bei seinen Zielen unterstützen zu lassen, ist nämlich kein Zeichen der Schwäche. Ganz im Gegenteil, können Unterstützer eine weitere tragende Säule auf dem Weg zum Erreichen deiner großen und kleinen Aktivitätsziele sein.

Du musst für dich deinen ganz eigenen Weg finden, um mehr Fitness in deinen Alltag zu bringen. Die Vorteile werden dich sowohl körperlich als auch mental positiv überraschen, wenn du erst einmal die ersten Schritte gegangen bist!

Über Nadin Eule-Mau: Die in Brandenburg an der Havel geborene und in Berlin lebende PR- und Marketingspezialistin gehört mit ihrer Triathlon & Fitness Website eiswuerfelimschuh.de zu Deutschlands Top-Sportbloggerinnen. Wenn sie nicht gerade für den nächsten Wettkampf trainiert, arbeitet die Triathletin freiberuflich als Copywriter und ist zudem Element Yogalehrerin und Mentorin in einer Berliner Yoga Akademie.

Lifestyle 63

Ab ins Ausland: Wir begleiten Nina

Teil 1 unseres Auslandsblogs mit einer jungen Cottbuserin in Frankreich

Nina stellt sich die Frage nach dem Sinn – wie so viele junge Erwachsene nach dem Abitur. Sie machte in diesem Sommer ihren Abschluss am Evangelischen Gymnasium in Cottbus und weiß noch nicht, ob und was sie studieren will. Die Antwort sucht die 19-Jährige nun in Frankreich. Ab dem 1. September hilft sie ein Jahr lang im Rahmen eines Internationalen Jugendfreiwilligendienstes in einer Arche in Reims aus. Wir sprachen mit ihr Ende August, ganz kurz bevor ihr Abenteuer begann – und werden ihr Jahr im Ausland auch in den kommenden Ausgaben begleiten.

Was hat dich dazu motiviert, ins Ausland aufzubrechen?

Nach der zehnten Klasse war ich schon mal ein Jahr im Ausland – damals in Amerika. Diese Erfahrung wollte ich unbedingt nochmal machen und dabei eine neue Sprache lernen. Da ich jetzt nach meinem Abitur noch nicht genau weiß, was ich studieren soll, fiel meine Wahl auf einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst. Dabei kann ich das Sprachenlernen damit verbinden, etwas Sinnvolles zu tun und anderen Menschen zu helfen. Im Moment belege ich schon meine ersten Französisch-Sprachkurse in Niederbronn-les-Bains, ehe ich ab dem 1. September in der Arche in Reims in meinen Dienst starte. Dort werde ich Menschen mit Handicap betreuen.

Was hast du dir für deine ersten Wochen in Reims vorgenommen?

Ich möchte auf jeden Fall die Stadt erkunden, neue Leute treffen und Kontakte knüpfen. Ich bin gespannt, was die Stadt und meine Einsatzstelle mir zu bieten haben. Auch in dieser will ich mich schnell einleben und mit meinen Aufgaben und den Menschen zurechtkommen.

Welche Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen hast du für das kommende Jahr?

Zum einen erhoffe ich mir, dass ich mich gut mit den Bewohnern meiner Arche verstehe und dort eine tolle Arbeitsatmosphäre ist. Ich werde immerhin den Großteil meiner Zeit während des Auslandsjahres mit ihnen verbringen. Zum anderen habe ich mir vorgenommen, in meiner Freizeit das Land zu erkunden. Wir sind eine große Gruppe an Freiwilligen und alle kommen in unterschiedliche französische Städte. Innerhalb dieses Netzwerks möchte ich zum Beispiel Paris, Lyon und Bordeaux bereisen und die vielen schönen Seiten Frankreichs genießen.

Mein persönliches Ziel erledige ich dabei hoffentlich ganz nebenbei: die Sprache zu lernen. Darüber hinaus möchte ich mir hinterher aber auch sagen können, dass ich mein Auslandsjahr sinnvoll genutzt habe, um mich weiterzuentwickeln und herauszufinden, was ich wirklich will in meinem Leben. Das mag nach einem Klischee klingen, geht aber den meisten Freiwilligen so, mit denen ich in dieses Abenteuer gestartet bin.

Wir begleiten Nina fortan über ihr gesamtes Auslandsjahr. Freu dich also auf das nächste Interview mit ihr in der kommenden lauter-Ausgabe. Hast du Fragen an Nina? Sende sie uns per Facebook oder Instagram!

Lauter Animes 122

Crayman: Episode 1

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.

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Lauter Animes 121

Wir stellen vor: Crayman!

Konnichiwa!
In unserer neuen lauter.anime Rubrik bringen wir ein Stück schrilles Japan in die Lausitz. Aber auch gerade dieses Klischee der übermäßig süßen Charaktere mit riesigen Köpfen wollen wir hier widerlegen und stattdessen auch Inhalte zeigen, über die sich selbst die großen Jungs noch freuen. Als kleines Experiment präsentieren wir ab dieser Ausgabe auch unseren kolorierten Manga „Crayman”, dessen zukünftige Folgen man auf Instagram und in späteren Heften sehen wird.

Autor: Die Geschichte wird von Amadeo Löder (komisch über sich in der dritten Person zu schreiben) kreiert. Vor zwei Jahren bin ich von Hollywood-Filmen auf Animes und Mangas umgestiegen und bereue es kein bisschen. Von diesem Wechsel soll auch die Story inspiriert sein, von einem Charakter, der statt westlichem Cape und Unantastbarkeit eher bodenständig ist und eigentlich gar keinen Bock hat, täglich sein Leben zu riskieren.

Illustrator: Ohne Zweifel ist die Illustration genauso wichtig wie eine gute Geschichte. Mit 15 Jahren Erfahrung im Bereich des Kolorierens und Grafidesigns ist Comic-Zeichner Jan Kolster von der Kreativagentur Kiko als zweiter Kopf hinter „Crayman“ ein echter Glücksgriff gewesen. Er war selbst schon in Asien und bringt somit Sicherheit in ein Projekt, welches für uns buchstäblich Neuland betritt.

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.  Passend zum lauter-Magazin enthält die Story insgeheim viele Parallelen zu verschiedenen Orten der Lausitz. Freue dich also auf Szenen und Themen, die du wiedererkennen wirst.

Events 292

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Lifestyle 502

Was macht einen richtigen Gewinner aus?

Was macht einen richtigen Gewinner aus?

Immer wieder liest und hört man von Siegertypen und „Siegergenen“. Doch eine konkrete Vorstellung dessen, was einen ultimativen Gewinner ausmacht, hat man deswegen immer noch nicht. Ob man sich Erfolge durch harte Arbeit sprichwörtlich verdienen kann, oder ob am Schluss doch einfach nur das Glück eine Rolle spielt, scheint sehr schwer zu erklären. Natürlich gibt es Wissenschaftler, die genau beschreiben können, was es braucht, damit Glückshormone wie Endorphine oder Dopamin so richtig aus dem Körper sprudeln. Doch unter Studenten oder Sportlern fragt sich so manch einer und so manch eine, warum andere Menschen so viel erfolgreicher sind und was da wohl dahinterstecken mag.

Gewinnen ist kein Talent

Das mit dem „Siegergen“ lässt sich recht einfach absprechen. Zu viele vermeintlich untalentierte Sportler haben es beispielsweise schon zu riesig großen Erfolgen gebracht. Denn gerade im Sport lässt sich das Auge der Beobachter sehr oft von der Ästhetik verleiten. Beim Tennis wird dies besonders augenfällig – immer wieder schaffen es vermeintlich mit nur wenig Potenzial gesegnete Profis ganz an die Spitze oder zumindest in deren Nähe.

1Quelle: Pexels / pixabay.com

Mit Brad Gilbert hat einer dieser Spieler in den 1990er-Jahren ein Buch verfasst, das vielen hart Arbeitenden unter den Sportlern Mut machen sollte. Zusammen mit Steve Jamison beschrieb er, wie sich wesentliche Dinge im Sport ganz einfach im eigenen Kopf abspielen, während andere Sportler davon besessen sind, dass die gesamte Wahrheit auf dem Platz liegt. Die beiden Schriftsteller gehen darauf ein, was man besser machen kann, um sich in der Umgebung wohl zu fühlen, die speziell im professionellen Bereich von riesigem Interesse seitens des Publikums und auch der Medien geprägt ist.

„Winning Ugly“ nennt sich das Buch  – doch es beschreibt entgegen aller Annahmen keine fiesen Tricks, mit denen man seinem Gegenüber auf dem Platz übel mitspielen könnte. Stattdessen geht es im Buch wie bereits angedeutet darum, für sich selbst eine Atmosphäre zu schaffen, in der man Selbstvertrauen tanken kann. Es ist kein Geheimnis, dass nur mit intaktem Selbstvertrauen sich eine hohe Gewinnchance auch tatsächlich wahrnehmen lassen kann. Dies gilt im Sport ebenso  wie in vielen Bereichen des Lebens.  

Gewinnen lernen - und Verlieren ebenso

Auf das Glücksspiel bezogen ist Edward O. Thorpe einer der ultimativen Fachleute. Mit „Beat the Dealer“ brachte er im Jahr 1962 ein absolutes Standardwerk für Blackjack auf den Markt. Ein paar Jahre später, im Jahr 1987, erschien das Buch auch in deutscher Sprache. Dieses kam sowohl bei fortgeschrittenen Spielern als auch Anfängern gut an. Dennoch wandte sich Thorpe später mehr in Richtung Finanzen und brachte sein Wissen dort auf den Märkten ein. Bei allem Erfolg, den Thorpe mit seiner Methodik hatte, gilt es dennoch zu beachten, dass er damit eine wichtige Komponente des Glücksspiels nicht überlisten konnte - den Zufall. Optimisten verlassen sich dabei viel lieber bewusst auf eine Auszahlungsquote von 96 % oder höher als auf den Hausvorteil, der komplementär dazu steht. Zwar sagen beide Werte letztlich dasselbe aus, aber wer sich immerhin die Chance auf den Gewinn gibt, hat vielleicht im richtigen Moment das bessere Gespür für die eine oder andere Runde mehr oder weniger bei den Spielautomaten.

Wie man sich in einem Casino gegenüber dem Haus einen Vorteil verschafft, ist ein Thema, das schon etliche Spieler und Analytiker beschäftigt hat. In der Tat ist es auch eine Art Katz und Maus, was zwischen gewieften Spielern und profitorientierten Casino-Betreibern stattfindet. Der auch für „Milliardär per Zufall“ bekannte Ben Mezrich versuchte dies in „Bringing down the House“ den interessierten Lesern zu erklären. So geht Mezrich darauf ein, wie die Betreiber der Casinos ihre Kunden praktisch ständig beobachten, damit diese keine unlauteren Dinge vollbringen können. Er begleitet in seinem Buch aber auch eine Gruppe von erfolgreichen Studenten vom MIT in Boston, die es in Las Vegas geschafft haben, riesige Beträge aus den Casinos mit nach Hause zu nehmen und das mit cleveren Spieltaktiken.

2Quelle: Pexels / pixabay.com

Als Student oder Studentin mag man teilweise ähnlich wie in einem Casino gegen ein System gegensteuern, das sich scheinbar nicht besiegen lässt. Doch das Studium lehrt einen, dass man deswegen nicht den Kopf hängen lassen sollte. Vielmehr ist es so, dass sich sehr oft intensive Arbeit umso mehr lohnt. Gerade das Buch von Ben Mezrich zeigt auf, dass sich Beharrlichkeit gepaart mit Mut manchmal lohnen kann. 

Lifestyle 500

Casual Gaming: Warum Gelegenheitsspieler so wichtig sind

Bei Videospielen denken viele zuerst an die Hardcore-Gamer, die stundenlang dasselbe Spiel zocken, um Rekorde zu brechen und ihre eigenen Skills zu perfektionieren. Cracks, die jede Tastenkombination, die Stats von Spielfiguren und jede optimierte Strategie kennen, um das perfekte Spiel spielen zu können. Und natürlich an jene seltsamen Troglodyten, die die Sonne nur des Namens nach kennen, weil sie ein Spiel nach dem anderen durchsuchten und kaum noch ihren Keller im elterlichen Haus verlassen. Eher bleiche und getriebene Gestalten also, die dem Mythos nach auch eher wenig Sozialskills mitbringen.

Wer sind nun diese “Casuals”?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Casual Gamer zu definieren. Die eine verläuft über die Art, wie sie Spiele spielen und zweite darüber, welche Spiele sie spielen. Zuerst zur Verhaltensweise: Casual Gamer investieren nicht übermäßig viel Zeit in ihre Spiele. Das heißt, das Spielen an sich steht im Vordergrund, alles, was Meta-Gaming betrifft, zum Beispiel das Erlernen bestimmter Strategien oder die Beschäftigung mit Lore und Hintergrund der Spielwelt ist für sie nicht so wichtig. Darüber hinaus ist das Spielen an sich das Ziel und nicht zwangsläufig das Erreichen optimaler Ergebnisse. Das bedeutet nicht, dass Casual Gamer nicht auch viel Zeit (z. B. mehrere Stunden pro Woche) investieren würden, aber sie tun es nicht mit der Ernsthaftigkeit der Hardcore-Spieler.

Nun zur Art der Spiele: In der Regel werden Games bevorzugt, die keine allzu steile Lernkurve mit sich bringen. Die Bedienung sollte also einfach und möglichst intuitiv erfassbar sein, die Hürden für den Einstieg möglichst gering. Auch langfristig muss die Schwierigkeit im Spielerlebnis nicht ansteigen, es geht eher darum, interessante Abwechslung zu erleben und möglichst vielseitig unterhalten zu werden. Zu monotone Spiele oder ein zu begrenztes Volumen an Spielinhalten (wenige Levels) sind auch eher unerwünscht.

Leute wie du und ich

Obwohl Hardcore-Gamer mit Verachtung auf sie herabschauen, weil sie zum Beispiel auch auf dem Smartphone spielen, stellen Casals im Gaming-Markt die Mehrheit. Die meisten von ihnen sind laut Giga.de über 40 und weiblich, die Streubreite ist dabei aber enorm und umfasst eigentlich alles, was nicht jugendlich und männlich ist. Übrigens bedeutet das höhere Alter auch eine höhere Kaufkraft – ein Umstand, dessen sich die Spieleentwickler mehr als nur bewusst sind. Dadurch steuert diese Gruppe viele Entscheidungen großer Studios.

Casual Casino dank Pay N Play

Nun ein Schwenk zu einem anderen Spielemarkt: Im Online-Glücksspiel sieht die Sache nämlich anders aus. Die meisten Nutzer hier sind ziemlich treue Spieler, die nicht von Spiel zu Spiel springen, sondern konsequent versuchen, beste Ergebnisse aus ihren Lieblingsvarianten herauszukitzeln. Wer in diese Welt eintauchen will, muss gewisse Hürden nehmen, unter anderem erfordern die Bedingungen der meisten Anbieter, dass man einen Account anlegt und dabei allerlei persönliche Daten übermittelt. Bei einem Pay and Play Casino dagegen ist das nicht so: Hier können die Nutzer in den unterschiedlichsten Angeboten direkt losspielen, nachdem sie bei einem Drittanbieter Geld eingezahlt haben. Diese Plattform ermöglicht den Zugriff auf diverse Internetseiten, auf denen Glücksspiel angeboten wird und hilft so, Datenschutz zu betreiben und eine bessere Übersicht über die eigene Kontoführung zu behalten. Außerdem kann man auf diesem Weg viel leichter schnell in ein neues Casino hereinschnuppern und dann entscheiden, ob man es mag oder nicht, ohne Verbindlichkeiten einzugehen. Auf diese Weise ebnet Pay N Play den Casual Gamern den Weg in die Online-Casinos.

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Lifestyle 862

Warum Live Roulette das Spielcasino der Zukunft ist

Was ist Live Roulette?

Beim Live-Roulette wirft ein realer Dealer die Kugel und verarbeitet die Einsätze, während die Spieler die Aktionen über einen Livestream verfolgen. Die Bildübertragung passt sich automatisch an die Internetgeschwindigkeit des Spielers an, so dass dieser das Geschehen immer in optimaler Darstellung verfolgen kann. Bei Live-Casinos, die der Überwachung durch staatliche Kommissionen unterliegen, arbeiten in der Regel keine Aushilfen, sondern ausgebildete Croupiers. Sie stehen über ein Chat-Fenster für Fragen zur Verfügung. Auf diese Weise ist oftmals auch die Kommunikation mit den anderen Spielern möglich.

Allerdings ist bei Live Roulette im Gegensatz zu stationären Tischen die Festlegung einer Höchstzahl an Spielern nicht mehr erforderlich. Bei manchen Events nehmen Tausende von Menschen gleichzeitig teil. Auf diese Weise lassen sich die Tische auch bei kleinen Einsätzen profitabel betreiben.

Was sind die Vorteile von Online Roulette?

Online Roulette bietet gegenüber dem Besuch eines traditionellen Spielcasinos eine Reihe von Vorteilen:

  • schon mit kleinen Einsätzen möglich
  • mehrere Varianten verfügbar
  • Spielen sogar über Smartphone möglich
  • keine Trinkgelder erforderlich
  • keine Kleiderordnung
  • keine weite Anfahrt
  • manche Tische stehen rund um die Uhr zur Verfügung

Auch wenn man davon ausgehen kann, dass der Zufallszahlengenerator (RNG) die Ergebnisse auf echten Tischen abbildet, vertrauen viele Spieler dem Computer nicht und möchten den Ablauf lieber Live verfolgen. Dies ist beispielsweise über ein Österreichisches Online Casino NetBet möglich.

Warum wird Live Roulette immer beliebter?

Im Gegensatz zum computergenerierten Spiel herrscht bei Live Roulette echte Casinoatmosphäre. Die Einsätze werden zwar elektronisch getätigt, aber die Handlung findet am und auf dem realen Tisch statt. Mithilfe verschiedener Kameras lässt sich das Spielgeschehen aus verschiedenen Perspektiven betrachten und heranzoomen. Im Vergleich zum Online Roulette dauert eine Spielrunde etwas länger, so dass Turbozocker an dieser Variante keinen Gefallen finden werden. Weil viele Spieler auf professionelle Croupiers und echte Mitspieler nicht verzichten möchten, wird die Beliebtheit von Live Roulette in Zukunft mit Sicherheit noch steigen.

Was ist bei Live Roulette zu beachten?

Beim Live Roulette existiert kein kostenloser Spielmodus, der es einem ermöglichen würde, sich zunächst mit dem Spiel vertraut zu machen. Wer erst einmal das Geschehen verfolgen möchte, darf dafür ohne Einsatz als Zuschauer teilnehmen. Viele Online Casinos gewähren ihren Spielern für die erste Anmeldung Bonusgelder, die allerdings an spezielle Bedingungen geknüpft sind. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Spieler das Guthaben direkt nach der Registrierung auszahlen lassen. Das Bonusguthaben lässt sich leider nur bei wenigen Anbietern für den Einsatz beim Live Roulette verwenden. Ob dies der Fall ist, verrät ein Blick in die Geschäftsbedingungen.

Falls ein Spieler sich nicht auf Englisch mit dem Dealer unterhalten möchte, sollte er darauf achten, dass eine Kommunikation auf Deutsch möglich ist. Manche Online Casinos bieten darüber hinaus die Wahl zwischen einem männlichem und einem weiblichem Dealer. Einen guten Anbieter erkennt man auch an einem Kundendienst, der 24/7 für Rückfragen oder bei Problemen zur Verfügung steht.

Lifestyle 517

Neue Trends im Online-Casino

Spielotheken sind für Cottbuser nichts Neues. Und während man beim Casino natürlich immer noch von einer Institution sprechen kann, die ihre ganz eigene Stimmung bietet, zeigt die aktuelle Tendenz ganz deutlich, dass immer mehr Spieler die Online-Variante bevorzugen. Die Drinks sind billiger, das Sofa bequemer und die Auswahl an möglichen Spielen ist deutlich größer. Wir besprechen hier, wohin die Reise in Zukunft geht.

Online-Angebote ziehen weiter an Spielhallen vorbei

Obwohl jede noch so kleine Stadt ihre eigene Spielhalle hat, gehen die Besuchszahlen dort weiter zurück. Im Gegensatz dazu profitieren Web-Angebote von geringeren Auflagen und den Möglichkeiten moderner Technik. So ist es online wesentlich leichter, Besucher durch Freispiel-Angebote oder das Einbinden von Gaming ins Glücksspiel anzulocken. Der eher negative Ruf, der traditionellem Glücksspiel anhaftet, gilt offenbar nicht für die Internetvariante, denn selbst auf Facebook präsentieren viele User ihre Erfolge und freuen sich über den Spaß am Nervenkitzel.

Smartphones und 5G: Verfügbarkeit rund um die Uhr

Mit dem Aufkommen von Smartphones und immer leistungsstärkeren Verbindungen ändern sich auch die Spielgewohnheiten und die Zeitfenster, in welchen die Angebote genutzt werden. Der Trend geht weg vom abendfüllenden Casino-Exzess hin zum Gelegenheitsspiel, das eher als Zeitvertreib im Wartezimmer oder der Bahn genutzt wird. Dadurch, dass die Online-Casinos keine Schließzeiten haben, können die Nutzer jederzeit über Apps oder Websites auf die Spiele zugreifen.

Der Weg in den Markt: Standorte außerhalb Deutschlands

Der Pfad zur Legalisierung und Deregulierung von Online-Glücksspiel in Deutschland führte über eine Art rechtliche Grauzone, indem die Betreiberfirmen ihr Geschäft in anderen EU-Staaten mit weniger harten Richtlinien anmeldeten. Auf diese Weise konnten auch Gamer aus der BRD auf die Angebote zugreifen, ohne sich jedoch den harten Regeln unterwerfen zu müssen. Um mit dieser neuen Realität im Glücksspiel mitzuziehen, kam es nun zu einer Neuregulierung auch in Deutschland.

Turniere, keine Gewinngrenzen und Kombination mit Sportwetten

Man sieht zum Beispiel an der Online Spielothek NetBet, wie modernes Online-Casino aussehen kann: Es gibt eine riesige Auswahl an Spielen aller Art (über 500 Systeme von 50 Anbietern), die sich längst nicht alle wie die simplen Automaten in der Spielhalle anfühlen. Zahllose Turniere und die Abwesenheit von maximalen täglichen Gewinnen sind für Spieler attraktiv, die gezielt Geld abgreifen wollen. Auch die Kombination mit der Möglichkeit, auf Sportergebnisse zu wetten und die Vielfalt an Einzahlungsmöglichkeiten machen diese Glücksspiel-Form für ein neues Publikum interessant.

Ausblick in die Zukunft: Virtual Reality und mehr Live-Spiele

Mit den wachsenden Möglichkeiten der Technik ziehen die Online-Casinos auch in Sachen Live-Atmosphäre nach und können sich demnächst mit echten Spielhallen messen. Das Ziel des Gewerbes ist es, dem Spieler eine so einladende wie realistische Umgebung zu bieten, in der er sich gut aufgehoben und sicher fühlen darf. Echte Spielpartner aus dem Netz ermöglichen kooperatives und konkurrierendes Spiel und holen den Reiz z.B. auch echter Pokerturniere oder Roulette-Tische an den heimischen Rechner. Wo die grafischen Oberflächen bisher oft spartanisch und vornehmlich auf die begrenzte Leistungsfähigkeit der Smartphones abgemessen waren, ziehen die Anbieter mittlerweile nach und verbessern Aussehen und Feeling ihrer Casinos.

Fazit

Die Glücksspielbranche im Netz ist lebendiger denn je und profitiert in Deutschland von neuen technischen und rechtlichen Möglichkeiten. Spieler kommen heute und in Zukunft in den Genuss immer atmosphärischer und realistischerer Angebote.

Lifestyle 585

Warum ein gutes Zeitmanagement so wichtig ist

Ein Blick aufs Handy, zehn neue Nachrichten und die Deadline auf der Arbeit rückt immer näher. Burnout ist die Volkskrankheit schlechthin geworden. Überall wird viel gefordert und wenig gedankt. Soweit muss es aber nicht kommen, wenn man ein paar Punkte im Auge behält.

Man muss nicht überall mitmischen

Die am meisten genannte Antwort, auf die Frage, wie es so weit kommen konnte, ist: "Ohne mich bricht auf der Arbeit doch alles zusammen." Auch, wenn wir das nicht hören wollen, weil wir aus unserer Sicht eine sehr gute Arbeit machen und den Trubel auf der Arbeit jeden Tag aufs Neue miterleben, entspricht das nicht der Wahrheit. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt, den niemand hören möchte, denn alle Menschen sind ersetzbar. Das muss aber erstmal nichts Schlimmes bedeuten. Es ist für alle Beteiligten besser, wenn weniger Aufgaben zur gleichen Zeit an einzelnen Personen hängen. Gehören Kopfschmerzen und ein schlechtes Arbeitsklima schon mit zur Tagesordnung, dann wird es höchste Zeit für ein Gespräch mit dem Chef.

Mit einer Armbanduhr läuft es besser

Obwohl es in Zeiten des Smartphones überflüssig erscheint, ist der Besitz einer Armbanduhr sinnvoll. Beispielsweise werden von Breitling gebrauchte Uhren zu guten Preisen angeboten. Armbanduhren erden uns, weil sie dafür sorgen, dass wir uns wirklich nur die Uhrzeit ansehen. Es gibt Modelle für alle Geschlechter in vielen Formen und nahezu jedem Material. Es ist also für jeden etwas dabei. Wenn einmal alle Termine mit festen Deadlines im Kalender stehen, gehört das Smartphone nämlich zur Seite gelegt. In einer Tasche oder besser noch in einem anderen Raum, ist es für effizientes Arbeiten dann bestens aufgehoben, denn nachweislich ist der Mensch abgelenkter, wenn das Handy im Sichtfeld liegt. Dabei ist es auch egal, ob es mit dem Display nach oben oder nach unten liegt. Ein kurzer Blick auf die Uhr lässt uns hingegen abschätzen, wie wir zeitlich im Soll liegen und damit effizienter arbeiten, ohne an andere Dinge zu denken. Die richtige Zeiteinteilung beginnt übrigens schon mit dem Schlaf. Denn nachweislich ist der Körper nur vollständig ausgeruht auch voll leistungsfähig. Auch hier ist eine Armbanduhr sinnvoll. Denn im Gegensatz zum Smartphone muss man sich beim letzten Blick auf die Uhr abends, keine Gedanken um blaues Licht machen, welches das Schlafverhalten stark beeinflusst.

Irgendwann ist Feierabend

Wenn der Arbeitstag erfolgreich geschafft wurde, heißt es abschalten. Kollegen sollten dann allenfalls noch als Freunde fungieren und das Thema Arbeit sollte vom Tisch sein. Denn auch hier gilt: Nur wer abschaltet, kann sich erholen. Und nur wer erholt ist, kann wieder motiviert und engagiert arbeiten. Es erfordert eine gewisse Routine, in der man sich immer wieder daran erinnern muss, sich in der Freizeit auch nur mit dieser zu beschäftigen. Doch das Dranbleiben in diesem Punkt lohnt sich.

Auch wenn man selbst noch nicht die typischen Anzeichen von Burnout hat, lohnt es sich, den eigenen Standpunkt zu seiner Arbeit mal genauer zu betrachten und bei den ersten Anzeichen auf unangenehme Situationen ins Handeln kommen. Schließlich verbringen wir viele Jahre unseres Lebens auf der Arbeit. Da ist es doch nur sinnvoll, wenn diese auch weitestgehend angenehm ist und Spaß macht.

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