Demokratie 317

DiskriminiertunsereSprache?

Die Spitze des Eisberges der Genderdiskussion sind Berufsbezeichnungen wie „die Putzfrau“ oder „der Handwerker“ – in letzterem Fall sah der Duden bis Anfang 2021 noch keine „Handwerkerin“ vor. Foto: LightFieldStudios, istock

Eine Begriffsklärung
Der Begriff „Gendern“ stammt aus dem Englischen, wo er so etwas, wie „(soziales) Geschlecht“ bedeutet. Soziales, weil es sich vom „Sexus“, dem biologischen Geschlecht, unterscheidet und stattdessen die eigene Geschlechtsidentität bzw. das -bewusstsein widerspiegelt.
Auch die deutsche Grammatik hat eigene Geschlechter – genannt Genera: das Maskulinum, das Femininum und das Neutrum. Normalerweise haben die mit dem Substantivgeschlecht nichts zu tun – keiner fragt warum „der Stuhl“ männlich ist, während „das Stuhlbein“ und „die Stuhllehne“ ein anderes Genus besitzen.

Das generische Maskulinum
Dies ist einer der Begriffe, welche im Zentrum der Diskussion um gendergerechte Sprache stehen. Was es genau ist? Eine Personenbezeichnung die geschlechtsneutral sein soll. Hört sich erstmal gut an, denn genau das ist doch, was die Bewegung erreichen will. Allerdings wird das generische Maskulinum, wie der Name sagt, durch die maskuline Bezeichnung angewendet, wodurch z.B. die Bezeichnung „Bäcker“ geschlechtsneutral sein soll. Richtig, „der Bäcker“ kann demnach sowohl männlich, als auch geschlechtsneutral sein.
Dass das generische Maskulinum problematisch ist, darauf deuten Studien hin. So wurden in einer Untersuchung der FU Berlin knapp 600 Grundschulkindern Berufe vorgelesen. Anschließend sollten die Kinder einen Fragebogen beantworten, z.B. wie viel sie in dem Beruf verdienen können, ob er schwer zu erlernen oder auszuführen ist und ob sie selbst ihn sich zutrauen. Wurde sowohl die männliche als auch die weibliche Berufsbezeichnung genannt, dann interessierten sich mehr Mädchen für jene Berufe, die typischerweise eher von Jungs gewählt werden und trauten sich diese eher zu. Wurde nur die männliche Variante vorgelesen, fehlte dieser Effekt.

Was sagt der Duden?
Das wohl bekannteste Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache ist oft ein Orientierungspunkt in Zweifelsfällen. Denn es wird auf Grundlage der amtlichen Rechtschreibregeln vom Rat für deutsche Rechtschreibung erstellt.
Laut diesem sei das generische Maskulinum nicht mehr zeitgetreu und gerade in Bezug auf die Personengruppen wurden bis Herbst 2021 alle der rund 12.000 Personengruppen feminisiert. Das bedeutet, das ehemalige generische Maskulinum ist jetzt nur noch männlich und wird durch das feminine Äquivalent ergänzt. Viele sind die Meinung, dass es eine überstürzte Maßnahme sei, gerade vom Duden, der eine starke Verbindung mit den Rechtschreibregeln hat. Tatsächlich wurde das generische Maskulinum aber von diesem erst 1973 überhaupt eingeführt. Es ist also eigentlich gar nicht tief in der deutschen Sprache verankert, außerdem passe der Duden sich nur an aktuelle Sprachentwicklungen an, was durch eine Analyse vieler öffentlicher Texte geschehe.
So wurden im Jahr 2020 auch „Geisterspiel, Gendersternchen, Klimakrise und Wiesn“ erstmals in den Duden aufgenommen, während „Bäckerjunge, Lehrmädchen, Niethose und Lehrpfennig“ gestrichen wurden. Man passe sich an die Gewohnheiten der Bevölkerung an.
Am Ende wurde aber noch keine Norm festgelegt, nur Optionen legitimiert und die nun „geschlechtergerechte“ Sprache wurde noch nicht um die entsprechende Version für geschlechtsneutrale Personen ergänzt.

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KleineSprachgender-Historie

1973: Der Duden führt das generische Maskulin ein, das gilt, wenn das männliche und weibliche Geschlecht gleichermaßen gemeint sind. Das Wort „Leser“ soll also offiziell männliche Leser und weibliche Leserinnen umfassen. Frauenbewegungen war das ein Dorn im Auge – sie verwendeten fortan den Schrägstrich, um Frauen in der Sprache sichtbar zu machen: Leser/innen.

1981: Erstmalige Verwendung des Binnen-I. Der Autor Christoph Busch veröffentlicht ein Buch über freie Radios und verwendet darin als erste Person das Binnen-I: Statt Hörer/-innen bzw. Hörer/Innen schrieb er HörerInnen. Die freien Radios der Schweiz übernahmen diese Schreib- und Lesart zuerst, dann folgte die Schweizer Wochenzeitung WOZ und schließlich die deutsche Tageszeitung taz, deren Markenzeichen es wurde.

1990er-Jahre: Früheste Nutzung des Sternchens als Bestandteil eines Wortes. Der Stern* wird auf Computersystemen als Platzhalter für eine beliebige Zeichenkette verwendet – ähnlich wie bei einer Fußnote. Englischsprache LGBT-Communities begannen, um Bezeichnungen wie transsexuell, Transmann oder Transfrau mit trans* zusammenzufassen. Nach und nach verbreitete sich das Gendersternchen, sodass heute die Form Leser*innen die wohl am häufigsten verwendete, nicht-amtliche Form der genderneutralen Sprache ist.

Ebenfalls in den 1990er-Jahren taucht eine Genderform mit y erstmalig auf. Der Journalist Hermes Phettberg bezeichnet in seinen Kolumnen für eine Wiener Wochenzeitung jeden Arzt und jede Ärztin als Arzty – und aus Lesern werden Lesys.

2001: Sprachliche Gleichstellung wird „amtlich“. Das Gleichstellungsgesetz wird in Deutschland auf den Weg gebracht. Zur Sprache heißt es da: „Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Bundes sollen die Gleichstellung von Frauen und Männern auch sprachlich zum Ausdruck bringen. Dies gilt auch für den dienstlichen Schriftverkehr.“ Doppelnennungen wie Beamtinnen und Beamte sowie neutralisierende Formen wie Angestellte halten Einzug in amtliche Dokumente und Pressemitteilungen.

2003: Erste Erwähnung der Gender-Gap durch den Autor Steffen Kitty Herrmann. In seinem Artikel „Performing the gap“ rief er den Unterstrich_ zwischen männlichen und weiblichen Endungen von Nomen ins Leben: Leser_in. Mit diesem Platz sollen alle einbezogen werden, die sich nicht als vermeintliche Männer oder Frauen definieren.

2010er-Jahre: Als Alternative für das Gendersternchen oder die Gender-Gap wird der Doppelpunkt immer beliebter: Leser:in. Diese Schreibweise wird von Screen-Readern für Seheingeschränkte oder Blinde als kurze Pause gelesen und gilt damit als inklusiver. In der Folge verbreitete sich der Genderdoppelpunkt vor allem bei Behörden und Institutionen.

2018: Neben „männlich“ und „weiblich“ kann man als dritte rechtliche Option auch „divers“ als biologische Intergeschlechtlichkeit wählen.

2021: Der Duden schafft das generische Maskulinum bei Personenbeschreibungen ab: Ab sofort meint „der Leser“ nur noch männliche Leser. Spricht man Frauen und Männer an, muss man Leserinnen und Leser bzw. Leser und Leserinnen schreiben – wie es schon vor 20 Jahren mit dem deutschen Gleichstellungsgesetz angestoßen wurde. gleichzeitig halten Neubildungen wie „Gästin“ oder „Bösewichtin“ Einzug in den Duden.

Fazit: Trotz positiver Entwicklung im Duden bleibt ein Problem ...

Mit dem Abschied vom generischen Maskulinum konnte ein großer Schritt in Richtung geschlechtergerechter Sprache unternommen werden. Menschen, die sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen können oder wollen, erfahren in herkömmlichen Sprachregeln allerdings weiterhin wenig Berücksichtigung. So sind der Mann, der Sohn und der Bäcker eindeutig männlich, während die Frau, Tochter und Bäckerin weiblich sind. Äquivalente mit dem Genus Neutrum gibt es kaum, sondern nur Verkleinerungsformen wie „Mädchen“. Dabei gibt es zahlreiche Geschlechter, die nicht eindeutig maskulin oder feminin sind und im Geburtenregister kann man seit 2018 den Eintrag „divers“ vermerken lassen. 
Was wird jetzt aus Personenbezeichnungen? Einige Vorschläge findest du auf hier im Überblick.

Jobs / Ausbildung / Praktikum

 

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Sprachentwicklung„Top-Down“?

Ist gendergerechte Sprache feministische Sprachdiktatur von oben oder natürlicher Sprachwandel von unten?  Foto: Vagengeym_Elena, istock

Wie erreicht man das Ziel der geschlechtergerechten Sprache? Nur durch die Akzeptanz aller Sprechenden. Hier existiert aber ein großer Unterschied zum beispielhaften Einfluss der englischen Sprache. Durch die vermehrte Nutzung digitaler Medien und der Popularität haben sich langsam Anglizismen in die deutsche Sprache eingeschlichen. Das geht soweit, dass man Wörter wie Chat, Band oder Cocktail nicht mehr als unnatürlich wahrnimmt. Googelt man nach Synonymen für Cocktail, ist das Ergebnis: Drink. Beim Gendern sieht das allerdings anders aus, im alltäglichen Sprachgebrauch wurde so gut wie gar nicht gegendert.

Von wem geht die Bewegung aus?

1980 brachten vier Sprachwissenschaftlerinnen die ersten Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs heraus. Die Zielgruppe war aber nicht die Allgemeinheit, sondern Institutionen, die Sprache lehren. Bis heute fanden auch verschiedene Gesetzesbeschlüsse statt, die zur verstärkten Anwendung führen sollen – das scheinbare Prinzip: Die neue Sprachentwicklung von oben nach unten durchsickern lassen. So existieren nun verschiedene Konzepte zum Gendern an Hochschulen, öffentlichen Pressestellen und weiteren Institutionen.

Hochschulen

Baden-Württemberg, Tübingen. An der Eberhard-Karls-Universität droht Punktabzug, falls keine genderneutrale Sprache verwendet wird. Weitere Universitäten schließen sich an. Mittlerweile haben viele Hochschulen ihre eigenen „Genderregeln“ entwickelt. Vor allem bei veröffentlichten Artikeln wird darauf geachtet, zumindest die Doppelnennung zu nutzen, zum Stern oder Gap reicht es aber nicht immer. Aber die Studenten selbst betrifft es oft wohl kaum, zum einen ist die Übereinstimmung mit dem amtlichen Regelwerk immer noch nicht ganz klar und zum anderen können Studierende auf ihrer wissenschaftlichen Freiheit beruhen.

Politik

Hier ging die Debatte heiß her – bis Corona kam. Anscheinend wurde das Thema durch Corona und die aktuell wieder stärker werdende Impfdiskussion verdrängt. Zumindest scheint es so, in Wirklichkeit gibt es aber auch hier mittlerweile Unterschiede wie Tag und Nacht. In unserer Bundesstadt Bonn hat die regierende grüne Oberbürgermeisterin einen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache durchgesetzt. Neben allgemeinen Umformulierungen und Genderstern existiert hier sogar ein empfohlenes „Genderwörterbuch“. Aus dem „Autor“ wird die „bücherschreibende Person“ und dem „Damenfahrrad“ das „Fahrrad mit tiefem Einstieg“. Andere Städte wie Hannover planen ähnliches, während andernorts das Thema an einem vorbeizieht. Man kann sich ja mal selbst fragen, inwiefern man schon selbst von der Angelegenheit betroffen ist.

Sprachwissenschaftler

Als Erforscher unserer Sprache müssten Linguisten eigentlich die Experten und ein maßgebender Orientierungspunkt in der Debatte sein. Doch hier ist bei weitem keine Einigkeit, und damit auch nichts worauf man sich stützen kann, zu erkennen. Im Grunde sind alle Positionen, die man überhaupt annehmen kann, vertreten. Von Kritikern, die überzeugt sind, dass das Genus nicht gleich Geschlecht ist zu Linguisten, die eine Alternative zum generischen Maskulinum fordern. Von Experten, die eher Nachteile im Gendern sehen und es deswegen unterlassen zu anderen, welche das Gendern langsam in den Sprachgebrauch einführen wollen. Letztlich existiert noch eine neutrale Ansicht. Vielleicht sollte man die Sprache nicht von außen beeinflussen und regulieren, sondern sich selbst entwickeln lassen?

Medien

Neben Bildungsinstitutionen und Politik stehen vor allem die Medien im öffentlichen Fokus – sie haben großen Einfluss auf die Entwicklung und Nutzung von Sprache. Einige bundesweite Kommunikationsmittel, wie Deutschlandradio, ARD und ZDF sehen das Gendern als wichtig an und haben eigene Regelungen. Der Radiosender Fritz war einer der ersten, der sich bewusst für das Mitsprechen der Gender-Gap entschieden hat. Allerdings ergab eine Umfrage von news aktuell aus dem Februar 2020, dass die genderneutrale Sprache überwiegend als eher unwichtig angesehen wird.

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Resultat=Reaktanz?PositionenzumGendern

Dieses Foto eines Edeka-Marktes löste neben Zustimmung viel Häme aus, der Marktleiter reagiert mit Humor und kommentiert: „Wir sind Teil der Genderverschwörung…. In den nächsten Wochen werden wir noch weitere Lebensmittel umbenennen… Passend zum deutschen Naturell starten wir mit Kartoffel*innen.“

Die Schlussfolgerung anhand der Position von Hochschulen, Politik, Linguisten und Medien? Es gibt keine richtige. Es gibt zu viele Ansichten und Positionen, so viele verschiedene Regeln, dass die Anwendung des Begriffs schon fragwürdig wird. Aber anhand der Ergebnisse von Hochschule und Medien könnte man sich fragen, ob das Gendern nicht reine Imagesache ist. Um Kritik zu vermeiden und als innovativ zu gelten, werden nach außen hin Richtlinien beschlossen, die aber schon im Inneren nicht einheitlich unterstützt werden. Dies könnte im Zusammenhang mit dem Begriff Reaktanz einen Trend in der Bevölkerung erklären. Was Reaktanz ist? Es beschreibt einen psychologischen Vorgang, bei dem Personen sich von Regeln so unter Druck gesetzt fühlen, dass sie entgegen ihrer eigentlichen Meinung eine konträre Einstellung entwickeln – ähnlich einem trotzigen Verhalten. 

Die Schlussfolgerung anhand der Position von Hochschulen, Politik, Linguisten und Medien? Es gibt keine richtige. Es gibt zu viele Ansichten und Positionen, so viele verschiedene Regeln, dass die Anwendung des Begriffs schon fragwürdig wird. Aber anhand der Ergebnisse von Hochschule und Medien könnte man sich fragen, ob das Gendern nicht reine Imagesache ist. Um Kritik zu vermeiden und als innovativ zu gelten, werden nach außen hin Richtlinien beschlossen, die aber schon im Inneren nicht einheitlich unterstützt werden. Dies könnte im Zusammenhang mit dem Begriff Reaktanz einen Trend in der Bevölkerung erklären. Was Reaktanz ist? Es beschreibt einen psychologischen Vorgang, bei dem Personen sich von Regeln so unter Druck gesetzt fühlen, dass sie entgegen ihrer eigentlichen Meinung eine konträre Einstellung entwickeln – ähnlich einem trotzigen Verhalten. Tatsächlich ergab eine Befragung von infratest dimap für die Welt am Sonntag einen Zuwachs von Gegnern der gendergerechten Sprache. Während es 2020 noch 56 % dagegen waren, sind es 2021, trotz wichtiger werdender Debatte, schon 65 %. Dabei sollte die Sprachentwicklung eigentlich genau von der Bevölkerung ausgehen und nicht von oben her entschieden werden. Interessant an den Ergebnissen ist aber auch: Unter denen, welche die Partei die Grünen wählen, befürworten deutlich mehr das Gendern als unter jenen, die der AFD zugeneigt sind. Zudem zeigt die Umfrage, dass Frauen und Jüngere eine gendergerechte Sprache etwas stärker befürworten, ebenso Menschen mit einem hohen Bildungsgrad.

Grafik

Positionen zum Gendern

Der*die Neutralist*in

„Gelöst von Forschungsergebnissen und Meinung dürfen wir keine Empfehlung aussprechen.“

Begründung

  • natürlicher Sprachwandel muss unbeeinflusst stattfinden
  • Wissenschaft muss neutral bleiben

Beleg: Wissenschaftstheorie

Der*die Gegner*in

„Das generische Maskulinum ist besser als gegenderte Varianten und davon müssen wir die Menschen überzeugen.“

Begründung

  • Genus ist nicht gleich Geschlecht
  • festes System der deutschen Grammatik nicht zerstören
  • psycholinguistische Experimente nicht ausdrucksstark

Beleg:

  • traditionelle Grammatik
  • existierende weibliche Bezeichnungen für Männer (z.B. die Person)

Der*die Kritiker*in

„Da es viele Nachteile hat, sollten wir auch nicht zum Gendern raten.“

Begründung

  • erschwert Unterricht und Übersetzung
  • Angst vor Kritik bei Fehlern
  • psycholinguistische Experimente nicht ausdrucksstark

Beleg:

  • Umfragen in der Gesellschaft
  • Einzelbeobachtungen
  • theoretische Ansätze

Der*die Abwartende

„Wir sollten uns an der Sprachentwicklung orientieren und je nach Situation Gendern oder nicht.“

Begründung

  • unterschiedlicher Gebrauch des Genderns (je nach Umständen und Zielgruppe)
  • soziale Folgen bisher unbekannt

Beleg: Analyse von sprachlichen Äußerungen

Der*die Entspannte

„Wir sollten empfehlen zu gendern, aber ohne Druck auszuüben und für weitere Entwicklungen offen sein.“

Begründung

  • empirische Beweise, dass das generisches Maskulinum wird oft nur mit männlichen Personen assoziiert wird
  • Auswirkung von gegenderten Alternativen noch nicht komplett untersucht
  • soziale Kommunikationshürden müssen beachtet werden

Beleg

  • Analyse von sprachlichen Äußerungen und Denkweisen
  • Betrachtung der Gesellschaft

Der*die Überzeugte

„Wir sollten die Gesellschaft davon überzeugen gegenderte Alternativen zum generischen Maskulinum zu benutzen.“

Begründung

  • Studien, dass generisches Maskulinum nicht als geschlechtsneutral verstanden wird
  • Sprachwandel durch -kritik
  • gesellschaftliche Verantwortung der Linguisten

Beleg:

  • Psycholinguistik

Weitere Argumentationen rund um die Genderdebatte

Haben wir denn keine anderen Probleme auf der Welt?
Gendergerechte Sprache ist also nur ein Teilgebiet in einer von sieben Diversity-Dimensionen, ist es deswegen aber minder wichtig? Ein Argument der Gegenbewegung ist, dass es derzeit wichtigere politische Themen gibt, selbst Vorurteile gegen Frauen und gleicher Lohn aus demselben Komplex kommen. Doch Sprache ist unser Kommunikationsmittel Nummer Eins und wenn dieses keine Gleichberechtigung verkörpert, wie könnten wir dann Veränderungen in unserem Verhalten vornehmen? Die Debatte unter einem Berg von Problemen zu verstecken scheint also weniger sinnvoll.

Droht uns ein Gender-Sprech-Zwang von oben nach unten?
Die Menschen reden, wie sie es wollen und lassen sich nichts vorschreiben. Im Umkehrschluss heißt das: Niemand muss Angst davor haben, zum „Gender-Sprech“ gezwungen zu werden. Wenn aber immer mehr Menschen das von sich aus freiwillig tun, dann wird es sich mit der Zeit durchsetzen. Dann wird eine Gewöhnung einsetzen und wir werden die Genderpause in Bürger:innen vielleicht ganz automatisch mitsprechen.

Zerstört Gendern nicht den Textfluss beim Lesen und Sprechen?
Der Lesefluss ist gestört, die Gender-Zeichen lenken bisweilen vom Inhalt des Textes ab. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere wenn in einem Text sehr konsequent die Doppelform Leser und Leserinnen genutzt wird, kann das zu deutlich mehr Textlänge führen. Vermutlich ist es auch genau diese Form des Genderns, die viele abschreckt und die ganze Thematik etwas elitär wirken lässt. Gleichzeitig gibt es mittlerweile sprachliche Alternativen wie die Nutzung von neutralen Begriffen, z.B. Studierende statt Studentinnen oder Redaktion statt Redakteurinnen. Warum nicht einfach je nach Situation ausprobieren, was man als Schreibender gerade für passend empfindet?

Lebende Tote
Unser Redakteur Amadeo traf beim Studium auf die Formulierung „getötete Radfahrende“. Während dieses Sinnbild für einen Zombieroman nichts Ungewöhnliches ist, sollte man im Alltag bedenken: Das Adverb in Pluralform ist nicht in jeder Situation die beste Wahl.

Demokratie 321

Wiegendertmanrichtig?

Geschlechteridentitäten und Sprachgenderformen haben mindestens eines gemeinsam: Sie sind unglaublich vielfältig und es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“. Foto: nito100, istock

Bei der Selbstanwendung gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist es nur, sich selbst erstmal mit dem Thema auseinanderzusetzen und für sich selbst zu entscheiden, was der richtige Weg ist. Auch wenn man denkt, dass die Umstellung der eigenen Sprechweise zu kompliziert ist, da vor allem die flüssige Integration in den eigenen Sprachgebrauch eine der größten Hürden ist, so hat man als Kind das Sprechen auch in einem langen Prozess gelernt. Und selbst wenn man mal nicht weiterweiß, kann sich einfach an Google wenden, Seiten wie scribbr oder Genderator analysieren Worte oder ganze Texte für dich und finden die gegenderte Alternative. Also egal welchen Standpunkt du vertrittst, lass dich nicht von außen einschüchtern, denn wenn eines bisher klar ist, dann die unglaubliche Diversität an Standpunkten. Wenn dies kritisiert werden würde, wäre die Debatte als Bestandteil des Diversity-Komplexes sich selbst nicht mehr treu.

Sternchen, Gap und Co. – Genderformen im Überblick

Tabelle Seite 1

Tabelle Seite 2

Was meinst du – welche der Wörter und Wortgruppen Was meinst du – welche der Wörter und Wortgruppen rechts kann man bedenkenlos verwenden und welche sind nicht mehr zeitgemäß?

Krankenschwester
Mörder
Jedermann
Mannschaft
Der Mensch
Frauendorf
Mitglied
Herrenloser Koffer
Weihnachtsmann
Zahnfee

 Manche halten wir persönlich tatsächlich für veraltet, manche haben wir nur zum Spaß hinzugefügt. Sie alle zeigen jedoch: Sprachliches Konfliktpotenzial kann überall lauern, wenn man nur danach sucht.

Demokratie 312

UnsereMeinungzuGenderspeech

Victoria
Ich befürworte gendergerechte Sprache voll und ganz. Gerade im Fernsehen, im Radio oder auch in Briefen von Ämtern finde ich das sehr wichtig. Auch im Alltag wird sich eine Form durchsetzen können. Das braucht allerdings Zeit – und wird umso schwieriger, desto mehr es „von oben herab“ erzwungen wird. Ich würde das mit dem „Doppel-S“ und dem „ß“ vergleichen – auch da verwendet längst noch nicht jeder die korrekte Form.

Kenny
Meine Sicht der Dinge geht noch über die Debatte zur Sprache hinaus. Mir ist es wichtig, dass man nicht gleich in Schubladen gesteckt wird, nur weil man sich als Mann die Haare färbt, die Fingernägel lackiert oder die Augen schminkt. Beim Schreiben sollte diese Diversity so zum Ausdruck kommen, dass alle Menschen – egal welche Identitäten oder Vorlieben sie haben – sich berücksichtigt fühlen, aber Sprache ist nur ein Teil davon.

Jonas
Ganz ehrlich: Das Thema der genderneutralen Sprache kam erst in diesem Jahr so richtig in mein Bewusstsein. Erst mit der Auseinandersetzung mit diesem Thema habe ich das Problem des generischen Maskulinums erkannt und befürworte, darauf zu verzichten, dich einfach nur als Leser anzusprechen. Denn auch ich habe bei „dem Leser“ eher weniger eine Frau im Kopf, und noch weniger einen Menschen, der sich keinem der beiden Standardgeschlechter zuordnen möchte.
Das heißt aber nicht, dass wir das lauter-Magazin gleich ins „lauter*sie“-Magazin umbenennen. Sowieso muss die Entscheidung zum Gendern genauso auch von dir ausgehen. Du inspirierst am Ende dein Umfeld dazu, sich selbst mit dem Thema auseinanderzusetzen. Einen Königsweg gibt es noch nicht – schreib so, wie es dir am besten passt und lass das Kriegsbeil begraben.
Am spannendsten finde ich unter den verschiedenen Genderformen übrigens das Ypsilon – also dass wir Autorys vom lauty-Magazin für dich Lesy und die anderen Lesys schreiben. Diese Form ist neutral und unverbraucht, noch dazu klingt sie niedlich, ist leicht erlernbar und vereinfacht sogar die komplizierte deutsche Sprache.

Amadeo
Sprache wandelt sich und so sollte auch das Aufkommen der Genderdebatte keine Krise sein, der Umgang damit hat aber den Anschein. Gespaltene Meinungen haben in unterschiedlichen Einrichtungen zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt. Mal gibt man sich mit der Doppelnennung zufrieden, ohne die gendergerechte Sprache zu Ende zu denken oder eine der vielen anderen Optionen wird genutzt. Aber eigentlich sollte diese Entscheidung von der Bevölkerung ausgehen, sie sorgt schließlich dafür, dass unsere Sprache lebt und sich verändert. Die Genderdebatte nicht allein und von oben herab zu entscheiden ist deswegen, meiner Meinung nach, die beste Möglichkeit.

Demokratie 279

Bundestagswahl2021whathappened?

Der 20. Deutsche Bundestag wurde frisch gewählt und besteht jetzt aus 736 Abgeordneten. Foto: Henning Schacht

Ein Blick auf das Wahlergebnis vom 26. September und das Thema Politik kann wieder ein paar Jährchen ruhen – so sollte es auf jeden Fall nicht sein. Das Thema zu reflektieren und weiter dranzubleiben ist wichtig!

wahlergebnisse

Ergebnisse im Wahlkreis 64
Jeder hört am Ende der Bundestagswahl von den bundesweiten Ergebnissen der Wahl, doch wie sehen diese im Vergleich zur Abstimmung unseres Wahlkreises aus? Zum hier betrachteten Wahlkreis 64 gehört neben der kreisfreien Stadt Cottbus der Landkreis Spree-Neiße. Man kann die Trends der bundesweiten Wahl wiedererkennen, mit noch extremeren Ausprägungen. Mit fast dem Doppelten an Stimmen gegenüber 2017 wird die SPD stärkste Partei. Die AfD verzeichnet leichte Einbußen, ist aber trotzdem zweitstärkste Partei. Sowohl die Linke, als auch die CDU verlieren fast die Hälfte ihrer Stimmen, die Union rutscht auf den dritten Platz. Im Gegensatz zum bundesweiten Vergleich belegt diesen nämlich nicht Bündnis90/Die Grünen. Trotz knapp dem Doppelten an Stimmen bleibt sie die schwächste Partei. Dagegen auf dem gleichen Platz wie bundesweit befindet sich die FDP mit vergleichbar stärkerem Stimmenzuwachs.

Regierungsbildung: grünes Licht
Spaß beiseite, seit Anfang Dezember steht fest, dass wir trotz inhaltlicher Differenzen, besonders zwischen Grünen und FDP, eine Ampel-Koalition bekommen werden. Schon vor der Wahl hatte sich die SPD gegen die GroKo bekannt und alle Parteien haben sich gegen eine Koalition mit der AfD ausgesprochen. Der Jamaika-Konstellation entgegen steht der innere Konflikt der Union. Nun blicken wir gespannt auf die Koalition aus SPD, Grünen und FDP.

SSW – was ist das?
Dem ein oder anderen mag etwas Unregelmäßigkeit in den Wahldiagrammen aufgefallen sein mit dem Namen: SSW. Das steht für Südschleswigscher Wählerverband, welche als Partei der dänischen Minderheiten von der 5% Hürde ausgenommen wurde. Mit einem Zweitstimmenergebnis von 0,12% konnten sie sich deswegen einen Sitz im Parlament verdienen und allen beim Anblick der Statistiken ein Fragezeichen ins Gesicht zaubern.

anteil bevölkerung

Unterrepräsentiert: die jüngere Generation
Da man mindestens 18 Jahre zum Wählen sein muss, ist mit 5% die jüngere Generation im Wahlkreis 64 deutlich unterrepräsentiert. Brandenburgweit sieht es mit 4,8% auch nicht besser aus und mit einem negativen Geburtensaldo wird in Zukunft das Alter der Bevölkerung weiter anwachsen. Haben junge Menschen also gar keinen Einfluss mehr auf die Politik?
Falsch. Trotz Unterrepräsentation erreichen die Ideale und Ziele der Generationen Y und Z die Politik. Von den unter 30-jährigen Abgeordneten im jetzigen Bundestag gehen 21 auf Grüne, 18 auf SPD, 5 auf FDP und 3 auf CDU zurück. Währenddessen sind Linke und AfD in dieser Altersgruppe gar nicht vertreten. Ob Zufall oder nicht, je höher diese Zahl, desto höher auch der Anstieg an Zweitstimmen für die Partei – frischer Wind scheint also gut zu tun. Speziell die Grünen und FDP haben hohe Zuwächse in dieser Altersgruppe, während die anderen Parteien Einbußen haben, die Union sogar mit fast 60%.
Auf den kommenden Seiten stellen wir vier junge Menschen vor, die zwar nicht im Bundestag vertreten sind, dafür aber Politikarbeit an der Basis leisten – und noch dazu aus der Lausitz stammen.

Demokratie 263

LausitzerJugendinderPolitik:NoreenThiel

Noreen Thiel

Partei: Freie Demokratische Partei
Standort: Berlin
Position: (Basis)Mitglied
In der Partei seit: 2019
Geburtsdatum: 07.04.2003
Wohnort: Berlin
Ehemalige Schule: Ludwig-Leichhardt-Gymnasium Cottbus

Warum hast du dich für deine Partei entschieden?
Ich habe eine Partei gesucht, die natürlich meine inhaltlichen Vorstellungen teilt, aber auch mein modernes Lebensgefühl. Das habe ich beides bei der FDP gefunden, einmal vor allem in der Bildungspolitik und gleichzeitig auch mit der immer moderneren Kommunikation im Wahlkampf.

Wie zufrieden bist du mit dem Bundestagswahlergebnis?
Sehr zufrieden. Die FDP ist zum ersten Mal zwei Mal hintereinander mit über 10% in den Bundestag eingezogen und vor allem haben wir ein unglaublich starkes Jungwählerergebnis geholt. Das macht Mut für die Zukunft.

Welches Thema beschäftigt junge Menschen am meisten?
Eine faire Chance auf sozialen und persönlichen Aufstieg, egal woher man kommt oder ob man gesund oder krank ist.

In welchem Thema möchtest du etwas bewirken – und wie?
Ich werde nach wie vor für Awareness und den besseren Umgang mit psychischer Gesundheit kämpfen und darauf aufmerksam machen. Das mache ich wie auch im Wahlkampf vor allen auf den sozialen Medien, wo man auch ohne Amt und Mandat viele Menschen erreichen und auf seine Themen aufmerksam machen kann.

Welche Position in der Politik möchtest du einmal erreichen?
Gar keine. Ich engagiere mich nicht für Posten oder Ämter, sondern ich habe meine konkreten Themen, die ich voranbringen will und die sind Bildung und vor allem psychische Gesundheit.

Wenn man dich wählen könnte – warum sollte man das tun?
Gerade arbeiten wir erst auf, was die Pandemie bei vielen gerade jungen Menschen an psychischen Folgen verursacht hat. Depressionen und andere Auswirkungen der Lockdownpolitik sind auf einem Rekordhoch und viele Menschen trauen sich nach wie vor nicht Hilfe zu holen oder darüber offen zu sprechen. Das muss sich auch nach der Wahl ändern, wenn nicht sogar noch mehr. Ich würde sehr gerne weiterhin als Stimme für diejenigen antreten und gewählt werden, die eine bessere Versorgung psychisch kranker Menschen wollen und vor allem mehr Aufmerksamkeit insgesamt auf das Bewusstsein dafür lenken wollen.

Ja oder nein?

Cannabis-Legalisierung? Ja.
Kohleausstieg 2030? Ja.
Mindestlohn i. H. v. 12 Euro? Ja.
Corona-Impfpflicht? Nein.
Genderneutrale Sprache in der Schule? Nein.

Social Media & Web

Twitter: @noreenthiel
Instagram: @noreenthiel
www.noreenthiel.de 

Foto oben: Johannes "James" Zabel

Demokratie 291

LausitzerJugendinderPolitik:CarloWittich

Carlo Wittich

Partei: Christlich Demokratische Union (CDU)
Standort: Cottbus
Position: Stellvertretender Vorsitzender CDU Cottbus/Vorsitzender der Jungen Union Cottbus
In der Partei seit: 2018/Junge Union seit 2015
Geburtsdatum: 24.07.1999
Wohnort: Berlin/ab Februar wieder Cottbus
Ehemalige Schule: Ludwig-Leichhardt Gymnasium Cottbus

Warum hast du dich für deine Partei entschieden?
Ich habe mich für die CDU entscheiden, weil sie als Volkspartei viele unterschiedliche politische Positionen vor dem Hintergrund christlich-demokratischer Werte vereint.

Wie zufrieden bist du mit dem Bundestagswahlergebnis?
Das Bundestagswahlergebnis der Union war desaströs, folglich kann ich damit auch nicht zufrieden sein. Neben dem einschneidenden Ergebnis auf Bundesebene, bin ich aber mehr noch über den Ausgang der Wahl hier im Wahlkreis 64 enttäuscht. Während sich im Bund schnell abzeichnete, dass die Mischung aus Spitzenkandidat und thematischer Schwerpunktsetzung nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt, hatte man hier in der Lausitz ein anderes Gefühl. Die CDU hat in Person von Dr. Klaus-Peter Schulze acht Jahre gute Politik für unsere Region gemacht. Der Unions-Kandidat, Dr. Markus Niggemann ist im Wahlkampf mit den zukunftsweisenden Themen für die Lausitz, vor allem für den Strukturwandel in seine Fußstapfen getreten – leider ohne Erfolg.

Welches Thema beschäftigt junge Menschen am meisten?
Ihre eigenen Zukunftschancen in der Lausitz – konkret in Bezug auf Wirtschaft und Arbeit, das Klima sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

In welchem Thema möchtest du etwas bewirken – und wie?
Ich möchte vor allem bei kommunalen Themen etwas voranbringen. Zusammen mit den Mitgliedern der Jungen Union vertrete ich immer wieder klar die Positionen der Jugend gegenüber unserer Mutterpartei CDU. Uns beschäftigt sehr stark eine zukunftsfähige städtische Infrastruktur – hier kämpfe ich z.B. in Bezug auf das neue Mobilitätskonzept dafür, dass man die Cottbuser Innenstadt neben dem ÖPNV auch weiterhin über den motorisierten Individualverkehr gut erreichen kann. Gute Erreichbarkeit und ein verbessertes Stadtklima schließen sich nicht kategorisch aus!
Um jedoch nicht zuletzt bei diesem Thema wirklich aktiv mitgestalten zu können, ist mein persönliches Ziel die nächste Kommunalwahl, um möglicherweise als Mandatsträger die Interessen vieler Wählerinnen und Wähler aktiv vertreten zu dürfen.

Welche Position in der Politik möchtest du einmal erreichen?
Ich bin in meinem jungen Alter nicht in der Position ein klares Ziel zu formulieren. In der CDU gilt das Leistungsprinzip – daraus ergibt sich ein klarer Auftrag für jeden einzelnen, sich engagiert in die Parteiarbeit einzubringen und so für eine mögliche politische Position zu qualifizieren.
Ich persönlich empfinde schon immer die Position des Oberbürgermeisters als eines der interessantesten politischen Ämter. Man hat viel Gestaltungsspielraum, die Ehre seine Heimatstadt nach außen hin zu vertreten und agiert über Parteigrenzen hinweg.

Wenn man dich wählen könnte – warum sollte man das tun?
Weil ich den Bürgerinnen und Bürger zuhören und für Ihre Interessen einstehen möchte, um sach- und zielorientierte Politik machen zu können. Ich stehe für eine starke Verbindung zur Heimat, unserer Lausitz, was die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels mit all seinen Fassetten und Politikfeldern zu meinem wichtigsten Thema macht.

Ja oder nein?

Cannabis-Legalisierung? Ja und nein (muss differenziert betrachtet werden) *
Kohleausstieg 2030? Nein
Mindestlohn i. H. v. 12 Euro? Nein
Corona-Impfpflicht? Nein
Genderneutrale Sprache in der Schule? Nein

*Cannabis-Legalisierung …ist differenziert zu betrachten, da man eben jene nicht aus einer grundsätzlichen Ablehnung der Droge gegenüber begegnen kann. Ich selbst lehne den Konsum von Cannabis ab, sehe aber die Chancen, die die Legalisierung mit sich bringen kann. Die kontrollierte Abgabe, die Einsparung von Polizei- und Justizkosten, die Möglichkeit der Besteuerung sowie die Eröffnung eines ganz neuen Produktions- und Wirtschaftszweigs geben den klaren Anlass, dass sich die Volkspartei CDU zumindest aktiv mit der Legalisierung auseinandersetzt.

Social Media & Web

Instagram: @ju_cottbus
Facebook: Junge Union Cottbus

Demokratie 237

LausitzerJugendinderPolitik:LauraStaudacher

Laura Staudacher (geb. Schieritz)

Partei: Freie Demokratische Partei
Standort: Forst (Lausitz)
Position: Kreisvorsitzende
In der Partei seit: 2014
Geburtsdatum: 24.02.1998
Wohnort: Forst (Lausitz)
Ehemalige Schule: Pückler-Gymnasium Cottbus

Warum hast du dich für deine Partei entschieden?
Die Werte der FDP – Freiheit, Selbstbestimmung und der Leistungsgedanke haben mich überzeugt. Der Staat sollte die Bürger nicht bevormunden und lenken, sondern es ihnen leicht machen, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.

Wie zufrieden bist du mit dem Bundestagswahlergebnis?
Das FDP-Ergebnis im Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße macht mich glücklich und stolz. Nachdem wir bei der letzten Bundestagswahl der zweitbeste FDP-Wahlkreis in ganz Brandenburg waren, haben wir in Cottbus und Spree-Neiße beste FDP-Erst- und -Zweitstimmenergebnis aller Wahlkreis in Brandenburg geholt. Zudem ist dies das beste FDP-Ergebnis in der Geschichte des Wahlkreises 64. Dieses Vertrauen will ich nicht enttäuschen, auch wenn es für meinen Landeslistenplatz knapp nicht gereicht hat.

Welches Thema beschäftigt junge Menschen am meisten?
Bildungspolitik! Die Frage unserer Zeit ist, wie wir es schaffen, ein zukunftsfähiges Bildungssystem zu bauen, das jedem die gleichen Chancen bietet.

In welchem Thema möchtest du etwas bewirken – und wie?
Meine Leidenschaft gehört der Bildungspolitik. Denn eine gute (Aus)bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und sozialen Aufstieg. Bringen wir unsere Schulen durch einen Digitalpakt 2.0 und Lehrerfortbildungen ins 21. Jahrhundert, verpassen wir der beruflichen Bildung mit einer Exzellenzinitiative ein Upgrade und entkoppeln wir Studienchancen durch ein elternunabhängiges Bafög vom Geldbeutel und Wohlwollen der Eltern. Es ist zudem nicht nachvollziehbar, dass 16 Bundesländer bei der Bildung ihr eigenes Süppchen kochen. Die bildungspolitische Kleinstaaterei müssen wir durch nationale Bildungsstandards und ein Kooperationsgebot ersetzen.

Welche Position in der Politik möchtest du einmal erreichen?
Wenn ich dahingehend einen Wunsch frei hätte, würde ich gern eines Tages als Bildungsministerin unseren überholten Bildungsförderalismus reformieren. Aber das wird wahrscheinlich ein Traum bleiben. Für ein FDP-Bundestagsmandat für die Lausitz werde ich auf jeden Fall weiterkämpfen.

Wenn man dich wählen könnte – warum sollte man das tun?
Wer eine junge, engagierte und liberale Stimme in der Politik sehen will, sollte mich wählen. Ich brenne für meine Themen und will etwas verändern. Mir war es immer schon wichtig, nicht nur vom Spielfeldrand aus zuzuschauen, sondern selbst mitzugestalten. Wer nur meckert, wird nichts verändern. Deshalb habe ich mich selbst auf den Weg gemacht.

Ja oder nein?

Cannabis-Legalisierung? Ja!
Kohleausstieg 2030? Nein.
Mindestlohn i. H. v. 12 Euro? Neutral, denn das ist Entscheidung der Mindestlohnkommission.
Corona-Impfpflicht? Nein.
Genderneutrale Sprache in der Schule? Wie man spricht, soll jeder selbst entscheiden können.

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Demokratie 245

LausitzerJugendinderPolitik:LukasMosler

Lukas Mosler

Partei: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Standort: Hoyerswerda
Position: Kreisvorstand und zur Bundestagswahl Kandidat für den Wahlkreis 156 Bautzen 1 und Kandidat auf der Landesliste auf Platz 8.
In der Partei seit: November 2018
Geburtsdatum: 16. Januar 1997
Wohnort: Hoyerswerda
Ehemalige Schule: 1. Mittel-schule Hoyerswerda

Warum hast du dich für deine Partei entschieden?

Schon seit jungen Jahren bin ich politisch interessiert. Angefangen hat es ganz klassisch am Abendessentisch im Gespräch mit meinen Eltern. Schon vor meiner Zeit bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahm ich an Demonstrationen wie „Unteilbar“ teil. Im November 2018 nach den Landtagswahlen in Hessen und Bayern habe ich dann den Mitgliedsantrag ausgefüllt.

Wie zufrieden bist du mit dem Bundestagswahlergebnis?

Gegenüber 2017 haben wir in unserem Wahlkreis 156 dazugewonnen. Das macht mich stolz. Aus Sachsen entsenden wir nun vier Bündnisgrüne Abgeordnete. In 2017 waren es noch zwei. In Brandenburg ist neben Annalena Baerbock auch Michael Kellner in den Bundestag eingezogen. Wir sind die drittstärkste Fraktion und werden ein Teil der kommenden Bundesregierung sein.

Welches Thema beschäftigt junge Menschen am meisten?

Vor allem die Klimakrise. Aber auch das Thema Verkehr, wie komme ich zügig mit dem ÖPNV von A nach B oder in die Großstädte Leipzig, Dresden, Cottbus, Berlin oder Potsdam. Ebenso ist das Thema Bildungsgerechtigkeit von hoher Bedeutung. Wie gelingt es uns, dass alle jungen Menschen die gleichen Voraussetzungen für Bildung unabhängig vom Elternhaus haben.

In welchem Thema möchtest du etwas bewirken – und wie?

Stärkung der Ausbildung! Ich habe den Beruf „Industriekaufmann“ gelernt. Das Ausbildungsunternehmen war 6km von meinem Wohnort entfernt. Die Berufsschule sogar in Hoyerswerda. Nicht jeder Auszubildende hat das Glück seine Ausbildung vor Ort zu absolvieren. Deshalb setze ich mich für ein gutes Berufsschulnetz und eine gute Verkehrsanbindung mit Rad und ÖPNV zum Ausbildungsunternehmen ein.

Welche Position in der Politik möchtest du einmal erreichen?

Als nächstes möchte ich den Kreistag und nach Möglichkeit auch in den Stadtrat einziehen. Gleichwohl möchte ich mich innerparteilich weiterentwickeln und kandidiere deshalb für den nächsten Parteirat von Grüne Sachsen.

Wenn man dich wählen könnte – warum sollte man das tun?

Für unsere Region setze ich mich mit Herzblut ein & bin ansprechbar für die Bürger*innen und Akteur*innen vor Ort.

Ja oder nein?

Cannabis-Legalisierung? Legalize it! Also ja!

Kohleausstieg 2030? Ja natürlich! Wir müssen alles unternehmen, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommen aus 2015 zu erreichen.

Mindestlohn i. H. v. 12 Euro? Ja, das ist einfach nur fair!

Corona-Impfpflicht? Lasst euch impfen! Ich bin selber 2x geimpft und gehe nun zum boostern.

Genderneutrale Sprache in der Schule? Sprache kann ausgrenzen und verletzen. Ich wende die geschlechtergerechte Sprache an.

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Foto oben: Holger Hinz

Lifestyle 255

EinlebensrettenderFitnesstrainer

Im Interview: Gordon Bieling – er leistete innerhalb von zehn Jahren über 400 Plasmaspenden beim Blutspendedienst vom Deutschen Roten Kreuz in Cottbus.

Gordon Bieling ist Personal Trainer und Leiter der Fitness Lounge „Vital Balance“ im Dachgeschoss vom Spa Branitz. Sein Terminkalender ist mit Trainings, Anleitungen, Wettkämpfen und Messeteilnahmen gut ausgebucht – doch ein wöchentliches Vorhaben findet immer Platz: die Plasmaspende beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuz in Cottbus. Welche Motivation steckt für einen solchen Athleten dahinter? Wir sprachen mit Gordon über seine nun schon zehn Jahre andauernde gute Tat.

Warum ist dir das Plasmaspenden wichtig – was ist deine Motivation?
Angefangen hat es vor zehn Jahren. Damals hatte ich durch meine Ausbildungsvergütung nur sehr wenig Geld verdient. Um genau zu sein: 225 Euro. Ich habe also Plasma gespendet, um mir nebenbei etwas Geld für Ernährung und Co. durch die Aufwandsentschädigung der Plasmaspende anzusparen. Obwohl ich das über die Jahre dann nicht mehr brauchte, habe ich trotzdem weitergemacht. Das lag zum Beispiel an Freundschaften, die sich im Institut entwickelt hatten und mit denen ich mich zum gemeinsamen Spenden verabredet habe. Bis heute spende ich regelmäßig – einfach, um etwas Gutes zu tun und in der Hoffnung, dass auch mir geholfen wird, wenn ich einmal Hilfe benötige.

In welchem Rhythmus gehst du Plasmaspenden?
Ich gehe aktuell im wöchentlichen Intervall – und zwar jeden Donnerstagmittag. Klar mache ich auch manchmal eine Ausnahme und lasse bei gesundheitlichen Problemen oder Wettkampfvorbereitungen das Spenden ausfallen. Ansonsten ist Donnerstag immer der Tag, an dem ich von meiner liebsten männlichen Krankenschwester Christian gestochen werde. :-)

Musst du das Plasmaspenden in deinem Trainingsplan berücksichtigen?
Dadurch, dass ich immer früh morgens trainiere und mittags zur Spende gehe, passt das bei mir alles sehr gut zusammen. Erst zu spenden und danach zu trainieren, wird nicht empfohlen, da der große Flüssigkeitsverlust beim Plasmaspenden eine gewisse Belastung für den Körper ist. Auf der anderen Seite sehe ich das Plasmaspenden als eine sehr positive Geschichte für mich und meinen Körper an, denn er kann so immer wieder im wöchentlichen Rhythmus regenerieren und neues Plasma bilden.

Konntest du schon mal jemanden kennenlernen, der/die eine Plasmaspende zum Überleben benötigte?
Mein Papa hatte mal einen schweren Unfall und brauchte mehrere Blutkonserven. Daher bin ich einfach froh, dass es Menschen gibt, die Blut oder Plasma spenden. Beides ist ja extrem wichtig. Es gibt zu jeder Jahreszeit Unfälle und es kann immer zu Situationen kommen, in denen wir selbst Hilfe benötigen. Von daher appelliere ich an jeden, der Zeit hat: Statt zuhause am Handy zu sitzen, geh für ‘ne Stunde Plasmaspenden und sitz dort am Handy – so kannst du eine gute Tat tun!

Institut für Transfusionsmedizin DRK

DRK Blutspendedienst Nord-Ost
Institut für Transfusionsmedizin Cottbus
Thiemstraße 105, 03050 Cottbus

Plasmaspende: Mo & Mi 12-19 Uhr,
Di 7-19 Uhr, & Do 11-18 Uhr, Fr 7-15 Uhr

Blutspende: Mo & Mi 14-19 Uhr, Fr 8-12 Uhr

Termine: können vor Ort und telefonisch unter der 0355 49950 vereinbart werden.

Aktion: Im Dezember erhalten Plasma-Erstspender einen Pizza-Gutschein von Freddy Fresh Cottbus!

www.blutspende-nordost.de 

Lifestyle 270

TippsfürTrainingsläufeimDunkeln

So wird's zum sicheren Spaß – Teil 2 unserer Fitness-Reihe mit Bloggerin Nadin Eule-Mau

Dieser Fitnesstipp ist für alle Läufer, die sich auch von der dunklen Jahreszeit nicht davon abhalten lassen wollen, etwas für ihren Körper zu tun. Denn es gibt tatsächlich auch Vorteile im Dunkeln unterwegs zu sein! Also lass dein Herz für das Laufen in der Dunkelheit höherschlagen! Erfahre hier, wie du den morgendlichen oder abendlichen Run zu einem sicheren Vergnügen machst.

1) Genieße die Dunkelheit

Das Laufen im Dunkeln trägt eine besondere Faszination in sich: Du hörst viel mehr Geräusche und achtest aufmerksamer auf alles, was um dich herum geschieht. Höre Tiere durch den Wald laufen, das Laub rascheln, die Bäume im Wind hin und her ächzen, den Specht in der Ferne klopfen, im Morgengrauen das Gezwitscher der Vögel, das von Minute zu Minute immer lauter wird, … wohingegen es in der Stadt tatsächlich herrlich still kann.

2) Lasse es Licht werden

Je nachdem wo du unterwegs bist, ob auf dem Land, in freier Natur oder in der Stadt, können die Herausforderungen in der Dunkelheit ganz unterschiedliche sein. In der Stadt musst du Fußgänger, Radfahrer, PKWs und nicht angeleinte Hunde beachten. Auf dem Land kann durchaus mal ein Reh unvermittelt vor dir auftauchen. Auch der Untergrund kann eine Herausforderung darstellen, erst recht dann, wenn es auf schmale Pfade oder entlang von Waldwegen geht. Folgende Tipps kannst du dir zu Herzen nehmen:
Während es auf der Straße sicher eher eine Rolle spielt, dass man gesehen wird, ist es auf dem Land wichtiger, dass du etwas siehst. Haben wir Vollmond, solltest du unbedingt die Augen für Wild offen haben, das dann besonders aktiv ist. Ansonsten kann man bei dieser Mondphase auf dem Land fast auf Licht verzichten. Empfehlenswert ist nur ein Blinklicht, damit dich Spaziergänger oder eventuell auch Radler erkennen.
Ist es hingegen stockdunkel und Sterne oder der Mond wollen dir nicht den Weg leuchten, kommt eine Lampe zum Einsatz. Besonders empfehlenswert sind hierfür Run Lights. Sie sitzen in der Mitte des Oberkörpers, der während des Laufens relativ ruhig ist. Das so nach vorn geworfene Licht irritiert deutlich weniger, als das von einer Stirnlampe. Achte beim Kauf darauf, dass es am Rücken ein rotes Blinklicht besitzt.

3) Mach dich bunt

PKW-, LKW- und auch Radfahrer können aus allen möglichen Nischen hervorgeschossen kommen. Die einen schauen nur nach links. Die anderen nur nach rechts. Wieder andere sehen dich scheinbar, aber ignorieren dich entweder oder unterschätzen deine Geschwindigkeit. Achte bei der Wahl deiner Laufsachen daher darauf, dass du rundum sichtbar bist. Bei der Auswahl kommt es dabei sowohl auf reflektierte Details als auch auf möglichst leuchtende, bunte, knallige Farben an. Ein Tipp hierfür sind sogenannte Form Belts, die dir nicht nur ein strahlendes Aussehen verleihen, sondern auch als Tragemöglichkeit für Handy und Co. dienen. Auch Laufwesten sind hierfür unheimlich praktisch.

Fitnesstipp 2

4) Blink, Blink, Blink

Wer nicht in teure Laufbekleidung investieren möchte, dem seien hier noch einige Alternativen ans Herz gelegt, die ebenso sinnvoll sein können. Jeder kennt Knicklichter, welche aber nicht besonders nachhaltig sind. Mittlerweile gibt es im Lauffachhandel oder auch bei Radausstattern zahlreiche günstige, effektive und praktische Produkte: westenartige Reflektorbändchen, Reflektoren, die man dank Klettverschluss überall befestigen kann (Arme, Beine, Handgelenke), Blinklichter, …
Reflektierende Bänder, die rund herum leuchten, lassen sich super um die Handgelenke, Oberarme und Knöchel befestigen. Eine noch bessere Wirkung erzielen blinkende Leuchtbänder, die meist mit LEDs bestückt sind. Sie haben den Vorteil, dass sie ihre Wirkung nicht erst dann entfalten, wenn Licht auf sie fällt. Bist du mit einem Rucksack unterwegs, bieten sich Aufkleber an, die man schnell und einfach auf wenig reflektierende Stoffpartien kleben kann. Ein Lauf-Cap schützt mit dem Schirmchen nicht nur deine Augen vor grellem Licht (wie von Autoscheinwerfern). Es gibt auch Caps, die eingebaute LEDs enthalten. Verwendest du eine Laufuhr, stelle sie auf Dauerbeleuchtung und du kannst wiederum auf blinkende Bänder am Arm verzichten.

5) Laufe mit Bedacht, vorausschauend und langsamer

Neben all dem Equipment solltest du aber auch dein Verhalten der Dunkelheit anpassen. Absolut essenziell sind eine hohe Konzentration und vorausschauendes Laufen. Das schließt auch den Schulterblick in alle Richtungen mit ein, um bloß nichts zu übersehen. Vor allem nicht, wenn es sich um Fahrzeuge handelt. Das trifft auch auf Radfahrer zu, die sich auf falschen Straßenseiten aufhalten; Skateboarder, die kein Pardon kennen; schlaftrunkene Fußgänger; aus dem Auto herausspringende Beifahrer, … Empfehlenswert ist auch, wenn du zu dieser Zeit auf Intervalltraining oder den Tempodauerlauf verzichtest und etwas ruhiger an den Start gehst. Mit einem lockeren Tempo hast du noch ausreichend Kraft, um auszuweichen und kannst dich entsprechend konzentrieren. Was überhaupt nicht geht und die Konzentration wirklich beeinträchtigt, ist laute Musik im Ohr und das gilt sowohl für Land- als auch für Stadtläufe.

6) Gehe kein Risiko ein

Am Ende ist es immer wichtig, sich beim Laufen wohl zu fühlen. Wähle deshalb Strecken, auf denen du gefühlt sicher unterwegs bist und gelegentlich auf andere Läufer oder Spaziergänger triffst. Laufe nie einfach so los, ohne jemanden wissen zu lassen, wo du dich herumtreibst und nutze eine App, über die man dich auffinden kann. Spare immer etwas Kraft, damit du im Zweifelsfall verrückten Menschen oder wilden Tieren entkommen und noch die Füße in die Hand nehmen könntest.
Wer sich aber komplett unwohl allein im Dunkeln fühlt, ist vielleicht mit einer Laufgruppe besser beraten, als ängstlich allein umherzuirren. So ist das Training auch auf dem Land, in Parks oder anderen dunklen Ecken entspannter, sicherer und zugleich abwechslungsreicher.
Viele weitere Fitnesstipps findest du unter:

www.eiswuerfelimschuh.de 

Lifestyle 445

„IchvermisserichtigesBrot“

„Envoyé de mon iPhone“ steht im Fuß von Ninas E-Mail, als sie uns die neusten Schnappschüsse von ihrem Auslandsabenteuer in Frankreich zukommen ließ. Sie lebt seit drei Monaten in Reims, der Stadt der Könige und des Champagners nahe Paris und betreut Menschen mit Handicap in einer sogenannten Arche. Nach dem Interview zum Start ihres Freiwilligendienstes im September holten wir nun die erste Wasserstandsmeldung von ihr ein, um zu erfahren, wie sie sich in dem für sie fremden Land einleben konnte. Während sie die französische Sprache schnell lernt, wie ihre iPhone-Systemsprache zeigt, sind die Croissant-Kultur und das Verhältnis von französischen Menschen zu Verkehrsampeln für sie noch ungewöhnlich …

Wie gefällt dir Reims?
Im Vergleich zu Paris und Marseille ist die Stadt mit knapp 200.000 Einwohnern kleiner – trotzdem hat Reims viel zu bieten. Es gibt viele Parks und Grünanlagen, Bars und Restaurants sowie einige Clubs. Man kann auf jeden Fall viel unternehmen. Die Lage der Stadt in der Champagne ist auch super, man ist in einer Stunde mit dem Zug in Paris. Das kann man etwa mit der Strecke zwischen Cottbus und Berlin vergleichen. Ein Highlight sollen die vielen Champagnerhäuser sein. Ich konnte noch keines besichtigen, habe aber gehört, dass sie sehr besonders sein sollen. Insgesamt war ich sehr positiv von Reims überrascht und fühle mich super wohl hier.

Wie sieht ein typischer Arche-Tag bei dir aus?
Mein typischer Tag in der Arche beginnt meistens zwischen 7 und 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Vormittags bin ich dafür verantwortlich, die Bewohner beim Haushalt zu unterstützen. Dabei ist es für mich schön zu sehen, wenn sich alle gegenseitig helfen. Es ist wichtig, dass man alle mit einbezieht. Zu meinen Aufgaben zählt auch, beim Duschen Hilfestellungen zu leisten. Dabei stehe ich daneben, gebe Anweisungen und gucke, dass alles ordentlich gemacht wird. Wenn etwas sein sollte, sind wiederum die richtigen Angestellten unserer Arche zuständig.
Mittags habe ich meistens frei, denn zu der Zeit sind unsere Bewohner in einer Tagespflege, wo die Arche-Bewohner aus mehreren Häusern zusammenkommen. Für mich ist das die Gelegenheit, die Stadt kennenzulernen und zu Mittag zu essen.

Ninas typischer Tag

Gegen 17 Uhr, wenn die Bewohner zurückkehren, fange ich wieder an zu arbeiten. Da ist dann die Kreativität von uns Freiwilligen gefragt, denn wir organisieren die Nachmittagsaktivitäten. Im Moment basteln wir zum Beispiel Weihnachtsdeko fürs Haus oder machen eine Spielerunde. Manchmal sind unsere Bewohner auch sehr müde und wir schauen einen Film – dann ist es schön, einfach mal zu chillen. Zwei Mal pro Woche bin ich zudem für die Zubereitung vom Abendessen zuständig. Wir sind zehn Leute – für uns alle zu kochen, ist gar nicht so einfach!
Ein bisschen anders sieht mein Tagesablauf am Wochenende aus. Dann fällt die Zeit der Bewohner in der Tagespflege weg, was mehr Arbeit für uns Assistenten und Freiwillige bedeutet. Gleichzeitig aber auch noch vielfältigere Erlebnisse. So gehen wir beispielsweise wandern oder unternehmen etwas in der Stadt. Ein kleines Highlight war für mich ein Ausflug zu einem Rollschuhwettbewerb.

Gibt es etwas von Zuhause, was du vermisst?
Ich vermisse sogar relativ viel. Am Anfang natürlich meine Familie, mein Umfeld, das Vertraute von Zuhause. Das hat sich mittlerweile gelegt, denn ich habe mich hier super eingelebt. Aber einige Sachen finde ich immer noch seltsam. Club Mate zum Beispiel kostet hier 3 Euro. Auch das Bier – das ist zwar lecker, aber einfach viel zu teuer. Andere Produkte, die mir lieb sind, gibt es hier gar nicht zu kaufen. Da bekomme ich nach wie vor ein bisschen Heimweh und wünsche mich für einen Moment nach Deutschland zurück.
Eine noch größere Sache, die mir aufgefallen ist: Die Franzosen frühstücken anders. Frühstück besteht hier quasi nur aus einem Kaffee und maximal einem kleinen Baguette oder Croissant. In Deutschland hat das Frühstück einen höheren Stellenwert und ist üppiger. Apropos Frühstück: Ich vermisse richtiges Brot! Es gibt zwar sehr viel Baguette in Frankreich, aber dunkles Brot wird nicht so viel gegessen.
Neben der Brotkultur ist auch der Straßenverkehr gewöhnungsbedürftig. Ich wurde in der Arche gefragt ob ich hier Auto fahren kann. Ich habe auch einen Führerschein in Deutschland, aber nach meinen ersten Erfahrungen als Fußgängerin hat mich das Autofahren in Frankreich viel Überwindung gekostet. Die Menschen halten sich hier nicht so sehr an die Regeln wie die Deutschen: So wird hier tendenziell schneller gefahren und auch mit Ampeln hat es nicht jedermann so. Aber man gewöhnt sich dran – und es ist auch ganz cool, mal nicht auf Ampeln achten zu müssen.

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Welche Dinge gefallen dir an Frankreich wiederum besser als an Deutschland?
Zum einen ist mir aufgefallen, dass Franzosen sehr auf Höflichkeit achten. Das merkt man allein schon an der Sprache mit ihren zahlreichen Höflichkeitsfloskeln. Das Miteinander ist einfach sehr angenehm. Das soll aber nicht bedeuten, dass in Deutschland alle unhöflich sind.
Zum anderen gefällt mir das Essen hier besonders gut. In der Arche wird sehr gut gekocht – auch, wenn ich nicht gerade am Herd stehe :-). Die Bäckereien bieten eine unglaubliche Auswahl an Croissants und Baguettes – das ist ganz anders als in Deutschland.
Was mir noch aufgefallen ist: In meiner Provence herrscht für mein Gefühl mehr Vielfalt, als in dem Teil von Deutschland, aus dem ich hergekommen bin. Hier kommen viel mehr Kulturen zusammen. Viele von meinen neuen Freunden stammen aus anderen Ländern oder haben Eltern mit ausländischen Wurzeln. Das ist super cool, weil man dadurch seinen Horizont erweitert.

Möchtest du jemanden grüßen?
Meine Familie in Cottbus und meine Freunde!

Wir begleiten Nina über ihr gesamtes Auslandsjahr. Freu dich also auf das nächste Interview mit ihr in der kommenden lauter-Ausgabe. Hast du Fragen an Nina? Sende sie uns per Facebook oder Instagram!

Lauter Animes 301

Anime-Streaminganbieter

Die großen Anbieter im Vergleich


Der amerikanische Anime-Riese Crunchyroll, gleich nebenan aus Frankreich: Wakanim, populäres Netflix oder eher Amazon Prime Video mit seinen Zusatzangeboten - was ist für dich am besten?

Streaminganbieter ListeStreaminganbieter Liste 2

Sonstige Angebote

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten Animes zu genießen. Auf RTL+ trennen dich nur ein paar Werbespots von einer breiten Auswahl, inklusive deutscher Synchro. Für Fans des Free TVs laufen gerade auf ProSieben MAXX zur Abendbrotzeit diverse Animeserien, welche später in der Online-Mediathek ebenso kostenlos verfügbar sind.
RTL+: Anime_Button.PNG
ProSieben MAXX: Anime_Button.PNG

Easy und kostenlos im Internet?

In den tieferen Breiten des Netzes findet man auf einigen, “verruchten” Seiten alle möglichen Animes. Wer sich von einer Flut an Werbung (ja, oftmals auch der obszönen Natur) nicht stören lässt, könnte doch entspannt hier schauen - oder nicht? Nein, denn in Wirklichkeit sind besitzen solche Seiten nicht die nötigen Lizenzen und sind deshalb illegal. So verschwand, vor nicht allzu langer Zeit, auch Anime4You, der größte Anbieter dieser Art im deutschsprachigen Raum von der Bildfläche. Also lieber mit reinem Gewissen, vollständigen Inhalten und keinen Werbeunterbrechungen legal gucken.

Anime2You

Sieht zwar gleich aus, ist aber was völlig anderes, als Anime4You. Denn auf der Seite von Anime2You findest du alle aktuellen News zur Animeszene. Das reicht von Neuzugängen der Streaminganbieter über neues Merchandise bis zu Community-Umfragen. Wer sich also informieren möchte ist hier genau an der richtigen Stelle. Anime_Button.PNG

Lauter Animes 417

Crayman:Episode3

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.

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Lifestyle 266

WieSpielautomatendieCasinoserobernkonnten

Spielautomaten finden sich in jedem Casino – egal ob im Online-Casino oder in landbasierten Spielbanken. Die Beliebtheit der einarmigen Banditen ist dabei ungebrochen, weshalb viele Online-Casinos fast nur noch Spielautomaten anbieten und die Anzahl der Tischspiele reduzieren. Während man in traditionellen Casinos immerhin ganze Bereiche voll mit Spielautomaten findet, gibt es in Online-Casinos mittlerweile eine Auswahl, die in die Tausende geht.

Die Geburtsstunde der einarmigen Banditen
Der erste Spielautomat entstand 1887. Der amerikanische Maschinenbauer Charles August Bell erfand damals die „Liberty Bell“. Dieser erste Spielautomat hatte dabei ein äußerst simples Spielprinzip. Er bestand aus 3 Walzen mit den Symbolen Herz, Pik, Karo, Hufeisen, Diamant und der Liberty Bell. Der höchste Gewinn von 3 US-Dollar wurde ausgezahlt, sobald 3 Freiheitsglocken auftauchten. Nur 4 Jahre später entstand der zweite Automat, diesmal mit 5 Walzen. Diese enthielten lediglich Kartensymbole. Das Ziel war die beste Pokerhand. Bei diesem Automaten gab es allerdings kein Geld zu gewinnen, sondern Bier und Zigaretten.
Als um die Jahrhundertwende Geldgewinne verboten wurden, erlebten die heute noch beliebten Fruit-Slots ihren Durchbruch. Die Gewinner bekamen als Preis Süßigkeiten oder Kaugummis mit dem entsprechenden Geschmack der Frucht.
Erst 1964 entstand der erste elektrische Spielautomat. Dieser verfügte aber noch immer über den mechanischen Hebel, welcher für den Spitznamen "einarmiger Bandit" verantwortlich ist. In den 70er-Jahren wurde dann der erste Videoslot entwickelt, wie er auch heutzutage noch häufig zum Einsatz kommt. Von Las Vegas aus konnte sich dieser auf der ganzen Welt verbreiten.

Spielautomaten in Online-Casinos
Als in den 90er-Jahren die ersten Online-Casinos entstanden, dauerte es nicht lange, bis neben den klassischen Spielen, wie Blackjack oder Roulette, auch Spielautomaten ihren Weg in das Internet fanden. Seitdem dominieren sie in den Online-Casinos. Mit der Zeit wurden die Automaten immer ausgefeilter. Heutzutage gibt es unzählige verschiedene Titel mit etlichen Sonderfunktionen und Features. Ein besonderes Highlight sind 3D-Slots mit ihren aufwendigen Animationen. Jedes Jahr kommen mehrere Anbieter mit neuen Trends und Dutzenden Spielen hinzu.
Wer als Anfänger mit dem Spielen beginnen möchte und sich noch nicht so gut auskennt, der kann kostenlose Spiele nutzen, um sich mit den Automaten vertraut zu machen. Fehler kosten hier noch kein Geld und das Spielen von Spielautomaten Online erfordert häufig keine Registrierung. Wer sich gut vorbereitet fühlt, der kann anschließend von Spielgeld auf echtes Geld wechseln und sich fortan echte Gewinne erhoffen.

Deshalb sind Spielautomaten so beliebt
Anders als viele andere Spiele, die man in einem Casino findet, sind Spielautomaten selbsterklärend. Wer sich als Anfänger an einen Pokertisch setzt oder sich im Blackjack versucht, der wird es lange sehr schwer haben. Beim Spielautomaten genügt es hingegen, den Einsatz zu wählen und anschließend den Knopf beziehungsweise den Hebel zu betätigen. Dazu kommt, dass Spielautomaten mit deutlich höheren Gewinnen locken. Mit etwas Glück lässt sich der Einsatz hier um den Faktor 500 vergrößern. Bei klassischen Spielen eines Casinos, wie beispielsweise Roulette, lässt sich der Einsatz dagegen nur um das 35-fache erhöhen. Noch attraktiver sind die Gewinne sogar bei den sogenannten progressive Slots. Hier locken in manchen Fällen beachtliche Gewinne, die bis in die Million reichen.

Events 366

EinHauchLasVegasinCottbus

Die Spielbank Cottbus bemüht sich, trotz der Corona-bedingten Einschränkungen, um so viel Normalität wie möglich – und rollt den roten Teppich für alle aus, die auf der Suche nach dem ganz besonderen Erlebnis sind. Regelmäßig erwarten die Gäste wieder zahlreiche Specials und Sonderaktionen. So wird es bei der Adventsaktion beispielsweise den ganzen Dezember über täglich Preise im Gesamtwert von über 6.000 Euro zu gewinnen geben.

Immer einen Besuch wert
Täglich von 14 Uhr bis 2 Uhr nachts – am Wochenende sogar bis 3 Uhr – kann man mitten im Zentrum der Stadt Cottbus sein Glück probieren. Das Spielangebot umfasst Livespiel mit Black Jack an zwei Abenden pro Woche – mitsamt stilechtem Croupier. Ebenfalls nutzbar: zwei vollautomatische Roulette-Anlagen sowie rund 100 moderne Glücksspielautomaten.

Viel mehr als eine Spiellocation
Eine Pflicht zum Spielen gibt es in der Spielbank übrigens nicht. Die gemütliche Atmosphäre lädt auch dazu ein, einfach nur einen Cocktail an der gut sortierten Bar zu genießen und dabei aktuelle Sportevents live auf den zahlreichen Bildschirmen zu verfolgen. Der Eintritt ist für alle Gäste frei, dabei gilt ein Mindestalter von 18 Jahren inklusive Ausweispflicht. Mit ihrer besonderen Atmosphäre gilt die Spielbank zudem als Geheimtipp unter den Eventlocations – ganz gleich ob runder Geburtstag, Junggesell(inn)enabschied, Weihnachtsfeier oder Firmenevent. Die Spielbank macht Cottbus zum Erlebnis.

Spielbank Cottbus
Straße der Jugend 117-119
03046 Cottbus
Tel.: 0355 3818625
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Facebook: /SpielbankCottbus
instagram: @SpielbankenBRB
www.spielbank-cottbus.de 

Lauter Animes 281

Crayman:Episode2

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.S1.jpg

Lauter Animes 313

MEXBerlin

Manga & Entertainment Expo Berlin

 

Wir besuchen die MEX Berlin! Vom 22. bis 24. Oktober findet auf dem Berliner Messegelände unterm Funkturm der Treff für Fans der asiatischen Kultur statt. Neben einem großen Händler-Areal für Gaming-, Anime-, traditionell japanischen-, J-Pop und K-Pop Merch ist auch reichlich Interaktion vorhanden. Zahlreiche interessante Workshops und Live Acts gehören zum Rahmenprogramm, aber auch der Kontakt zu Gleichgesinnten gehört dazu. Freut euch auf Bilder und Eindrücke im nächsten lauter Magazin.


Weitere Infos unter: mex-berlin.de

Events 374

DasLauter-Fanvoting:Hip-Hop&Rap

Welcher Musiker hat die größte Fangemeinde in der Lausitz? In jeder lauter-Ausgabe nehmen wir uns ein Musikgenre vor und lassen dich für deinen Liebling abstimmen. Den Auftakt im Herbst 2021 macht Hip-Hop & Rap. Mit dabei sind fünf freshe Musiker. Sie überzeugen allesamt mit einer Menge Talent. Doch wer die meisten Probs bekommt, liegt in deiner Hand! Stimme ab auf unserer Instagram-Seite. Der Sieger erhält ein Interview mit uns!

Voting-Start: 22.09.
Ende: 06.10.
Instagram: @lauter.de

Update: Wir gratulieren 23Gs zum Sieg – hier das Sieger-Interview!

Die Teilnehmer:

23G‘s

Die 23G’s bestehen aus einem jungen, in Cottbus und Dresden beheimateten Rapper-Quintett. Mit Thomas aka. GMT als Producer im Rücken haben es Marius (Chirurg), Adi (Mammut), Marco (Marco 5.0) und Dustin (Taste) schon auf die Stages vom Chekov und Faulen August Cottbus sowie bis nach Görlitz geschafft. Bei ihren Auftritten performen sie einfach drauf los und mischen verschiedene Rapgenres – verzichten dabei aber bewusst auf Autotune und bewahren die politische Korrektness.

Insta: @23gees | Spotify: 23G‘s

STOI

Wer Stefan aka. Stoi kennt, weiß: Er ist nicht irgendein aufstrebender Rapper der Region – vielmehr ist sein Rap einer der letzten Kicks, die sich noch lohnen. Sagt er jedenfalls im Track „Niemand weiß alles“ auf seinem Album „Sammelsurium“, das seit 2019 zu haben ist. Die Inspirationen für seine Texte sammelt er, indem er sich und seine Macken reflektiert. Das Ergebnis: ehrlicher und ironischer Deutschrap.

Insta: @instoigram | FB: /stoi8
stoi-musik.bandcamp.com

Paitheck Elms

Einer der derzeit aktivsten Künstler unseres Votings ist Paitheck Elms – kurz: Pait. Der 30-jährige Cottbuser begeistert auf Instagram und YouTube mit tiefgreifenden Texten und coolen Musikvideos. Seit 17 Jahren macht er bereits Musik und produziert dabei fast alle seine Songs von der ersten Note bis zum releasefertigen Track selbst. Pünktlich zum Erscheinen dieses Magazins erschien seine neueste Single „Roofcrack“.

Insta: @paitheck | FB: /Paitheck
YouTube: Paitheck Elms

ELO

ELO erlangte in 2020 Bekanntheit mit seinem Track „COTTBUS // HASSLIEBE“, der schon 2018 Bestandteil seines Albums „Drive“ war. Die inoffizielle Cottbus-Hymne mit einem Featuring von Mr Pinc erreichte seitdem mehr als 20.000 Aufrufe auf YouTube. Reinhören lohnt sich auch bei den anderen zwölf Tracks des Albums – du findest „Drive“ von ELO auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

Insta: @elo.rapmusik | FB: /elo.rapmusik
elo.lnk.to/get-drive

Shakim

Seit fast 20 Jahren macht Ferdi aka. Shakim bereits öffentlich Musik. Der 29-jährige Cottbuser brachte mit seiner EP „Big Daddy“ sechs Tracks heraus, die teilweise weit über die Lausitzgrenzen hinaus Anklang fanden. Nachdem er in den vergangenen Jahren hauptsächlich für anderen nationale und internationale Künstler produzierte, stehen jetzt wieder eigene Musikprojekte auf der Agenda.

Instagram: @shakimoffiziell
Twitch.tv/ShakimOffiziell | YouTube: Shakim

Titelgrafik: serazetdinov

Lauter Leute 328

LUCE

Echter Name: Lucas
Geburtsdatum: 08.06.1999
Geburtsort: Forst
Beruf: Schulbegleiter
Angefangen, Musik zu machen: um 13/14 rum
Lieblingskünstler: Marvin Game
Lieblings-Konzertlocation: Zum Feiern: Anomalie in Berlin, zum Selber-Spielen: Chekov Cottbus
Lieblingsgetränk an der Bar: Gin Mate oder Gin Ginger Ale
Lieblingsmusik im Club: Techno oder Hip Hop
Lieblingsmusik im Auto: Techno und Rap
Letzter Song auf Shazam: On my Mind von WizTheM, Wolfskind & Bayuk

Wie sammelst du Inspirationen für deine Texte?
Schlechte/gute Vibes, alles was mir passiert oder spontan durch den Kopf geht.

Wie bereitest du dich auf einen Gig vor?
So gut wie gar nicht. Ich schreib keine Set-List, sing mich nicht ein oder übe meine Texte vorher.

Meine Mood bei einem Gig: Wenn die ersten 30 Sekunden laufen, läuft der ganze Gig!

Was liebst du an der Lausitz?
Sehr gute Frage. Bin jetzt nicht der, der davon erzählt in der Lausitz zu wohnen/leben.

Ich lebe hier gern und werde wahrscheinlich auch den Rest meines Lebens hier wohnen. Hab hier einfach alles was ich brauche. Außerdem Leinöl und Quark.

Wie hinterlässt du sonst deine Spuren in der Region, außer als Künstler?
Also ich produziere ab und zu mal für andere Künstler und sonst bin ich als Schulbegleiter tätig und unterstütze die Generation von Morgen in ihrem Schulalltag.

Dein Shootout an die lauter-Leser:
Hiermit fordere ich Holger Kelch auf, sich den nach ihm benannten Track „Kelch“ feat. Kool Cid Kha als Klingelton auf sein Handy zu laden.
Außerdem noch peace love and harmony.. bla bla bla love ya!

Nächste Gigs:
Es steht in nächster Zeit leider nichts an. Aber spätestens im nächsten Jahr geht’s wieder auf die Bühne.

Instagram: @luce_offical
YouTube: Luce
Spotify, Apple Music, Deezer und Co.: LUCE

Events 355

AufderSpurderSagen

Der Direktor des Spreewald-Museums ist außer sich. Ein gemeiner Unbekannter hat aus dem ältesten Sagenbuch der Lausitz einzelne Sagen herausgerissen und diese in der Lübbenauer Altstadt versteckt. Diese Sagen müssen dringend wiederbeschafft werden, sonst werden sie für immer in Vergessenheit geraten und damit würde gleichbedeutend ein Teil des kulturellen Erbes der Lausitz sterben. Deine Crew und du – ihr seid die letzte Hoffnung des Direktors. Andere sind bereits an dieser Mission gescheitert. Wird es euch gelingen die verlorenen Sagen wiederzufinden und das Sagenbuch zu vervollständigen?

… so beginnt das geniale, neue Rätselabenteuer vom Rätselkombinat. Das neue Angebot der beiden jungen Knobler Max Kröning und Pascal Noack schickt dich mit deinen Freunden an vielen interessanten Punkten in Lübbenau entlang und lässt euch allerlei Rätsel lösen. Eure Wegbegleiter auf der ca. zweistündigen Tour sind dabei ein Tablet und ein Rucksack mit UV-Lampe, Magnet-Teleskop, Zauberwürfel und vielem mehr. Ihr werdet diese Utensilien brauchen, um die einzelnen Stationen meistern zu können. Aber keine Panik, niemand muss ein Nobelpreis-Anwärter sein, um die Rätsel zu lösen. Die Anregung des Hirnschmalzes ist jedoch garantiert. Teamwork und das Erlebnis an der frischen Luft stehen dabei ebenso im Vordergrund.

Spur der Sagen
Start: Touristinformation Lübbenau
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Teamgröße: 2-6 Personen (größere Gruppen auf Anfrage auch möglich)
Termine: Sa & So ab 10-18 Uhr jede volle Stunde, Mo bis Fr auf Anfrage auch möglich
Preise: je nach Teamgröße 20 bis 35 Euro p.P. Tel.: 0162/8840295

www.raetselkombinat.de

Instagram: @raetselkombinat

FB: /raetselkombinatspreewald

Events 405

ClubsstehenvorCorona-Dilemma

Mit dem Relaunch des lauter-Magazins zum Herbst 2021 erscheinen wir in einer für Partyveranstalter schwierigen Zeit: Die Indoor-Saison steht bevor und zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe scheinen Perspektiven und Konzepte für den Restart von Clubs in Brandenburg und Sachsen noch zu fehlen. Wir sprachen mit vier Lausitzer Veranstaltern über das anhaltende Corona-Dilemma.

Im Interview: Patrick Pirl, Veranstalter in der Hafenstube Weißwasser (Bild)

Wie planst du die kommende Indoor-Saison?
Wir gehen optimistisch in die Planung der Indoor-Saison und haben schon die einen oder anderen Acts festgemacht. Dabei sind wir natürlich wohlwissend, dass uns Corona einen Strich durch die Rechnung machen kann und wir kurzerhand Termine wieder absagen müssen. Falls jedoch Veranstaltungen trotzdem und/oder unter Auflagen sowie vor allem unter wirtschaftlichen Aspekten möglich sein werden, haben wir einen spannenden Veranstaltungskalender vor uns.

Welche Hürden siehst du, um wirtschaftlich sinnvolle Events auf die Beine zu stellen?
Die Frage hierbei ist, wie sehr mögliche Hygieneschutz-Auflagen Veranstaltungsbesuche für Gäste unattraktiv machen. Wenn wir faktisch nur einen geringen Teil der Bevölkerung in unserem sehr ländlichen und damit dünn besiedelten Wirkungskreis adressieren dürfen, leidet dadurch der Zulauf an Gästen. Gleiches gilt, wenn Hygieneauflagen eine Vollauslastung unserer Räume unmöglich machen und damit wichtige Einnahmen verloren gehen. Den Sonderfonds für Kulturveranstaltungen des Bundes halte ich hier für ein gutes Ausgleich-Instrument.

Welche politischen bzw. hygienischen Rahmenbedingungen würdest du dir für die kommende Saison wünschen?
Einige Hygieneauflagen zu spezifischen Veranstaltungen waren schlicht nicht umsetzbar und liefen an der Realität und Umsetzungsmöglichkeiten vorbei. Als Veranstalter arbeiten wir im eigensten Interesse daran, sowohl Infektionsketten zu vermeiden bzw. nachvollziehen zu können (um die Wahrscheinlichkeit, den Laden dicht machen zu müssen, zu mindern) und gleichzeitig unseren Gästen eine schöne Zeit zu bescheren. Daher wäre etwas unbürokratischere, freiere Handhabe für die Akteur*innen vor Ort wünschenswert.

Termine zur Hafenstube unter:

www.skz-telux.de

So planen Lausitzer Partymacher

Draußen-Winter als Plan B
„Vorherzusagen, ob und wie wir die kommende Indoorsaison angehen können, ist im Moment sehr schwierig. Wir bereiten uns intern darauf vor, ab Oktober mit Drinnen-Partys im Scandale zu starten, was allerdings von den Regelungen abhängt, die uns erwarten. Als Plan B wollen wir das Prima Wetter fit für die kühlere Jahreszeit machen, um bis in den Winter weiterhin draußen entspannte Abende und Events anbieten zu können.“

Philipp Gärtner, Betreiber vom Scandale & Prima Wetter Cottbus

Kein Freund der 2G-Regel
„Nach dem Open-Air-Sommer würde ich gern wieder im Kraftwerk Lübbenau veranstalten, aber ohne klare und sichere Rahmenbedingungen plane ich nichts. Es zeichnet sich ab, dass Indoor-Events für geimpfte und genesene Personen wieder möglich werden könnten, doch diese Regelung halte ich nicht für fair. Ich will meine Gäste nicht anhand ihres Impfstatus unterscheiden müssen!“

Christian Wegewitz, Veranstalter diverser Open-airs und Partys

Events als Hobby fallen leichter
„Unsere Urknall-Crew hat das Glück, dass wir unsere Partys, Open-Airs und Festivals in unserer Freizeit planen. Wir sind wirtschaftlich nicht abhängig vom Erfolg der Events. Das gab uns die Unbeschwertheit, in diesem Sommer ein coronakonformes Festival auf die Beine zu stellen – auch wenn es streckenweise ein großer Nervenkampf war. Sobald es möglich ist, legen wir auch drinnen wieder unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen los!“

Richard Wobar Piraten e.V., Verein des Urknall Festivals

Interviews 416

„2020warwieeinSabbat-Jahr“

Der Sabbat hat ein Ende: Nach einem ruhigen Jahr 2020 startet Fatoni mit neuem Album und großer Tour wieder durch. „Delirium“, das er gemeinsam mit Edgar Wasser herausbrachte, schaffte es bis auf Platz 4 der Albumcharts. Ohne Edgar Wasser, dafür mit seinen Klassikern im Gepäck kommt Fatoni zum Laut Gegen Nazis und lässt bei seiner Spielzeit gegen 21:15 Uhr nochmal raus, was sich angestaut hat. Der Sabbat hat ein Ende: Nach einem ruhigen Jahr 2020 startet Fatoni mit neuem Album und großer Tour wieder durch. „Delirium“, das er gemeinsam mit Edgar Wasser herausbrachte, schaffte es bis auf Platz 4 der Albumcharts. Ohne Edgar Wasser, dafür mit seinen Klassikern im Gepäck kommt Fatoni zum Laut Gegen Nazis und lässt bei seiner Spielzeit gegen 21:15 Uhr nochmal raus, was sich angestaut hat. 

Wie können die Laut Gegen Nazis Gäste ihre unwissenden Freunde überzeugen, zu deinem Auftritt zu kommen?

Für einen Deutschrapper bin ich eigentlich ganz ok!

Bei deiner aktuellen Delirium-Tour mit Edgar Wasser ist für dich teilweise an vier Tagen pro Woche Eskalation angesagt. Was machst du in der Zwischenzeit, um mal runterzukommen?

Momentan spielen wir ja Coronakonforme Konzerte, da hält sich die Eskalation etwas in Grenzen. Allerdings ist dieses On-Off-Touren tatsächlich sehr anstrengend. Früher war ich das gewohnt, aber 2020 war für mich wie ein Sabbat-Jahr und jetzt weiß ich nicht mehr wie das alles geht. Um die Frage zu beantworten: Sauna! 

Was werden wir beim Laut Gegen Nazis zu hören bekommen – eher Delirium-Hits oder deine „All Time Classics“?

Da ich meinen Delirium-Bro Edgar Wasser nicht mitbringe, werden es die Klassiker! 

Edgar oder du – wer von euch beiden ist die bessere Hälfte?

Eindeutig ich!

Wenn einer unserer Leser sich als neue zweite Stimme an deiner Seite bewerben würde, welche Qualifikationen müsste er/sie mitbringen?

Du brauchst eine gute Stimme, gute Texte, gute Ideen und solltest ein netter Mensch sein.

Was kommt für dich nach dem Open-Air-Sommer – wird dann am nächsten Soloalbum gearbeitet?

Ja! Die ein oder andere Arbeit als Schauspieler könnte auch noch dazu kommen ...  

Dein Shootout an die lauter-Leser:

Esst keinen gelben Schnee!

Foto: Simon Hegenberg

www.fatoni-edgar-wasser.de

Gastronomie 337

WasmachteinBartender?

Zu sagen, dass es schon immer Miguels Traum war, Bartender zu werden, wäre gelogen. Sein Werdegang bis hinter den Tresen des El Chico war vielmehr eine schleichende Liebe. Ursprünglich wollte er nur während des Studiums in der Gastronomie aushelfen. Aus der Aushilfe wurden jedoch mehrere Jahre, mitsamt der Erkenntnis: Das ist sein Ding. Als er dann noch auf Jeff und Stevo – die Leiter des El Chico und weiterer Cottbuser Lokale – traf, machte er seinen beruflichen Seitensprung endgültig zu seinem täglich Brot. Wir sprachen mit ihm über sein Berufsbild.

Was ist der Unterschied zwischen einem Barkeeper und einem Bartender?

Es sind eigentlich nur Synonyme. Wir befinden uns im El Chico in der Prohibitionszeit in Amerika, daher bezeichnen wir uns als Bartender.

Welche Fähigkeiten muss ein guter Bartender mitbringen?

Da kommen mir viele Sachen in den Sinn. Ein gutes Gedächtnis hilft sehr, genauso wie Multitasking-fähig zu sein. Auf jeden Fall die Fähigkeit unter Druck bzw. Stress liefern zu können. Schnell sein und trotzdem ein Auge fürs Detail zu haben. Und natürlich: mit Menschen umgehen zu können, Charme und Humor zu haben.

Was macht für dich einen richtig guten Cocktail aus?

Ein guter Cocktail muss mit seinen Zutaten zuallererst gut ausbalanciert sein. Und ein bisschen Show drum herum schadet nie.

Welcher Cocktail ist dein persönlicher Favorit?

Für mich geht nichts über einen guten Sour, am liebsten mit einer dominanten Spirituose, und einem Twist bei den anderen Zutaten. Die Textur, die ein Cocktail durch Eiweiß bekommen kann, liebe ich.

Worin besteht für dich der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail?

Ich glaube, man kann einen Longdrink als die einfachste Variante eines Mixgetränks betrachten, wegen der Anzahl der Zutaten. Das heißt aber nicht, dass man nicht was Interessantes kreieren kann. Cocktails lassen wiederum einfach viel mehr Spielraum – da hat man unglaublich viele mögliche Variationen.

Wenn ich mich in einer Stadt nicht auskenne, woran erkenne ich eine gute Bar?

Ich gehe persönlich lieber in Bars, die nicht das Übliche anbieten. Mir sind das Ambiente und das Design wichtig. Ich schaue mir gerne das Rückbüffet an, die Qualität der Spirituosen kann viel verraten, man weiß womit gearbeitet wird. Und die Vielfalt in der Karte sowie die dazugehörige Beratung spielen natürlich eine Rolle.

www.restaurant-bellessa.de/el-chico 

Gastronomie 296

CocktaildesQuartals:Mariposa

Der Name Mariposa (Deutsch: Schmetterling) kommt von der speziellen Blume, mit der der verwendete weiße Rum fusioniert wird.

Zutaten:

  • Zutaten: 50 ml mit der Butterfly Pie Flower selbstfusionierter, weißer Rum
  • 25 ml Limettensaft
  • 25 ml Gomme (Zuckersirup)

Getrocknete „Butterfly Pie flower“ (Schmetterlingserbse) Blüten, sorgen für das tief violette Auftreten des Cocktails. Die so angefertigte Spirituose wird schließlich noch mit frisch gepresstem Limettensaft und Zuckersirup gut ausbalanciert. Am Ende entsteht ein fruchtig-spritziger Drink der die moderne Mixologie in Kombination mit traditioneller Barkultur verkörpert. Diesen Drink gibt es in dieser Form nur im El Chico in Cottbus – mehr dazu auf den Seiten 42-43. Tipp fürs Selbstmixen zuhause: einfach mal mit einem gut ausgewählten, weißen Rum herstellen, ehe beim nächsten Besuch im El Chico die einzigartige, violette Variante probiert wird.

Zu genießen bei: Stevo, Zu genießen bei: Stevo, Barchef im El Chico. Alle drei Monate erfindet Stevo neue Cocktails in der Speakeasy-Bar im Cottbuser Eberthof.

Gastronomie 479

VerbotenguterGenussimElChico

Etwa einhundert Jahre ist es her, da herrschte in den USA die Zeit der Prohibition. Kneipen, wie wir sie kennen, gab es keine und grundsätzlich war es verboten, Alkohol auszuschenken. Doch das hielt findige Wirte nicht davon ab, es trotzdem zu tun – es musste nur im Verborgenen geschehen. Die Speakeasy-Barkultur wurde geboren.

Die Geheimbar im Hinterhof
Speakeasy-Bar bedeutet so viel wie „Flüsterkneipe“. Eine solche bleibt dem Blick des einfachen Passanten verborgen, der Eingeweihte findet sie jedoch leicht. Was viele nicht wissen: Diese geheime Barkultur hält sich bis heute. Einen heißen Tipp findest du im Hinterhof der Friedrich-Ebert-Straße 36 in Cottbus. Versteckt im dortigen Eberthof lädt das „El Chico“ zu einem exklusiven alkoholischen Genuss.

Verboten günstig
Studierende können das sogar zu vergünstigten Preisen. Jeden Dienstag bekommt man gegen Vorlage seines Studentenausweises verschiedene Tiki-Cocktails für 6 Euro, Longdrinks für 4,50 Euro und Fireball-Shooter für 1,50 Euro. Übrigens: Im Gegensatz zu so mancher Speakeasy-Bar von vor 100 Jahren musst du davon abgesehen jedoch keine Mitgliedskarte vorzeigen und auch kein Codeword an der Tür sagen – ein Lächeln und die Lust auf ein außergewöhnliches Cocktailerlebnis genügen.

El Chico
Friedrich-Ebert-Straße 36
03046 Cottbus
Tel.: 0355 49480285
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.restaurant-bellessa.de/el-chico

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Demokratie 276

Bundestagswahl:ParteienimÜberblick

Verschaffe dir einen Eindruck über die sechs etablierten Parteien – mit unserem Kurz-Überblick zu den Wahlprogrammen.

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Demokratie 273

Wahl-O-Mat:Wählenleichtgemacht

Der Ausschnitt aus dem jeweiligen Wahlprogramm, den wir hier bieten konnten, ist leider nur ein Bruchteil. Jedoch würde sich auch kaum einer die kompletten Programme durchlesen, der teils einem Buch gleichen. Deswegen gibt es seit 2002 eine Möglichkeit, sich diesen Aufwand zu erleichtern.
Der Wahl-O-Mat der bpb wird am 2. September veröffentlicht und stellt 38 Thesen zur Verfügung, welche man mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantworten kann. Die eigenen Antworten werden mit denen der Parteien verglichen und so kann man überprüfen, ob die Ansicht einer Partei mit der eigenen übereinstimmt. Das sieht man am Ende anhand einer Prozentzahl. Zudem kann man auch direkt die Positionen der Parteien miteinander vergleichen und wie sie ihre Entscheidungen begründen. Zusätzlich gibt es auch ein Kurzprofil aller Parteien, welches deren Position nochmal zusammenfasst.
Am Ende ist der Wahl-O-Mat ein perfektes Portal für jeden, der bei der Wahl nicht mehr durchsieht. Es ist ja auch schon fast unmöglich, alle Punkte des Wahlprogramms im Blick zu behalten und bevor man sein Ergebnis erwürfelt, ist dies die bessere Alternative. Schließlich soll man ja auch eine Partei wählen, welche die eigene Ansicht vertritt und nicht ein hübsches Parteilogo.

Wahl-O-Mat für Android

Wahl-O-Mat für Apple

Demokratie 263

Cottbus&Spree-Neiße:DirektkandidatenimÜberblick

Damit du nicht nur weißt, welche Partei die richtige für dich ist, sondern ob dich auch die Direktkandidaten überzeugen, haben wir auf den folgenden Seiten Interviews mit allen Direktkandidaten der sechs größten Parteien geführt. Sie alle treten im Wahlkreis 64 an, der die kreisfreie Stadt Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße umfasst. Bei genügend Stimmen haben die Kandidaten die Chance auf ein Direktmandat und somit einen Platz im Bundestag.

Wahlkreis 64 (Cottbus & Spree-Neiße)
Markus Niggemann (CDU)
Maja Wallstein (SPD)
Heide Schinowsky (Die Grünen)
Laura Schieritz (FDP)
Christian Görke (Die Linke)
Daniel Münschke (AFD)

1 CDU SPD

2 Die Grüne FDP

3 AfD Die Linke

Demokratie 255

Soentsteht(d)eineFilterblase

Was Algorithmen mit unserer Rubrik Demokratie zu tun haben? Wir erhalten unsere Informationen übers Internet, dortige Veränderungen der Inhalte erzeugen also auch entsprechende Veränderungen in unserer Denkweise. Empfehlungsalgorithmen sind im Grunde dafür da, unser Verhalten digital zu bewerten und dementsprechend Suchergebnisse nach unseren Vorlieben zu filtern. Jeder hat sich schon mal gewundert, warum nach dem Surfen im Web ein im Shop betrachteter Artikel als Werbeanzeige auf der nächsten Seite wartet. Auf den ersten Blick gar nicht so unpraktisch könnte man denken, unser Selbstexperiment beweist aber das Gegenteil.Was Algorithmen mit unserer Rubrik Demokratie zu tun haben? Wir erhalten unsere Informationen übers Internet, dortige Veränderungen der Inhalte erzeugen also auch entsprechende Veränderungen in unserer Denkweise. Empfehlungsalgorithmen sind im Grunde dafür da, unser Verhalten digital zu bewerten und dementsprechend Suchergebnisse nach unseren Vorlieben zu filtern. Jeder hat sich schon mal gewundert, warum nach dem Surfen im Web ein im Shop betrachteter Artikel als Werbeanzeige auf der nächsten Seite wartet. Auf den ersten Blick gar nicht so unpraktisch könnte man denken, unser Selbstexperiment beweist aber das Gegenteil.

Selbstexperiment
Wir haben mal gecheckt, wie der Algorithmus unsere YouTube Startseite verändert. Dafür haben wir uns mit zwei unbenutzten Profilen das Thema Klimawandel herausgegriffen und die zwei Gegenpole Klimaleugnung und Klimakatastrophe eingenommen.Das klare Ergebnis nach weniger als zehn gesehenen Videos: Es bestehen schon deutliche Unterschiede auf den beiden Profilen. Gerade auf der Seite der Klimaleugner erkennt man, dass die Informationen immer unpopulärer werden. Statt mehreren Millionen erscheinen sogar Videos mit weniger als 10 Tausend Aufrufen. Der Anteil der Videos zur „eigenen Meinung“ steigt, auf der Seite der Klimakatastrophe erreicht er sogar fast die Hälfte. Neben der klaren Bevorzugung einer Meinung ist ein weiteres Phänomen, dass immer mehr Videos erscheinen, die einen negativen Eindruck zu einem bestimmten Thema vermitteln. 
Fazit: Wenn man brav, wie in der Schule, das Fazit zieht, erkennt man schnell die Falle der sogenannten Filterblase. Diese wird so benannt, weil einem Videos mit ähnlichem Inhalt zu vorher gesehenen Videos empfohlen werden. Das hat eine einseitige Ansicht zur Folge und da immer mehr ähnliche „Katastrophenvideos” empfohlen werden, rutscht man immer weiter in eine einseitige Darstellung ab, die nicht selten in der Welt der Verschwörungstheoretiker endet.
Wenn man also nicht mit Aluhut auf dem Kopf, um sich vor den Telepathiewellen der Regierung zu schützen, enden will, gibt es Rettungsmöglichkeiten. Viele glauben, das reine Zurücksetzen des Such- und Wiedergabeverlaufs auf Plattformen reicht, da somit bisherige Daten gelöscht werden, doch der Suchfilter bleibt weiter aktiviert. Stattdessen muss man dies in den Kontoeinstellungen seines Profils (hier Google Konto) ändern. Am besten wäre es bei der Erstellung seines Kontos direkt darauf zu achten, anstatt überall den Haken zu setzen. Sich selbst zu schützen, bedarf halt auch etwas Aufwand.

So sah unsere YouTube-Startseite zum Beginn des Experiments aus:

Selbstexperiment 1

Schaut man bewusst Klimaleugner-Videos, wandeln sich die Video-Vorschläge auf der Startseite schnell in diese Richtung:

Selbstexperiment 2

Tendiert man in Richtung Klimakatastrophe, gelangt man ebenso schnell in eine Filterblase:

Selbstexperiment 3

Lifestyle 273

EinfachmehrFitnessimAlltag

Teil 1 unserer Fitness-Reihe mit Bloggerin Nadin Eule-Mau

Du kennst diese Momente. Der Fernseher läuft. Das Nichtstun ist unglaublich entspannend. Das Sofa fühlt sich so bequem wie schon lange nicht mehr an. Der Weg zum Fitnesscenter ist sowieso viel zu weit. Um die Laufschuhe zu schnüren, bräuchtest du erst einmal welche. Dabei sollte doch dieser Tag mit viel Energie beginnen!

Fit im Alltag und das ohne Qualen. Es kann so leicht klingen. Ich möchte nur etwas fitter werden, gesünder und ausgewogener leben. Wie oft hast du dir bereits ein Fitnessziel gesetzt oder wolltest einfach etwas mehr Sport machen? Vielleicht gehörst auch du genau zu dieser Vielzahl an Menschen. Aber wie viele von ihnen schaffen es, diese Ziele umzusetzen und langfristig daran festzuhalten?

Natürlich können wir uns Ziele setzen. Oft ist das jedoch genau der Grund des Scheiterns. Zu hoch gesteckte oder zu viele Ziele! Wie wäre es stattdessen, wenn wir uns zunächst unseren ganz normalen Alltag anschauen, um genau dort anzusetzen? Denn eine allgemein verbesserte Fitness, ein höheres Energielevel, ein ausgewogener Lebensstil kann nämlich ganz bequem bei dir zu Haus beginnen. So gehörst du ganz schnell nicht mehr dem Bruchteil der Bevölkerung an, der sich täglich nicht ausreichend. Denn du musst nicht gleich einen 10 km Lauf absolvieren wollen! Es ist vollkommen ausreichend, wenn du regelmäßig Bewegung in deinen Alltag integrierst, um deine allgemeine Fitness zu verbessern. So lebst du ganz beiläufig gesünder, wirst mehr Energie haben, während dein Körper und Geist dankbar für diese kleinen herausfordernden Auszeiten sind.

Schnelle Umsetzung im Alltag
Lote die einfachen Möglichkeiten in deinem Alltag aus. Dafür benötigst du kein weiteres Fitness-Equipment oder extra Termine! Auch wenn es banal klingt, aber diese kleinen Veränderungen können bereits einen großen Unterschied machen. Treppen steigen, täglich 10.000 Schritte gehen, alle Bus- oder Autowege mit dem Rad absolvieren, die Arbeit im Stehen statt im Sitzen absolvieren, bei jedem Telefonat aufstehen und gehen, ... All das sind die am schnellsten umzusetzenden Fitnessziele.

Du findest bestimmt auch in deinem Leben Zeitfenster, um diese kleinen Schritte Richtung verbesserter Fitness nach und nach zu erweitern. Du schaust immer zur gleichen Zeit fern? Prima, nutze diesen Moment oder einen Teil davon für kräftigende Übungen oder zum Dehnen. Beginne mit sinnvollen Änderungen, ohne zu schnell zu viel zu wollen. Damit setzt du eine solide Basis ohne viel Druck, um zeitnah Erfolgserlebnisse zu feiern.

Zwischenschritte erkennen und Erfolge wahrnehmen
Oft sind es die kleinen Dinge, die tatsächlich mit uns schnell passieren, wir leider nur zu selten wahrnehmen. Stelle dir ganz bewusst die Frage, was dein eigentliches Ziel ist und welche Zwischenschritte es auf dem Weg dort hin geben kann. Besonders wichtig ist es, dass du dir ein für dich realistisches Ziel setzt, das dich zudem begeistert. Wenn Du bereit bist, etwas verändern zu wollen, wird dich diese Begeisterung sowohl zu deinen Zwischenschritten als auch zum entfernteren Ziel führen.

Die Freude daran im Zusammenspiel mit kleinen Erfolgen können dir langfristig die nötige Motivation und Energie schenken, um durchzuhalten. Du wirst Selbstvertrauen für das weitere Verfolgen deiner alltäglichen Fitness sammeln. Zudem minimierst Du mit jedem Erreichen eines Zwischenschritts nach und nach die Möglichkeit zu scheitern.

Beständig sein
Es bleibt natürlich die Frage, wie wir langfristig mehr Fitness in unser Leben bringen können. Denn in einem ganz normalen Alltag, Motivation zu finden und Durchhaltevermögen zu beweisen, kann uns auf ungeahnte Weise herausfordern. Tatsächlich brauchen wir aber beides. Denn der Schlüssel zu einer verbesserten Fitness und einem Wohlbefinden in und mit unserem Körper ist die fortlaufende Beständigkeit.

Routinen & Gewohnheiten nutzen
Gewohnheiten und Routinen können ein kraftvolles Hilfsmittel sein, damit du mehr Bewegung in deinen Alltag bringen kann. Aber mache dir bewusst, das diese dich genauso gut ausbremsen können. Du gehörst auch zu denen, die gern den Wecker morgens zwei, drei Mal pausieren? Dabei hattest du dir doch gerade noch vorgenommen, nicht das Auto oder den Bus zu nehmen, sondern zu Fuß zu gehen oder endlich wieder mehr mit dem Rad zu fahren.

Niemand sagt, dass es einfach ist, täglich an Zielen festzuhalten. Bringst du aber Bewusstsein für die Dinge auf, die dich davon abhalten, deine Fitnessziele zu erreichen, wirst du Lösungen finden. Du kannst neue Gewohnheiten entstehen lassen! Denn vermutlich ist es nicht das 10 Minuten frühere Aufstehen, sondern das wieder viel zu späte zu Bett gehen, das dich von dem frühen Tagesbeginn abhält.

Unterstützer suchen
Eine Stütze für deine neuen Fitness-Vorhaben können feste Termine und „Mitläufer“ sein. Sich bei seinen Zielen unterstützen zu lassen, ist nämlich kein Zeichen der Schwäche. Ganz im Gegenteil, können Unterstützer eine weitere tragende Säule auf dem Weg zum Erreichen deiner großen und kleinen Aktivitätsziele sein.

Du musst für dich deinen ganz eigenen Weg finden, um mehr Fitness in deinen Alltag zu bringen. Die Vorteile werden dich sowohl körperlich als auch mental positiv überraschen, wenn du erst einmal die ersten Schritte gegangen bist!

Über Nadin Eule-Mau: Die in Brandenburg an der Havel geborene und in Berlin lebende PR- und Marketingspezialistin gehört mit ihrer Triathlon & Fitness Website eiswuerfelimschuh.de zu Deutschlands Top-Sportbloggerinnen. Wenn sie nicht gerade für den nächsten Wettkampf trainiert, arbeitet die Triathletin freiberuflich als Copywriter und ist zudem Element Yogalehrerin und Mentorin in einer Berliner Yoga Akademie.

Lifestyle 382

AbinsAusland:WirbegleitenNina

Teil 1 unseres Auslandsblogs mit einer jungen Cottbuserin in Frankreich

Nina stellt sich die Frage nach dem Sinn – wie so viele junge Erwachsene nach dem Abitur. Sie machte in diesem Sommer ihren Abschluss am Evangelischen Gymnasium in Cottbus und weiß noch nicht, ob und was sie studieren will. Die Antwort sucht die 19-Jährige nun in Frankreich. Ab dem 1. September hilft sie ein Jahr lang im Rahmen eines Internationalen Jugendfreiwilligendienstes in einer Arche in Reims aus. Wir sprachen mit ihr Ende August, ganz kurz bevor ihr Abenteuer begann – und werden ihr Jahr im Ausland auch in den kommenden Ausgaben begleiten.

Was hat dich dazu motiviert, ins Ausland aufzubrechen?

Nach der zehnten Klasse war ich schon mal ein Jahr im Ausland – damals in Amerika. Diese Erfahrung wollte ich unbedingt nochmal machen und dabei eine neue Sprache lernen. Da ich jetzt nach meinem Abitur noch nicht genau weiß, was ich studieren soll, fiel meine Wahl auf einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst. Dabei kann ich das Sprachenlernen damit verbinden, etwas Sinnvolles zu tun und anderen Menschen zu helfen. Im Moment belege ich schon meine ersten Französisch-Sprachkurse in Niederbronn-les-Bains, ehe ich ab dem 1. September in der Arche in Reims in meinen Dienst starte. Dort werde ich Menschen mit Handicap betreuen.

Was hast du dir für deine ersten Wochen in Reims vorgenommen?

Ich möchte auf jeden Fall die Stadt erkunden, neue Leute treffen und Kontakte knüpfen. Ich bin gespannt, was die Stadt und meine Einsatzstelle mir zu bieten haben. Auch in dieser will ich mich schnell einleben und mit meinen Aufgaben und den Menschen zurechtkommen.

Welche Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen hast du für das kommende Jahr?

Zum einen erhoffe ich mir, dass ich mich gut mit den Bewohnern meiner Arche verstehe und dort eine tolle Arbeitsatmosphäre ist. Ich werde immerhin den Großteil meiner Zeit während des Auslandsjahres mit ihnen verbringen. Zum anderen habe ich mir vorgenommen, in meiner Freizeit das Land zu erkunden. Wir sind eine große Gruppe an Freiwilligen und alle kommen in unterschiedliche französische Städte. Innerhalb dieses Netzwerks möchte ich zum Beispiel Paris, Lyon und Bordeaux bereisen und die vielen schönen Seiten Frankreichs genießen.

Mein persönliches Ziel erledige ich dabei hoffentlich ganz nebenbei: die Sprache zu lernen. Darüber hinaus möchte ich mir hinterher aber auch sagen können, dass ich mein Auslandsjahr sinnvoll genutzt habe, um mich weiterzuentwickeln und herauszufinden, was ich wirklich will in meinem Leben. Das mag nach einem Klischee klingen, geht aber den meisten Freiwilligen so, mit denen ich in dieses Abenteuer gestartet bin.

Wir begleiten Nina fortan über ihr gesamtes Auslandsjahr. Freu dich also auf das nächste Interview mit ihr in der kommenden lauter-Ausgabe. Hast du Fragen an Nina? Sende sie uns per Facebook oder Instagram!

Lauter Animes 525

Crayman:Episode1

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.

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Lauter Animes 611

Wirstellenvor:Crayman!

Konnichiwa!
In unserer neuen lauter.anime Rubrik bringen wir ein Stück schrilles Japan in die Lausitz. Aber auch gerade dieses Klischee der übermäßig süßen Charaktere mit riesigen Köpfen wollen wir hier widerlegen und stattdessen auch Inhalte zeigen, über die sich selbst die großen Jungs noch freuen. Als kleines Experiment präsentieren wir ab dieser Ausgabe auch unseren kolorierten Manga „Crayman”, dessen zukünftige Folgen man auf Instagram und in späteren Heften sehen wird.

Autor: Die Geschichte wird von Amadeo Löder (komisch über sich in der dritten Person zu schreiben) kreiert. Vor zwei Jahren bin ich von Hollywood-Filmen auf Animes und Mangas umgestiegen und bereue es kein bisschen. Von diesem Wechsel soll auch die Story inspiriert sein, von einem Charakter, der statt westlichem Cape und Unantastbarkeit eher bodenständig ist und eigentlich gar keinen Bock hat, täglich sein Leben zu riskieren.

Illustrator: Ohne Zweifel ist die Illustration genauso wichtig wie eine gute Geschichte. Mit 15 Jahren Erfahrung im Bereich des Kolorierens und Grafidesigns ist Comic-Zeichner Jan Kolster von der Kreativagentur Kiko als zweiter Kopf hinter „Crayman“ ein echter Glücksgriff gewesen. Er war selbst schon in Asien und bringt somit Sicherheit in ein Projekt, welches für uns buchstäblich Neuland betritt.

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.  Passend zum lauter-Magazin enthält die Story insgeheim viele Parallelen zu verschiedenen Orten der Lausitz. Freue dich also auf Szenen und Themen, die du wiedererkennen wirst.

Events 4565

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Lifestyle 766

CasualGaming:WarumGelegenheitsspielersowichtigsind

Bei Videospielen denken viele zuerst an die Hardcore-Gamer, die stundenlang dasselbe Spiel zocken, um Rekorde zu brechen und ihre eigenen Skills zu perfektionieren. Cracks, die jede Tastenkombination, die Stats von Spielfiguren und jede optimierte Strategie kennen, um das perfekte Spiel spielen zu können. Und natürlich an jene seltsamen Troglodyten, die die Sonne nur des Namens nach kennen, weil sie ein Spiel nach dem anderen durchsuchten und kaum noch ihren Keller im elterlichen Haus verlassen. Eher bleiche und getriebene Gestalten also, die dem Mythos nach auch eher wenig Sozialskills mitbringen.

Wer sind nun diese “Casuals”?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Casual Gamer zu definieren. Die eine verläuft über die Art, wie sie Spiele spielen und zweite darüber, welche Spiele sie spielen. Zuerst zur Verhaltensweise: Casual Gamer investieren nicht übermäßig viel Zeit in ihre Spiele. Das heißt, das Spielen an sich steht im Vordergrund, alles, was Meta-Gaming betrifft, zum Beispiel das Erlernen bestimmter Strategien oder die Beschäftigung mit Lore und Hintergrund der Spielwelt ist für sie nicht so wichtig. Darüber hinaus ist das Spielen an sich das Ziel und nicht zwangsläufig das Erreichen optimaler Ergebnisse. Das bedeutet nicht, dass Casual Gamer nicht auch viel Zeit (z. B. mehrere Stunden pro Woche) investieren würden, aber sie tun es nicht mit der Ernsthaftigkeit der Hardcore-Spieler.

Nun zur Art der Spiele: In der Regel werden Games bevorzugt, die keine allzu steile Lernkurve mit sich bringen. Die Bedienung sollte also einfach und möglichst intuitiv erfassbar sein, die Hürden für den Einstieg möglichst gering. Auch langfristig muss die Schwierigkeit im Spielerlebnis nicht ansteigen, es geht eher darum, interessante Abwechslung zu erleben und möglichst vielseitig unterhalten zu werden. Zu monotone Spiele oder ein zu begrenztes Volumen an Spielinhalten (wenige Levels) sind auch eher unerwünscht.

Leute wie du und ich

Obwohl Hardcore-Gamer mit Verachtung auf sie herabschauen, weil sie zum Beispiel auch auf dem Smartphone spielen, stellen Casals im Gaming-Markt die Mehrheit. Die meisten von ihnen sind laut Giga.de über 40 und weiblich, die Streubreite ist dabei aber enorm und umfasst eigentlich alles, was nicht jugendlich und männlich ist. Übrigens bedeutet das höhere Alter auch eine höhere Kaufkraft – ein Umstand, dessen sich die Spieleentwickler mehr als nur bewusst sind. Dadurch steuert diese Gruppe viele Entscheidungen großer Studios.

Casual Casino dank Pay N Play

Nun ein Schwenk zu einem anderen Spielemarkt: Im Online-Glücksspiel sieht die Sache nämlich anders aus. Die meisten Nutzer hier sind ziemlich treue Spieler, die nicht von Spiel zu Spiel springen, sondern konsequent versuchen, beste Ergebnisse aus ihren Lieblingsvarianten herauszukitzeln. Wer in diese Welt eintauchen will, muss gewisse Hürden nehmen, unter anderem erfordern die Bedingungen der meisten Anbieter, dass man einen Account anlegt und dabei allerlei persönliche Daten übermittelt. Bei einem Pay and Play Casino dagegen ist das nicht so: Hier können die Nutzer in den unterschiedlichsten Angeboten direkt losspielen, nachdem sie bei einem Drittanbieter Geld eingezahlt haben. Diese Plattform ermöglicht den Zugriff auf diverse Internetseiten, auf denen Glücksspiel angeboten wird und hilft so, Datenschutz zu betreiben und eine bessere Übersicht über die eigene Kontoführung zu behalten. Außerdem kann man auf diesem Weg viel leichter schnell in ein neues Casino hereinschnuppern und dann entscheiden, ob man es mag oder nicht, ohne Verbindlichkeiten einzugehen. Auf diese Weise ebnet Pay N Play den Casual Gamern den Weg in die Online-Casinos.

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Lifestyle 1188

WarumLiveRoulettedasSpielcasinoderZukunftist

Was ist Live Roulette?

Beim Live-Roulette wirft ein realer Dealer die Kugel und verarbeitet die Einsätze, während die Spieler die Aktionen über einen Livestream verfolgen. Die Bildübertragung passt sich automatisch an die Internetgeschwindigkeit des Spielers an, so dass dieser das Geschehen immer in optimaler Darstellung verfolgen kann. Bei Live-Casinos, die der Überwachung durch staatliche Kommissionen unterliegen, arbeiten in der Regel keine Aushilfen, sondern ausgebildete Croupiers. Sie stehen über ein Chat-Fenster für Fragen zur Verfügung. Auf diese Weise ist oftmals auch die Kommunikation mit den anderen Spielern möglich.

Allerdings ist bei Live Roulette im Gegensatz zu stationären Tischen die Festlegung einer Höchstzahl an Spielern nicht mehr erforderlich. Bei manchen Events nehmen Tausende von Menschen gleichzeitig teil. Auf diese Weise lassen sich die Tische auch bei kleinen Einsätzen profitabel betreiben.

Was sind die Vorteile von Online Roulette?

Online Roulette bietet gegenüber dem Besuch eines traditionellen Spielcasinos eine Reihe von Vorteilen:

  • schon mit kleinen Einsätzen möglich
  • mehrere Varianten verfügbar
  • Spielen sogar über Smartphone möglich
  • keine Trinkgelder erforderlich
  • keine Kleiderordnung
  • keine weite Anfahrt
  • manche Tische stehen rund um die Uhr zur Verfügung

Auch wenn man davon ausgehen kann, dass der Zufallszahlengenerator (RNG) die Ergebnisse auf echten Tischen abbildet, vertrauen viele Spieler dem Computer nicht und möchten den Ablauf lieber Live verfolgen. Dies ist beispielsweise über ein Österreichisches Online Casino NetBet möglich.

Warum wird Live Roulette immer beliebter?

Im Gegensatz zum computergenerierten Spiel herrscht bei Live Roulette echte Casinoatmosphäre. Die Einsätze werden zwar elektronisch getätigt, aber die Handlung findet am und auf dem realen Tisch statt. Mithilfe verschiedener Kameras lässt sich das Spielgeschehen aus verschiedenen Perspektiven betrachten und heranzoomen. Im Vergleich zum Online Roulette dauert eine Spielrunde etwas länger, so dass Turbozocker an dieser Variante keinen Gefallen finden werden. Weil viele Spieler auf professionelle Croupiers und echte Mitspieler nicht verzichten möchten, wird die Beliebtheit von Live Roulette in Zukunft mit Sicherheit noch steigen.

Was ist bei Live Roulette zu beachten?

Beim Live Roulette existiert kein kostenloser Spielmodus, der es einem ermöglichen würde, sich zunächst mit dem Spiel vertraut zu machen. Wer erst einmal das Geschehen verfolgen möchte, darf dafür ohne Einsatz als Zuschauer teilnehmen. Viele Online Casinos gewähren ihren Spielern für die erste Anmeldung Bonusgelder, die allerdings an spezielle Bedingungen geknüpft sind. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Spieler das Guthaben direkt nach der Registrierung auszahlen lassen. Das Bonusguthaben lässt sich leider nur bei wenigen Anbietern für den Einsatz beim Live Roulette verwenden. Ob dies der Fall ist, verrät ein Blick in die Geschäftsbedingungen.

Falls ein Spieler sich nicht auf Englisch mit dem Dealer unterhalten möchte, sollte er darauf achten, dass eine Kommunikation auf Deutsch möglich ist. Manche Online Casinos bieten darüber hinaus die Wahl zwischen einem männlichem und einem weiblichem Dealer. Einen guten Anbieter erkennt man auch an einem Kundendienst, der 24/7 für Rückfragen oder bei Problemen zur Verfügung steht.

Lifestyle 756

NeueTrendsimOnline-Casino

Spielotheken sind für Cottbuser nichts Neues. Und während man beim Casino natürlich immer noch von einer Institution sprechen kann, die ihre ganz eigene Stimmung bietet, zeigt die aktuelle Tendenz ganz deutlich, dass immer mehr Spieler die Online-Variante bevorzugen. Die Drinks sind billiger, das Sofa bequemer und die Auswahl an möglichen Spielen ist deutlich größer. Wir besprechen hier, wohin die Reise in Zukunft geht.

Online-Angebote ziehen weiter an Spielhallen vorbei

Obwohl jede noch so kleine Stadt ihre eigene Spielhalle hat, gehen die Besuchszahlen dort weiter zurück. Im Gegensatz dazu profitieren Web-Angebote von geringeren Auflagen und den Möglichkeiten moderner Technik. So ist es online wesentlich leichter, Besucher durch Freispiel-Angebote oder das Einbinden von Gaming ins Glücksspiel anzulocken. Der eher negative Ruf, der traditionellem Glücksspiel anhaftet, gilt offenbar nicht für die Internetvariante, denn selbst auf Facebook präsentieren viele User ihre Erfolge und freuen sich über den Spaß am Nervenkitzel.

Smartphones und 5G: Verfügbarkeit rund um die Uhr

Mit dem Aufkommen von Smartphones und immer leistungsstärkeren Verbindungen ändern sich auch die Spielgewohnheiten und die Zeitfenster, in welchen die Angebote genutzt werden. Der Trend geht weg vom abendfüllenden Casino-Exzess hin zum Gelegenheitsspiel, das eher als Zeitvertreib im Wartezimmer oder der Bahn genutzt wird. Dadurch, dass die Online-Casinos keine Schließzeiten haben, können die Nutzer jederzeit über Apps oder Websites auf die Spiele zugreifen.

Der Weg in den Markt: Standorte außerhalb Deutschlands

Der Pfad zur Legalisierung und Deregulierung von Online-Glücksspiel in Deutschland führte über eine Art rechtliche Grauzone, indem die Betreiberfirmen ihr Geschäft in anderen EU-Staaten mit weniger harten Richtlinien anmeldeten. Auf diese Weise konnten auch Gamer aus der BRD auf die Angebote zugreifen, ohne sich jedoch den harten Regeln unterwerfen zu müssen. Um mit dieser neuen Realität im Glücksspiel mitzuziehen, kam es nun zu einer Neuregulierung auch in Deutschland.

Turniere, keine Gewinngrenzen und Kombination mit Sportwetten

Man sieht zum Beispiel an der Online Spielothek NetBet, wie modernes Online-Casino aussehen kann: Es gibt eine riesige Auswahl an Spielen aller Art (über 500 Systeme von 50 Anbietern), die sich längst nicht alle wie die simplen Automaten in der Spielhalle anfühlen. Zahllose Turniere und die Abwesenheit von maximalen täglichen Gewinnen sind für Spieler attraktiv, die gezielt Geld abgreifen wollen. Auch die Kombination mit der Möglichkeit, auf Sportergebnisse zu wetten und die Vielfalt an Einzahlungsmöglichkeiten machen diese Glücksspiel-Form für ein neues Publikum interessant.

Ausblick in die Zukunft: Virtual Reality und mehr Live-Spiele

Mit den wachsenden Möglichkeiten der Technik ziehen die Online-Casinos auch in Sachen Live-Atmosphäre nach und können sich demnächst mit echten Spielhallen messen. Das Ziel des Gewerbes ist es, dem Spieler eine so einladende wie realistische Umgebung zu bieten, in der er sich gut aufgehoben und sicher fühlen darf. Echte Spielpartner aus dem Netz ermöglichen kooperatives und konkurrierendes Spiel und holen den Reiz z.B. auch echter Pokerturniere oder Roulette-Tische an den heimischen Rechner. Wo die grafischen Oberflächen bisher oft spartanisch und vornehmlich auf die begrenzte Leistungsfähigkeit der Smartphones abgemessen waren, ziehen die Anbieter mittlerweile nach und verbessern Aussehen und Feeling ihrer Casinos.

Fazit

Die Glücksspielbranche im Netz ist lebendiger denn je und profitiert in Deutschland von neuen technischen und rechtlichen Möglichkeiten. Spieler kommen heute und in Zukunft in den Genuss immer atmosphärischer und realistischerer Angebote.

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WarumeingutesZeitmanagementsowichtigist

Ein Blick aufs Handy, zehn neue Nachrichten und die Deadline auf der Arbeit rückt immer näher. Burnout ist die Volkskrankheit schlechthin geworden. Überall wird viel gefordert und wenig gedankt. Soweit muss es aber nicht kommen, wenn man ein paar Punkte im Auge behält.

Man muss nicht überall mitmischen

Die am meisten genannte Antwort, auf die Frage, wie es so weit kommen konnte, ist: "Ohne mich bricht auf der Arbeit doch alles zusammen." Auch, wenn wir das nicht hören wollen, weil wir aus unserer Sicht eine sehr gute Arbeit machen und den Trubel auf der Arbeit jeden Tag aufs Neue miterleben, entspricht das nicht der Wahrheit. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt, den niemand hören möchte, denn alle Menschen sind ersetzbar. Das muss aber erstmal nichts Schlimmes bedeuten. Es ist für alle Beteiligten besser, wenn weniger Aufgaben zur gleichen Zeit an einzelnen Personen hängen. Gehören Kopfschmerzen und ein schlechtes Arbeitsklima schon mit zur Tagesordnung, dann wird es höchste Zeit für ein Gespräch mit dem Chef.

Mit einer Armbanduhr läuft es besser

Obwohl es in Zeiten des Smartphones überflüssig erscheint, ist der Besitz einer Armbanduhr sinnvoll. Beispielsweise werden von Breitling gebrauchte Uhren zu guten Preisen angeboten. Armbanduhren erden uns, weil sie dafür sorgen, dass wir uns wirklich nur die Uhrzeit ansehen. Es gibt Modelle für alle Geschlechter in vielen Formen und nahezu jedem Material. Es ist also für jeden etwas dabei. Wenn einmal alle Termine mit festen Deadlines im Kalender stehen, gehört das Smartphone nämlich zur Seite gelegt. In einer Tasche oder besser noch in einem anderen Raum, ist es für effizientes Arbeiten dann bestens aufgehoben, denn nachweislich ist der Mensch abgelenkter, wenn das Handy im Sichtfeld liegt. Dabei ist es auch egal, ob es mit dem Display nach oben oder nach unten liegt. Ein kurzer Blick auf die Uhr lässt uns hingegen abschätzen, wie wir zeitlich im Soll liegen und damit effizienter arbeiten, ohne an andere Dinge zu denken. Die richtige Zeiteinteilung beginnt übrigens schon mit dem Schlaf. Denn nachweislich ist der Körper nur vollständig ausgeruht auch voll leistungsfähig. Auch hier ist eine Armbanduhr sinnvoll. Denn im Gegensatz zum Smartphone muss man sich beim letzten Blick auf die Uhr abends, keine Gedanken um blaues Licht machen, welches das Schlafverhalten stark beeinflusst.

Irgendwann ist Feierabend

Wenn der Arbeitstag erfolgreich geschafft wurde, heißt es abschalten. Kollegen sollten dann allenfalls noch als Freunde fungieren und das Thema Arbeit sollte vom Tisch sein. Denn auch hier gilt: Nur wer abschaltet, kann sich erholen. Und nur wer erholt ist, kann wieder motiviert und engagiert arbeiten. Es erfordert eine gewisse Routine, in der man sich immer wieder daran erinnern muss, sich in der Freizeit auch nur mit dieser zu beschäftigen. Doch das Dranbleiben in diesem Punkt lohnt sich.

Auch wenn man selbst noch nicht die typischen Anzeichen von Burnout hat, lohnt es sich, den eigenen Standpunkt zu seiner Arbeit mal genauer zu betrachten und bei den ersten Anzeichen auf unangenehme Situationen ins Handeln kommen. Schließlich verbringen wir viele Jahre unseres Lebens auf der Arbeit. Da ist es doch nur sinnvoll, wenn diese auch weitestgehend angenehm ist und Spaß macht.

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