Lauter Leute 654

Haylex

Echter Name: Alexander Haymann
Geburtsdatum: 17.4.1996
Geburtsort: Lauchhammer
Beruf: Tischler

Angefangen, aufzulegen: Februar 2018
Lieblingskünstler: InsideInfo, Enei und Charlotte de Witte
Lieblingslocation: Unser Keller im Herzen der Stadt
Lieblings-Partyreihe: Urknall
Lieblings-Festival: Let It Roll Festival
Lieblingsgetränk an der Bar: Astra Rakete
Lieblingsmusik im Club: Drum and Bass, Techno und Psy Trance
Lieblingsmusik im Auto: Liquid DNB
Letzter Song auf Shazam: Enei – Deal With It

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Er muss rhythmisch sein und gut nach vorn gehen, die Masse muss einfach dazu abgehen. Und ein kleiner Gesangs- oder Rap-Part darf auch nicht fehlen. Er darf einfach nie langweilig werden, egal wie oft ich ihn schon gehört habe.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

1. Gute Musik ist ein Muss für jede gute Party und wenn der DJ seine Arbeit noch gut macht, rundet das die ganze Sache noch ab.
2. Die Location muss etwas Besonderes sein und ein Ort, wo ich mich wohlfühle. Die Menschen spielen dabei natürlich auch eine wichtige Rolle.
3. Günstige Preise, zudem eine gute Getränkeauswahl.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Schwer zu sagen, da ich in den letzten Jahren kaum in Erscheinung getreten bin. Aber bei meiner Arbeit als Tischler habe ich schon viele Leute glücklich gemacht.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, ein großer Teil meines Freundeskreises ist hier geblieben.
Viele nice Momente und die wunderschöne Natur unserer Umgebung geben mir einfach das Gefühl von Heimat.

Dein Shootout an die lauter.de-Leser:

Ich grüße all meine Freunde aus der DKS, jeden der mich noch so kennt und natürlich grüße ich noch alle Lauter.de-Leser. Kommt alle zum nächsten Urknall im Scandale am 20.3., das wird das dickste Ding des Jahres!

Nächste Gigs:

Am 20.3. beim Urknall auf dem DKS-Floor und mal gucken was noch so kommt.

www.instagram.com/haylex_dks 
https://soundcloud.com/alexander-haymann
www.instagram.com/dksdiekellersekte 

Interviews 573

Wohnzimmerkunst für‘n guten Zweck

Immer zum Jahresanfang verwandelt sich bei der Living Room Gallery (LRG) ein Cottbuser Wohnhaus für einen Tag in eine Kunstgalerie. Die Fusion von Kunstausstellung und Hausparty wuchs über die letzten Jahre zu einer festen Instanz in der Cottbuser Kunstszene heran. Dabei steht kein kommerzielles Interesse im Vordergrund, sondern das Spenden-Sammeln für Viva con Agua und die Elterninitiative für krebskranke Kinder. Wir sprachen mit Organisator Leo Koppe, BTU-Studierender im Bauingenieurwesen, über das einzigartige Projekt, das am 18.1.20 in die sechste Runde geht.

Wie ist der Ablauf bei euch am Tag vor der LRG – großes Aufbau-Chaos oder entspanntes Bierchen-Killen?

Die größte Herausforderung ist, dass wir nie von allen Künstlern die genaue Ankunftszeit wissen. Einige sagen uns, dass sie richtig früh kommen und alles klappt perfekt. Andere sagen nichts und kommen irgendwann nachts, wenn alle schon gehen wollen. Die Spätzünder müssen ihre Werke teilweise am Galerie-Tag noch aufhängen. Aber abgesehen davon ist es recht entspannt.

Die Künstlerbewerbungen zur LRG sind schon in vollem Gange – eine Location habt ihr allerdings noch nicht angekündigt. Kannst du da mehr verraten?

Das bleibt eine Überraschung ;)

Kannst du uns zur Aftershowparty schon mehr verraten?

Ich will nicht zu viel verraten, aber die Aftershowpartys werden fußläufig erreichbar sein und wie immer gibt es eine Querbeet- und eine Techno-Party. Zusätzlich haben wir für diese LRG noch eine kleine Überraschung auf Lager.

Ist Kunst durch die LRG mehr ein Thema unter jungen Menschen?

Auf jeden Fall! Die LRG ist eines der Highlights im Cottbuser Winter. Alle sind interessiert, was für Kunst gezeigt wird. Aber auch sonst werden Freunde, die künstlerisch aktiv sind, mehr unterstützt und die künstlerische Vielfalt wahrgenommen.

Wenn man den großen Publikumsansturm der Vorjahre umgehen möchte, um die Kunst in Ruhe zu genießen, welchen Besucherzeitraum kannst du empfehlen?

Am besten direkt zur Eröffnung, also 10 oder 11 Uhr. Da ist es noch leer und wenn wir Glück haben auch hell durchs Tageslicht.

Welcher LRG-Moment blieb dir besonders im Gedächtnis?

Davon gibt es viele. Der Aufbau in der Dachschaden-WG 2017 ist eins meiner persönlichen Highlights. Dafür habe ich die Uni ausfallen lassen, das war auch die erste LRG bei der ich von Anfang dabei war.

Für welche Arten von Kunst kannst du dich persönlich begeistern?

Groß, bunt und provokant, am besten alles zusammen.

Wo hinterlässt Viva con Agua in unserer Region sonst noch seine Spuren?

Hauptsächlich auf Partys oder auf verschiedenen Events, bei denen wir mit involviert sind. Wir haben auch schon paar neue Ideen, mal sehen was daraus wird.

18.1.20 | 10-22 Uhr | Location: TBA
www.fb.com/LRGCB

Jobs / Ausbildung / Praktikum

 

Lauter Leute 1417

Halbsteiv

Echter Name: Marcus
Geburtsdatum: 30. August (Jahr geheim)
Geburtsort: Löbau
Beruf: DJ & Produzent

Angefangen, aufzulegen: 1997
Lieblingskünstler: viele
Lieblings-Festivals: Airbeat One, Sputnik Springbreak, Sonne Mond Sterne, World Club Dome
Lieblingsgetränk an der Bar: Pfeffi
Lieblingsmusik im Club: Elektro-House, Dance

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Der Track muss das gewisse Etwas haben.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

1. Leute, die Bock haben zu feiern
2. eine geile Anlage
3. gutes Personal

Wie kamst du auf deinen DJ-Namen?

Es musste etwas Verrücktes und Auffälliges sein. In einer gemütlichen Trinkrunde wurde der Name erfunden ;-).

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Es gibt 2 offizielle Tracks von mir überall zu kaufen: „Gegensätze“ und „Wie man liebt“. Diese Tracks sowie Remixes und Edits von mir findet ihr auf Spotify!

Dein Shootout an die lauter.de-Leser:

Viele free Tracks und DJ-Sets findet ihr auf Soundcloud, Hearthis oder YouTube.
Auf Instagram und Facebook gibt es immer die neusten Infos zu Halbsteiv.
Über meine Agentur Tomorrow Artist könnt ihr mich für eure Partys buchen.

Nächste Gigs:

7.12. Großhennersdorf
14.12. Worbis
21.12. Cottbus
24.12. Lübbenau
25.12. Falkenberg
27.12. Werdau
28.12. Luckau
11.1. World Club Dome Düsseldorf
17.1. Rudersdorf
1.2. Snow Beat Festival
... und viele mehr.

Social Media:

Instagram, Facebook, TikTok, Soundcloud, YouTube, Mixcloud, Hearthis: einfach nach Halbsteiv suchen.

Lifestyle 1014

So klappt es mit dem günstigen Handyvertrag!

In Zeiten voranschreitender Digitalisierung möchte heutzutage kaum noch jemand auf sein Smartphone verzichten. Ganz im Gegenteil: Jedes Jahr bringen die Smartphone-Hersteller neue und bessere Geräte auf den Markt, die sich in Puncto Kameraleistung und Performance deutlich von ihren Vorgängern unterscheiden. Fast 80 Prozent aller Smartphone-Nutzer besitzen ein Smartphone mit dazugehörigem Tarifvertrag. So sind die meisten Handy-Nutzer in Deutschland für eine bestimmte Laufzeit an einen Vertrag und somit auch an ihr Smartphone gebunden. Läuft der Vertrag des Smartphones dann allmählich aus, kündigen die meisten Menschen in Deutschland ihren Handyvertrag und suchen nach einem neuen Vertragsmodell, anstatt das bestehende Vertragsmodell zu verlängern. Der Vorteil hier ist auch auf ein neues Smartphone zurückgreifen zu können. 

Die Angebote für Smartphones und Handyverträge sind dabei vor allem auf dem Online Markt gigantisch. Mit nur ein paar Klicks lässt sich schnell ein neuer Handyvertrag abschließen. Doch ist nur selten der erste Handyvertrag, den man im World Wide Web entdeckt auch der beste Smartphone-Vertrag. So gibt es bei einem neuen Handyvertrag samt Smartphone einige Faktoren zu berücksichtigen, um nicht zu viel für den Handytarif zu bezahlen und in den Genuss des gewünschten Smartphones zu kommen.

Um die Suche nach einem neuen Smartphone mit Vertrag so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir dir im Folgenden einen Ratgeber zusammengestellt. So erhältst du hier einige Tipps und Tricks, die bei der Suche nach einem Smartphone-Vertrag weiterhelfen können.

Verträge im Internet ausgiebig vergleichen

Wer ein neues Smartphone mit Vertrag sucht, sollte sich genügend Zeit lassen und den Markt der Vertragsanbieter genau unter die Lupe nehmen. Hier gilt es verschiedene Tarife und aktuelle Angebote zu vergleichen, um den besten Vertrag abzuschließen. Am einfachsten gelingt die Suche nach einem neuen Smartphone mit Vertrag auf einem Vergleichsportal. So lässt sich ganz einfach ein günstiges Handy mit Vertrag auf Verivox.de finden. Das Vergleichsportal hält dabei eine Vielzahl von verschiedenen Angeboten bereit, so dass je nach Tarifauswahl ein passendes Angebot zu Top-Konditionen gefunden werden kann. Auch der Vertragsabschluss gelingt innerhalb weniger Minuten durch ein paar Klicks. So wird es möglich völlig stressfrei einen Vertragspartner zu finden, der mit Konditionen aufwarten, die den gewünschten Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen.

Sich nicht von neusten Smartphones blenden lassen

Die neusten Smartphone gehören schön längst modernen Lifestyle. So ist die neuste Smartphone-Generation durchaus in die Kategorie Fashion und Style einzuordnen. Denn Smartphones sind mittlerweile zu einem Prestigeobjekt in der Gesellschaft aufgestiegen. Kaum sind die neuen Geräte auf dem Markt, stehen die meisten Menschen in Deutschland Schlange. Doch ist die neuste Technik nicht alles, wenn es darum geht einen günstigen und fairen Smartphone-Deal abzuschließen. Demnach sollte man sich bei der Suche nicht allein von den neuen technischen Features beeindrucken lassen und einen Vertrag abschließen, nur um die neuste Smartphone-Serie in den Händen halten zu dürfen. Oftmals kann es sich, nach der Veröffentlichung und dem Verkaufsstart eines neuen Smartphones, lohnen ein paar Monate auszuharren. Denn, wer ein wenig Zeit ins Land ziehen lässt, schafft es schon nach wenigen Monaten nach dem Releasedatum satte Ersparnisse von bis zu 30 Prozent zu erzielen.

Den aktuellen Smartphone-Vertrag sofort kündigen

Sowohl der alte, als auch der neue Smartphone-Vertrag sollten umgehend gekündigt werden, um nicht die Kündigungsfrist zu verpassen. Denn wird die Kündigungsfrist verpasst, verlängert sich der aktuelle Smartphone-Vertrag automatisch um 12 Monate. So machen die meisten Smartphone-Nutzer in Deutschland schon wenige Tage nach dem Vertragsabschluss von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch und kündigen den Vertrag nach der Mindestvertragsdauer von meist 24 Monaten.

Angebote am Telefon mit Vorsicht genießen

Läuft der aktuelle Vertrag aus, nutzen die meisten Mobilfunkanbieter die Gunst der Stunde und versuchen Kunden durch attraktive Vertragsangebote weiter beim Vertragsanbieter zu halten. Doch sollte man Vertragsangebote per Telefonanruf nur unter Vorsicht genießen und unter keinen Umständen abschließen. Wenn sich die angebotenen Vertragsoptionen sehr gut anhören, sollte man darauf bestehen das Angebot in schriftlicher Form zu erhalten. Demnach ist es ratsam Telefonangebote unter keinen Umständen anzunehmen.

Nur Smartphone-Verträge mit LTE abschließen

Das mobile Datennetz ist für die meisten Smartphone-Nutzer unabdingbar geworden. So sollte man nur Verträge mit dem schnellsten mobilen Datenvolumen abschließen und unbedingt auf eine LTE-Verbindung beim neuen Smartphone bestehen. Viele Smartphone-Anbieter versuchen Kunden immer noch veraltete mobile Datenvolumen anzubieten. Doch sollte man auf die neuste mobile Datenübertragung bestehen.

Datenautomatik im Vertrag ablehnen

Eine Datenautomatik kann sehr teure Folgekosten entstehen lassen. Denn immer, wenn das monatliche Datenvolumen aufgebraucht ist, werden neue Datenvolumenpakete durch die im Vertrag verankerte Datenautomatik hinzugebucht. Demnach ist die Datenautomatik ein sehr fieser Trick vieler Vertragsanbieter, um die monatlichen Kosten in die Höhe zu treiben. Demnach sollte man beim Vertragsabschluss genau auf das Kleingedruckte achten und eine Datenautomatik entschieden ablehnen.

Bild: Designed by Freepik

Lauter Leute 570

LuNeo

Echter Name: Lukas Schneider
Geburtsdatum: 07.06.1997
Geburtsort: Cottbus
Beruf: Industriemechaniker

Angefangen mit Kunst: vor 2 Jahren
Lieblingskünstler: Ich habe keinen bestimmten Lieblingskünstler.
Lieblingsort: Meine WG
Lieblingsgetränk an der Bar: Gin-Tonic
Lieblingsmusik im Club: Goa, Forest
Lieblingsmusik beim Chillen: Down Tempo, Techno

Wie kann man deine Kunst interpretieren?

Meine Acrylwerke entführen den Betrachter in abstrakte, psychedelische Welten. Was man in diesen Welten entdeckt, ist jedem selbst überlassen. Weltraum-Landschaften, Lebewesen oder Gegenstände – jeder findet einen eigenen Interpretationsansatz.

Wie entsteht deine abstrakte Kunst?

Mit allerlei Hilfsmitteln – von Schwämmen über Öle bis hin zu Küchengeräten verwende ich alles Mögliche.

Wie hast du – abseits von Kunst – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Bei der Urknall-Partyreihe und der Living Room Gallery sowie in meiner WG.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, arbeite hier und möchte die Menschen in meiner Region mit meiner Kunst inspirieren und einen neuen Blickwinkel schaffen.

Wie kamst du auf deinen Namen „LuNeo“?

„Lu“ wegen Lukas und „Neo“ wegen Neon.

Wo kann man deine Kunst sehen?

In Social Media, bei der Urknall-Partyreihe oder vielleicht bei der kommenden Living Room Gallery.

Social Media:

Facebook: LuNeo
Instagram: luneo.uvart

Lauter Leute 666

Beornvith

Echter Name: Benjamin Priebe
Geburtsdatum: 23.06.1996
Geburtsort: Spremberg
Beruf: Student

Angefangen, aufzulegen: Dezember 2017
Lieblingskünstler: Kyau & Albert, Armin van Buuren
Lieblingslocation: RAVE in der Natur
Lieblings-Partyreihe: Urknall
Lieblings-Festival: Wilde Möhre Festival
Lieblingsgetränk an der Bar: Mate
Lieblingsmusik im Club: Techno, Trance
Lieblingsmusik im Auto: Deep House
Letzter Song auf Shazam: Jason Ross – New Dawn Club Mix

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Ich muss Gänsehaut bekommen & er darf nach dem mehrmaligen Hören (mindestens 3x) nicht fad werden.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

1. Sehr gute Musik, denn ohne Musik nix Party.
2. Außergewöhnliche Leute – interessante Gespräche.
3. Dekoration, die mich in den Bann zieht.

Wie kamst du auf deinen Namen „Beornvith“?

Ursprünglich hieß ich Centho, bis ich festgestellt habe, das „Centho“ eine Schokoladenfabrik in Belgien ist, also musste ein neuer Namen her! „Beorn“ ist altenglisch und bedeutet Bär, und ist zudem ein Bewohner Mittelerdes, bekannt aus dem Hobbit. Freunde gaben mir sehr zeitig den Spitznamen Benni der Bär – also formte ich daraus meinen Künstler-Namen, mit einem Bezug zu Herr der Ringe. Das „vi“ verbindet Beorn mit dem „th“ und das „th“ symbolisiert meinen vergangenen Namen Centho. Das Ergebnis = Beornvith.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Auf einigen Festivals habe ich als Besucher meine Spuren hinterlassen. Meist begleitet von Musik reise ich gerne & mache Fotos, lerne Kulturen kennen und sammle Inspirationen.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Die Lausitz ist mein Zuhause, alle Menschen hier sind herrlich verrückt, so auch die Musikszene. Aber besonders verbunden bin ich mit der schönen Landschaft der Lausitz, es gibt echt schöne Ecken hier.

Dein Shootout an die lauter.de-Leser:

Ich grüße Die Keller Sekte, alle vom Urknall-Team & jeden der mich kennt!
& Liebe Leser, geht fleißig auf RAVEs, das hält jung & macht glücklich.

Nächste Gigs:

Diverse Auftritte im Bebel, DKS Rave TBA, ich bin gespannt was noch kommt
+ Bei Interesse gerne melden!

Social Media:

Facebook / Instagram / Mixcloud / Soundcloud / Youtube: Beornvith

Interviews 1242

Von zwei knallbunten Kätzchen ...

Bunte Leggins, Katzenohren und -schminke, Glitzer-Glitzer und ganz viel Pink, dazu eine niedrige Hemmschwelle und eine Prise Selbstironie – in dieser Erscheinung rockt das Mütze Katze DJ Team Wochenende für Wochenende die 90er- und 2000er-Partys Deutschlands. Am 2.10. kommen sie in unsere Region ins Kraftwerk Lübbenau (s. lauter.de-Magazin 09/2019 S. 40). Wir interviewten das dynamische Duo als erstes Jugendmagazin überhaupt und bekamen spannende Blicke hinter die Kulissen.

Wie habt ihr euch erstmals kennengelernt und von welchem Moment an wusstet ihr, dass ihr als DJ-Team unterwegs sein wollt?

Wir waren schon immer richtige Energiebündel und wollten nie nach Hause, wenn das Licht anging. Eines Tages waren wir gemeinsam im damaligen Steinhaus Berlin feiern und der befreundete DJ wollte gegen 5 Uhr Feierabend machen. Aufgrund außergewöhnlicher Überredungskünste hat er uns seinen Laptop dagelassen und kurz eingewiesen. Die Party ging noch bis um 7 Uhr, nachdem alle anderen Floors schon lange geschlossen wurden. Eine legendäre Party für alle, die da waren. An dem Abend gab es noch einen winzigen Versprecher und schon war auch unser Name geboren. Das Kostüm kam daher also erst ein wenig später dazu.

Wie teilt ihr euch die „Arbeit“ auf, die hinter einem Gig steckt?

So viel Spaß das Feiern mit allen Beteiligten auch macht – da steckt tatsächlich auch jede Menge Arbeit dahinter. Wir sind ein Team und da hat jeder seine Aufgabe: So kümmert sich z.B. einer um Show-Utensilien und ist quasi Konfetti-Beauftragter, während sich dann der andere um die Kommunikation etc. mit den Veranstaltern kümmert. Aber spätestens, wenn man dann auf der Bühne in die vielen strahlenden Gesichter schaut, ist man mehr als belohnt und hat nur noch eins im Kopf: Feiern, bis der Arzt kommt!

Wie viel Konfetti und weiterer 90er-Kram geht in einer Mütze-Katze-Nacht drauf?

Also bildlich dargestellt schmeißen wir bei jeder Show fünf Schubkarren voller verrückter Sachen in die Menge. Ziel ist es, dass alle auf dem Floor am nächsten Tag Konfetti im Schlüpfer und jede Menge geile Erinnerungen an die gemeinsame 90er-und 2000er-Zeitreise haben. :)

Was war das Verrückteste, was ihr jemals im Rahmen eines eurer Auftritte erlebt habt?

Das behalten wir lieber für uns. :) Es würde uns sowieso kein Mensch glauben … :-D

Welche 90er-Trends habt ihr voll mitgemacht und welche davon verdienen ein Revival?

Also unsere Tamagotchis haben z.B. überdurchschnittlich lange überlebt und auch sonst haben wir das meiste aus den 90ern voll mitgenommen.

Welche 90er-Trends sollte man besser für immer vergessen?

Wir lieben ja den Vokuhila von Finch Asozial. Aber der steht wohl echt nur ganz wenigen Menschen. :-D

Kommt ihr selber noch dazu, feiern zu gehen – und wenn ja, was für Partys besucht ihr am liebsten?

Das wird natürlich immer weniger, wenn man so viele Shows im Jahr rockt. Meist findet man uns aber vor bzw. nach der Show auch noch auf der Tanzfläche. Wir sind immer wieder begeistert, wenn ein anderer DJ alte Techno-Klassiker oder längst vergessene Trash-Hits aus dem Hut zaubert.

Was macht ihr, um vom Tour-Trouble mal runterzukommen und abzuschalten?

Wir lieben es auch einfach mal ohne Handy und sonstigen Schnick-Schnack Zeit in der Natur zu verbringen, Fahrrad zu fahren, wandern zu gehen oder auch einfach mal Netflix & Chill zu machen. Leider bleibt oftmals nicht sehr viel Zeit dafür.

Wenn ihr nicht als DJ-Team auf Tour wärt, welchen Job könntet ihr euch stattdessen vorstellen?

Ich glaube, wir würden alle gern bei der Stiftung Warentest arbeiten und dort Sachen testen: Konfetti, Glitzer und Berliner Luft müssen schließlich gewissen Qualitäts-Standards entsprechen. :)

Eure absoluten Lieblingshits, die bei keiner 90er/2000er-Party fehlen dürfen?

Wir verlieben uns da tatsächlich immer wieder neu. Besonders geil sind z.B. Lamour Toujours und Zombie Nation. Aber auch Spice Girls und Backstreet Boys dürfen auf keiner Party fehlen.
Wir danken für das Interview! Infos zu ihren bevorstehenden Shows, darunter am 2.10. im Kraftwerk Lübbenau findet ihr auch unter den untenstehenden Links.

www.fb.com/MuetzeKatze 
www.instagram.com/muetzekatze 
www.muetze-katze.de 

Lauter Leute 669

LONG

Echter Name: Chris Nickusch
Geburtsdatum: 17.04.1990
Geburtsort: Forst
Beruf: Redakteur & Moderator bei Radio Cottbus
Angefangen, Musik zu machen: 2012
Lieblingskünstler: Alligatoah, Kontra K, Mo-Trip
Lieblings-Konzertlocation: das möchte ich für mich noch herausfinden
Lieblingsgetränk an der Bar: ich nehme, was da ist :P
Lieblingsmusik im Club: R&B, Electro/House und vereinzelt auch deutscher Hip-Hop
Lieblingsmusik im Auto: deutscher Hip-Hop/Rap
Letzter Song auf Shazam: der Titeltrack zu meinem Debütalbum LONGsPLAY, um zu schauen ob man mich da auch wirklich findet. Die Antwort ist: Ja! :-)

Wie sammelst du Inspirationen für deine Texte?

Erfahrungen im Leben, meine Freunde und die Momente der Stille

Wie bereitest du dich auf einen Gig vor?

Proben, Proben, Proben, Soundcheck und zudem versuche ich meine Körperöffnungen dicht zu halten

Was liebst du an der Lausitz?

Die Gemütlichkeit

Wie hinterlässt du sonst deine Spuren in der Region, außer als Künstler?

Indem ich Leute über das Sprachrohr Radio Cottbus über lokale Themen informiere. Ansonsten hinterlasse ich chillige, ausgewogene, zum Teil sarkastische, sowie ironische und was die Schuhgröße angeht Kinderspuren.

Nächste Gigs:

Hm, bei der Sparte merke ich, es könnte gern mehr werden. Ende des Jahres im Glad-House zu einer Hip-Hop-Veranstaltung

Dein Shootout an die lauter-Leser:

Jedes Ziel ist erreichbar, denn jeder entscheidet. Also hinterlasse ein Vermächtnis im Gedächtnis mit Gravur. Ob als Tag-Träumer durch die Nacht, oder als Mensch ohne zu wissen – was kann man drücken, küssen, schützen und was missen?! Da es scheint, dieser Welt fehlen Farben, denn das Geld ebnet Narben. Doch wollen wir Unendlichkeit, bedarf es Menschlichkeit. 
Ihr fragt euch „Who the fuck is LONG?!“ Dann seid beim Long Player LONGsPLAY auch gern dabei, in diesem Sinne DANKE für die Aufmerksamkeit!

LONGsPLAY ist bei allen Streamingdiensten verfügbar sowie bei YouTube.

Facebook/Instagram: LONG
YouTube: LONG

Lauter Leute 690

David Döhring

Name: David Döhring
Geburtstagsdatum: 25.05.1986
Geburtsort: Cottbus
Beruf: Bar-Manager vom Käfig

Angefangen, Drinks zu mixen:
Rein beruflich 2008, aber davor schon privat und auf Geburtstagen

Lieblingscocktail:
Mai Tai oder Singapore Sling

Lieblingsbar: der Käfig :)

Lieblingsmusik im Club:
Black und R’n‘B

Lieblingsmusik im Auto:
Deep House und Euro Dance, gelegentlich auch Schlager :)

Letzter Song auf Shazam:
Kidwaste – Time

Was liebst du an der Arbeit in der Gastronomie?
Ich liebe den Umgang mit den Menschen und gleichzeitig das Arbeiten mit den vielen verschiedenen Charakteren. Außerdem das Beraten und Empfehlen von Getränken und den Gästen auch mal einen neuen Drink zu zeigen, den sie zukünftig vielleicht immer trinken.

Was verbindet dich mit der Lausitz?
Meine Freundin, Familie und Freunde

Wenn Cottbuser ein Cocktail wären, was wäre das für einer?
Mai Tai – kräftig und frisch ;)

Social Media:

www.instagram.com/daviddoehring 

Interviews 1108

"Die Zeit der Prognosen ist vorbei."

Culcha Candela im Interview

„Du bist Hamma, wie du dich bewegst in dem Outfit, ...“ – Culcha Candela kennen viele vor allem durch ihren 2007er-Hit „Hamma!“. Sorry für den Ohrwurm! Was weniger Leute ahnen: Hinter dieser Band steckt viel mehr. Mateo (geb. Polen), Johnny Strange (Deutschland), Don Cali (Kolumbien) und Chino con Estilo (Südkorea) bilden eine Band voller Kulturen, die sich seit 17 Jahren im Spagat zwischen Partynummern und gesellschaftskritischen Inhalten behauptet. Wer nur „Hamma!“ kennt, dem entgeht ein ganzer Eisberg voller Themen. Beim Laut Gegen Nazis Campus Open Air am 5.7. auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg könnt ihr alle Seiten dieser Band kennenlernen. Im Interview mit Mateo sprachen wir über ihre Zwickmühle zwischen Anspruch und Erfolg, Orakel-Fähigkeiten und ihre Zukunft.

Was verbindest du mit unserer Stadt „Cottbus“? Zwei Sachen: Zum einen denke ich an Energie Cottbus. Zum anderen fahre ich in Cottbus immer vorbei, um meine Familie in Polen zu besuchen.

Mit euch verbindet die breite Masse den Hit „Hamma!“ – eher eine Partynummer. Auf Facebook präsentiert ihr euch hingegen meist ernster und gesellschaftskritisch. Wünscht ihr euch manchmal, dass eine eurer nachdenklicheren Nummern so populär wäre wie „Hamma!“? Einerseits würde ich es mir schon wünschen, dass die Leute mehr nachdenklichere Songs feiern und streamen. Es sind eher die Partynummern, die am Ende auch richtig erfolgreich werden. Andererseits kann es irgendwie schon verstehen, wenn sich die Leute durch Musik von den Problemen auf der Welt ablenken, und nicht zu bedeutungsschwanger beschallt werden wollen.

Ist es trotzdem manchmal eine Zwickmühle für euch – die Beliebtheit der Partylieder auf der einen und die Botschaften, die ihr vermitteln wollt, auf der anderen Seite?

Früher fiel es uns auf jeden Fall schwerer, Nummern zu schreiben, bei denen es nur heißt „Musik an, Kopf aus“. Heutzutage ist das irgendwie umgekehrt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass von uns alles schon angesprochen wurde. Unsere Partynummern bringen den Vorteil mit, dass die Hörer durch sie den Zugang zu unseren nachdenklicheren Nummern finden. Ein Massen-Hit ist ein Türöffner zu den anderen eigenen Songs. Mit „Schöne neue Welt“ hatten wir zudem einen Hit, der beides kombiniert: Er hatte den Anschein einer fröhlichen Partynummer – aber mit bitterernstem Inhalt.

In „Schöne neue Welt“ habt ihr 2009 von Erderwärmung und Atomunfällen gesungen. Danach gab‘s Fukushima und die Erderwärmung ist heute in aller Munde. Was wären heute eure Prognosen, wenn ihr ein Orakel wärt?

„Schöne neue Welt“ war schon ein krasser Song. Eigentlich hatten wir mit unseren Prognosen extra übertrieben und über die Stränge geschlagen – und nach und nach trat das alles ein. Das war hart. Mittlerweile glaube ich aber: Die Zeit der Prognosen ist vorbei. Dass irgendwas nicht stimmt, sieht man ja mit bloßem Auge. Es ist dreißig Sekunden vor zwölf, da muss man kein Prophet sein.

Wenn man keine Propheten braucht, um die Probleme der Welt zu erkennen, ist es dann weniger notwendig, kritische Nummern zu machen?

Die Mehrzahl der erfolgreichen Songs hat schon immer „feel good“-Stimmung verbreitet – was auch völlig in Ordnung ist! Ernsten Inhalt kann man mit wiederum auch mit Humor und Ironie transportieren. Ich würde nicht sagen, dass es nicht mehr notwendig ist, das zu machen – nur sollte es vielleicht mal jemand anderes machen außer uns. Wir haben schon zu allen Themen fast alles gesagt. Vielleicht sollten das mal ein paar jüngere Leute machen.

Wie alt seid ihr alle so?

Wir sind mittlerweile alle um die 40, sehen aber noch aus wie Ende 20.

Manche eurer bevorstehenden Gigs wie beim Thüringentag 2019, dem Classic OA Berlin oder bei der Landesgartenschau Wittstock/Dosse klingen etwas nach älterer Zielgruppe. Ist euer Publikum mit euch zusammen alt geworden?

Bei Konzerten merken wir immer wieder, dass wir zwei bis drei Generationen von Musikliebhabern glücklich machen können. Dass wir nicht mehr bei 16- bis 17-Jährigen der heiße Shit sind, ist ja normal.

Wie sieht denn der typische Culcha Candela-Fan aus?

Auf jeden Fall sehr attraktiv!

Ihr hattet bei euren Album-Releases immer einen groben Rhythmus von zwei Jahren, außer als ihr eine Pause hattet. Nach dem Rhythmus müsste 2019 ja wieder ein neues Album anstehen?

Im September bringen wir unser 2. Best Of-Album „Besteste“ raus. Darunter sind sechs neue Songs – den ersten davon haben wir im März schon releast. Die 16 anderen Songs sind unsere bisher erfolgreichsten. Wir haben sie in chronologischer Reihenfolge nach Anzahl der Streams ausgewählt. Zwei weitere neue Singles inkl. Videos feuern wir noch vor dem Album raus – und dann „Gib ihm“! Optimal also für alle, die uns schon lange lieben, aber auch solche, die uns erst noch kennenlernen wollen. Im Februar oder März 2020 kommt dann schon das nächste, reguläre Album. Ein paar der neuen Songs werden wir auch beim Laut Gegen Nazis Campus Open Air performen!

Freut euch auf Culcha Candela beim „Laut Gegen Nazis Campus Open Air“ am 5. Juli! Neben diesem Headliner erwarten euch die Donots (Alternative Rock), Ezé Wendtoin (Afro-Folk, Latino) und Adam Angst (Punk Rock). Das Beste daran: Der Eintritt ist frei – dank der jahrelangen Unterstützung vieler Partner wie dem Bund, dem Land, der Stadt, der Wirtschaft und vor allem der Studierendenschaft!

5.7. | 19 Uhr | Audimax 1 BTU
www.fb.com/campuspartys

Lauter Leute 1291

Martin Schüler

Name: Martin Schüler
Geburtsdatum: geheim
Geburtsort: Lübben / Spreewald
Beruf: Maler, Auszubildender und Security
Angefangen mit Kunst: Sommer bis Herbst 2018
Lieblingskünstler: Karl Lagerfeld
Lieblingsort: ZELIG in Cottbus
Lieblingsgetränk an der Bar: Elefant Harald, eine Eigenmixtur, die Niko im ZELIG mit Widerwillen ausschenkt, bestehend aus Wein, Bier und Säften. Lässt sich nur mit Strohhalm genießen.
Lieblingsmusik im Club: Rihanna, GaGa, Rap, R´n´B und Elektro
Lieblingsmusik im Auto: Was im Radio läuft und mich zum Nachdenken bringt
Letzter Song auf Spotify: „Frozen“ von Madonna

Fühlst du dich mit deiner Kunst verstanden?

Wenn Kinder meine Bilder sehen, sehen sie das Stofftier, das ich gemalt habe. Sie lassen Gefühle zu, aber schauen weniger hinter die Fassade. Erwachsene dagegen achten mehr auf den Inhalt als auf die Gefühle, welche meine Malereien bei ihnen hinterlassen. Dabei finde ich beides sehr wichtig. Der perfekte Betrachter meiner Bilder ist Erwachsener und Kind zugleich.

Was möchtest du mit deiner Kunst bewirken?

Ich möchte dem Betrachter eine Schulter zum Anlehnen geben. Ich kam auf die Malerei, weil ich inmitten einer starken Depression eine Vision hatte: Eine Stoffkatze, die ich Gondula nenne, trug mir auf, Kuscheltiere zu malen. Irgendwie gab mir das etwas, als sei es Therapie. Ich versuchte, mich auf meine Gefühle zu konzentrieren. Das Technische der Malerei war mir da egal. Kuscheltiere symbolisieren Nähe, Wärme und Geborgenheit – Gefühle, die ich dem Betrachter geben will.

Wie hast du – abseits von Kunst – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Ich war bisher sehr fleißig: Drehte Filme, machte Fotos und schrieb Geschichten. Von mir existieren zwei veröffentlichte Bücher – Jugendsünden. Zur letzten Landtagswahl trat ich für die FDP an, der ich nicht mehr angehöre. Neben der Malerei nehme ich Musik mit Taube in Berlin auf.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Die Lausitz ist eine Hassliebe für mich. Hier wuchs ich auf und lebe ich. Als ich vor einigen Jahren wegen des Abi-turs nach Cottbus zog, war echt viel los: Ich hatte zwei Stammtische und einige Freunde organisierten ständig was. Derzeit herrscht jedoch eine schlechte Stimmung, besonders durch die Provokationen zwischen Ausländern und einigen Bürgern, die da sehr voreingenommen sind und Rassisten einen Raum einräumten. Das wird uns teuer zu stehen kommen, denn auch CB ist in Zukunft auf ausländische Facharbeiter angewiesen, wenn es den Strukturwandel schultern möchte. Viele Freunde zogen seitdem weg, weil es sich auch kulturell immer weniger lohnt, hier etwas anzupacken, denn die Unterstützung in der Bevölkerung schwindet. Kunst und Kultur soll möglichst nichts kosten, aber gerade, was umsonst ist, kostet viel. In Cottbus sehe ich dennoch viel Potential. Es muss nur wieder ein neuer Umgang in der Gesellschaft her. Wir müssen wieder zuhören und schätzen lernen; der Kultur Raum geben.

Aktuelle Ausstellung:
Bis zum 22. Juni läuft im ZELIG meine Ausstellung Kuschel=Therapie, in der über 30 Arbeiten von mir hängen. Ich mache Popart und malte Stofftiere ab. Es gibt einen kleinen Kunstfilm und die Möglichkeit, selbst auf Postkarten zu malen.

www.artschueler.com

Interviews 1242

Onero: „Es war wie eine andere Welt.“

Der lange, laute und beeindruckende Weg der Urknall-Partyreihe im Scandale Le Locale Fatale nimmt am 17.5. ein vorläufiges Ende – zumindest in dieser Location. Für den letzten großen Goa-Rave haben die Macher einen besonderen Act eingeladen: den Berliner Onero, der längst über seine Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und unter anderem auf dem Airbeat One Festival 2018 auflegte. Zum einjährigen Jubiläum der Urknall-Reihe im Juli 2018 stand er schon mal hinter den Decks. Wir sprachen mit ihm über seinen ersten Kontakt mit der psychedelischen Subkultur und seinen Eindruck von der Cottbuser Goa-Szene.

Du hast im Juli 2018 schon mal im Scandale Cottbus gespielt. Wie blieben dir das Event und die Stadt in Erinnerung?

Es ist immer interessant, aus Berlin raus zu kommen und neue Partyszenen zu sehen. Cottbus blieb mir als kleine, süße Stadt in Erinnerung. Klein, aber fein – und so kann man das auch auf den Club beziehen. Die Leute hatten auf jeden Fall Bock und auf dem Floor war eine gute Energie vorhanden.

Welche Unterschiede konntest du zwischen der Berliner und der Cottbuser Psy-Szene feststellen?

In der Berliner Partyszene nehme ich persönlich mehr „Assis“ wahr. In Cottbus waren die Gäste näher an der Goa-Szene und haben sie eher verkörpert. In Berlin gibt es solche angenehmen Leute natürlich auch, aber da hat man viel mehr Touristen und Techno-Atzen, wie ich sie immer nenne.

Wie kamst du selbst das erste Mal mit der Psy-Szene in Kontakt?

Mit 14 Jahren fing ich an, auf DnB- & Dubstep-Partys zu gehen. Eines Tages erzählte ein Kumpel aus unserer Gruppe uns von einem Open-air an einem See ca. eine Stunde entfernt von uns. Das nannte sich „Dreamland Open Air“. Es war wie eine neue Welt für mich. Jeder verhielt sich frei und natürlich, war einfach er selbst und das war dort wie selbstverständlich. Die Art von Musik hatte ich vorher auch noch nie erlebt – sie war speziell, aber geil.

Was glaubst du, unterscheidet dich von vielen anderen DJs, die in Berlin ihre Karriere starten, aber nicht über die Stadt- oder Bundesgrenzen hinauskommen?

Zum einen spiele ich zum großen Teil eine besondere Art von Psy von Artists, die nicht jeder spielt und viele gar nicht kennen. Zum anderen denke ich, dass ich mich gut verkaufen kann und meine DJ-Karriere schon immer mit einer gewissen Professionalität angegangen bin. Das beides macht schon viel aus.

Du hast bereits auf dem Antaris Project, dem Airbeat One und dem Halfmoon Festival in Thailand gespielt. Welcher Festival-Gig war dein persönliches Highlight?

Platz eins geht an meinen Antaris-Gig im Jahr 2016! Da kam alles zusammen: ein krasses Set, geiles Wetter, ein voller Floor und mega gut gelaunte Leute. Mein Auftritt in Thailand auf dem Halfmoon Festival war auch eine Hammer Sache, dort aber eher wegen dem Drumherum, Land und Resort.

Was kannst du im Gegensatz dazu kleineren, intimen Clubpartys abgewinnen, was haben sie Großevents voraus?

Bei kleineren Club-Partys hat man mehr Interaktion mit der Crowd. Du bist näher an ihnen dran und kannst besser sehen, was sie mögen und was nicht. Bei großen Festivals ist die Stage zum Teil zu weit vom Floor entfernt, wodurch man ein bisschen von den Gästen distanziert ist.

Die Urknall-Party am 17.5. wird die letzte Goa-Party in der Scandale-Location sein, die am 30.6. dicht macht. In Berlin ist das „Clubsterben“ ein großes Thema. Bereitet dir das Sorgen?

Mir bereitet die Club-Situation auf jeden Fall Sorgen, vor allem wenn ich an die Zeit vor vier Jahren in Berlin zurückdenke, als noch überall so viele geile und große Clubs offen waren. Allein in dieser kurzen Zeitspanne ist in Berlin viel passiert. Ich will nicht wissen, wie es aussieht, wenn es in den nächsten vier Jahren so weitergeht. In Cottbus hat der Wegfall von einer Location wie dem Scandale natürlich noch mehr Bedeutung. Umso wichtiger ist es, die restliche Zeit auszukosten!

17.5. | 23 Uhr | Scandale Cottbus
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Foto: csxlab.org

Lauter Leute 1059

Dr. Double U

Echter Name: Wiebe Roose
Geburtsdatum: 01/11/1985
Geburtsort: Brugge Belgium
Beruf: DJ/DJ Docent/Producer

Angefangen, aufzulegen: 1999 Hip Hop and 2011 Techno
Lieblingspartyreihe: Symbiotikka at Kit Kat Club
Lieblingsfestival: Burning Man, Burn Events
Lieblingsgetränk an der Bar: Cuba Libre, Pina Colada
Lieblingsmusik im Club: Deep Techno
Lieblingsmusik im Auto: Deep Techno
Lieblingsmusik in der Dusche: Deep House
Letzter Song auf Shazam: Kase Kochen - Midday Moon (Rainbird Remix)

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?

Kit Kat Club for the absolute freedom and gratitude of visitors towards the DJ plus an amazing sound and light system!

Was muss ein Track mitbringen, damit er in deinem Set landet?

It has to bring enough emotions without losing power and take you on a musical trip.

Wie sammelst du Inspirationen für deine eigenen Tracks?

Out of life. Emotions, feelings and experiences all get translated into music.

Was verbindest du persönlich mit Cottbus?

A small yet but very amazing party scene! Played a few times at the enchanting Scandale Le Locale Fatale and at Landflucht Festival. You can catch me again there on the 29th of May. Love the people and atmosphere in this town.

Next dates:
01/05 Symbiotikka @ Kit Kat Club Berlin
25/05 Insomnia Club Berlin
29/05 Uni Beats @ Scandale Le Locale CB
19—>23/06 Kiezburn Festival

Social Media:

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Lauter Leute 803

MVorreyer

Echter Name: Markus Vorreyer
Geburtsdatum: 25.10.1995
Geburtsort: Magdeburg
Beruf: Student

Angefangen, aufzulegen: ca. 2012
Lieblingskünstler: Gucci Mane
Lieblingslocation: IfZ
Lieblingsgetränk an der Bar: Wodka-Soda
Lieblingsmusik im Club: düsterer Techno
Lieblingsmusik im Auto: Project Pat
Letzter Song auf Shazam: Under Black Helmet - Have You Ever Had A Dream

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

In erster Linie muss er mir einfach gefallen. Das schafft er am besten, wenn er Emotionen und Atmosphäre transportiert, an denen ich andocken kann. Authentizität, Kante und Eigenständigkeit sind ebenfalls wichtig. Wenn der Track dann noch sozialfähig ist, lege ich ihn auf.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

Die Musik muss mich abholen, darf nicht glattgebügelt, ausgelutscht oder zu vorhersehbar sein. Der Vibe muss stimmen – kein übergriffiges Verhalten, stumpfe Massenbesäufnisse oder Kommerz. Zu guter Letzt das Ambiente der Location, da ist weniger oft mehr und Bunkercharme nie verkehrt.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Seit einem Jahr veranstalte ich Partys mit dem Fokus auf alternativer Musik, Vielfalt und mehr weiblichen DJs. Diese Themen kommen meist zu kurz und ich möchte der Musik die ich liebe eine Plattform geben. Bei meinen Veranstaltungen findet man auch mal vier Frauen statt vier Männern an den Decks eines Cottbuser Clubs und hört Musik, für die man sonst nach Leipzig oder Berlin fahren müsste.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Ich liebe Otter und Nutrias.

Derzeit werkele ich an diesen Partys:

Female Vibes [Chektek Edition]
12.4. | Chekov Cottbus
Vibe & Pace | Drum & Bass
19.4. | Scandale
Female Vibes [Techno Edition]
11.5. | Scandale

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Lauter Leute 545

Jefferson C. F. da Silva

Name: Jefferson C. F. da Silva
Geburtsort: Rio da Janeiro
Beruf: Bartender

Angefangen, Drinks zu mixen: 2005
Lieblingsgetränk: Mai Tai, Gin Tonic
Lieblings-Bar: DER KÄFIG
Lieblingsmusik im Club: One Dance - Drake
Lieblingsmusik im Auto: Ice Box - Omarion
Letzter Song auf Shazam: Crazy Dream - Tom Misch

Was liebst du an der Arbeit in der Gastronomie?

Am meisten Spaß macht es, mit schlecht gelaunten Gästen zu arbeiten [lacht]. Sie meckern uns an, ohne dass wir wissen, warum und weshalb. Wir bleiben aber cool und sorgen dafür, dass sie vergessen, was vorher war.

Wie bist du ursprünglich dazu gekommen?

Eher durch einen Zufall. Ich war jung und brauchte das Geld. Nun sind mittlerweile 13 Jahre vergangen.

Wo sammelst du Inspirationen für die Getränkekarte im Käfig?

Der Vorgänger hat eine gute Basis hinterlassen, worauf wir aufbauen. Für die neuen Kreationen ist eher Stevo verantwortlich. Wir sitzen zusammen und experimentieren viel rum. Vieles aus dem Ausland, aber auch Trends aus Berlin.

Was verbindet dich mit der Lausitz?

Ich lebe seit 15 Jahren in Cottbus. Ich mag dieses Kleinstadtfeeling. Zumal Cottbus immer schöner wird. Touristen sind sehr beeindruckt, dass das angeblich “graue” Cottbus so idyllisch ist. Die Lausitzer haben mich super empfangen und dazu gebracht, mich hier wohlzufühlen.

www.instagram.com/JeffJeffersonFS
www.instagram.com/der_kafig/ 
www.tiny.cc/Der-Kaefig 

Lauter Leute 736

BeatsbyRunaway

Echter Name: Felix Werneburg
Geburtsdatum: 09.11.1993
Geburtsort: Lauchhammer
Beruf: Medizinstudent
Angefangen, aufzulegen: Professionell vor circa 4 Jahren, davor nur als Hobby

Lieblingspartyreihe: Schwierig zu sagen ... am liebsten habe ich Partys, bei denen die Menschen allgemein offen für neue Musik sind.
Lieblingsfestival: Ganz klar die Medimeisterschaften!
Lieblingsgetränk an der Bar: Gin Tonic und als Fahrer Cola light
Lieblingsmusik im Club: Alles aus der urbanen Richtung: Hip-Hop, Trap, R’n‘B, Baile, Rap usw.
Lieblingsmusik im Auto: Auch wenn das klingt, als wäre ich Frührentner: Hörbücher
Lieblingsmusik in der Dusche: Entspannte House-Musik
Letzter Song auf Shazam: Das war mir beim Nachgucken schon fast unangenehm: “Rap Das Armas“ von MC Junior. Ich habe die Vocals in einem Edit gehört, aber kannte das Original nicht mehr.

Was liebst du am Auflegen?
Das sind so viele Dinge, dass ich darüber ein eigenes Buch schreiben könnte. Ich möchte den Leuten einfach meine Art von Musik zeigen und freue mich, dadurch so viele unterschiedliche Menschen verbinden zu können.

Wie sammelst du Inspirationen für deine DJ-Sets?
Ich höre viel Musik ob privat oder in Clubs, schaue mir Sets meiner DJ-Kollegen an und rede mit Freunden darüber, was ihnen so für Musik gefällt. Am Ende des Tages ist es mir aber immer noch sehr wichtig, als eigenständiger Künstler wahrgenommen zu werden und nicht als austauschbarer Spotify-Account.

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?
Extrem schwierig zu sagen. Wahrscheinlich wären das meine langjährigen Partner, also der Funtasy Club in Cottbus und der Turm in Halle, da ich diesen sehr viel für meine DJ-Laufbahn zu verdanken habe und es sich für mich persönlich so anfühlt, als würde ich in meinem Wohnzimmer auflegen.

Was verbindet dich mit der Lausitz?
Ich habe den Großteil meines Lebens in und um Cottbus verbracht, deswegen ist es immer wieder ein schönes Gefühl, in die alte Heimat zurückzukehren. Gerade wenn ich im Sommer über den Altmarkt laufe, kommt bei mir immer wieder ein wenig Urlaubsfeeling auf.

Nächste Gigs:
12.01. @Funtasy Club

www.instagram.com/beatsbyrunaway 
www.fb.com/BeatsByRunaway

Lauter Leute 972

Dr. StrehLove

Echter Name: René Strehlow
Geburtsdatum: 16.06.1980
Geburtsort: Cottbus
Beruf: Wella Business Partner Friseur

Angefangen, aufzulegen: Ich glaube, das war 2010 im Lehnertz oder edelweiss, ich weiß es nicht mehr … es ist ja nur ein Hobby und soll es auch bleiben.
Lieblingspartyreihe: „Tumult & Tamtam“ im Scandale natürlich … :-P
Lieblingsfestival: Auf jeden Fall das „Landflucht“ in Klein Buckow, denn: support your local hero!
Lieblingsgetränk an der Bar: Ich trinke Alkohol nicht, weil er schmeckt … ;-)
Lieblingsmusik im Club: Schwer zu sagen, mal Querbeet (80er!), mal Elektro, mal Weltmusik … auf keinen Fall Schranz, Schlager, 90er oder Charts, da muss ich dann leider die Flucht ergreifen!
Lieblingsmusik im Auto: Festival-Sets
Letzter Song auf Shazam: Matthew Dear – Her Fantasy

Was liebst du am Auflegen?

Zum einen endlich mal den ganzen Kram spielen zu können, den ich am liebsten selber hören würde, wenn ich Gast wäre … Und zum anderen die glücklichen, leicht senil grinsenden Gesichter, wenn ein Track ins Schwarze trifft!

Wie sammelst du Inspirationen für deine DJ-Sets?

Zugegebenermaßen bin ich musiksüchtig, ich höre überall Musik, von früh bis spät … und sobald mir ein Stück gefällt (bekomme Gänsehaut bei einem Volltreffer), wird es eingefangen und in meine Playlist‘s einsortiert. Egal, ob es bei radioeins, irgendeiner Serie oder in einem DJ-Set lief.

Wie bereitest du dich auf einen Gig vor?

Je nach Anlass stelle ich mir das Publikum vor und wäge ab, ob es bei den Tracks, die ich vorher raussuche, auch abgehen würde. Aber das war auch schon alles, das meiste passiert intuitiv direkt beim Auflegen, je nach Reaktionen auf der Tanzfläche …

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?

Da gibt es nur eine Antwort – Le local fatale Scandale in Cottbus! Wer den Laden, das Kollektiv drum herum und im Vergleich dazu den Rest an Angeboten in unserer Stadt kennt, der weiß auch, warum … Und weil die damals so verrückt waren, mich offiziell zu buchen! Und weil es meine Freunde sind!

Nächste Gigs:

Tumult&Tamtam #2 am 15.12.18 im scandale – mit Kollektiv OST als Headliner! Ich spiele dort das Warm-up mit meinem Freund Spechte – echt&liebe – Elektro + Live Drums

Social Media:

www.soundcloud.com/rs160680 
www.instagram.com/strehle_cb/ 

Lauter Leute 696

Luudo

Echter Name: Ludwig Czentarra
Geburtsdatum: 14.08.1998
Geburtsort: Cottbus
Beruf: angehender Physiotherapeut
Angefangen, aufzulegen: 2017
Lieblingspartyreihe: Urknall
Lieblingsfestival: Landflucht
Lieblingsgetränk an der Bar: Jägermeister
Lieblingsmusik im Club: Full-on
Lieblingsmusik im Auto: Proggy-Goa
Lieblingsmusik in der Dusche: gar nichts :D

Welcher deiner Gigs blieb dir bisher am meisten in Erinnerung und warum?

Freier Freitag meets Urknall am 24.8.18 im Scandale Cottbus, weil ich bei diesem Event zum ersten Mal die Massen in Ekstase versetzen durfte und mich dieses Erlebnis für immer gefesselt hat.

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?

Boah gute Frage! Ich bin eher nicht so der Typ, der sich nur auf eine Möglichkeit festlegt :D

Was wäre dir an deiner Traumpartnerin wichtig?

Sie muss mich aushalten können :D

Deine nächsten Gigs:

Die Spendenparty am 7.12. im Scandale wird deliziös ;) Und viele weitere, bald… meldet euch, wenn ihr Psychedelic Trance auf eurer Party wollt :D

Deine nächsten Releases:

Erstmal ein paar Singles und Anfang nächsten Jahres sollte ich die EP an der ich arbeite auch endlich fertig haben.

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