Events 331

ClubsstehenvorCorona-Dilemma

Mit dem Relaunch des lauter-Magazins zum Herbst 2021 erscheinen wir in einer für Partyveranstalter schwierigen Zeit: Die Indoor-Saison steht bevor und zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe scheinen Perspektiven und Konzepte für den Restart von Clubs in Brandenburg und Sachsen noch zu fehlen. Wir sprachen mit vier Lausitzer Veranstaltern über das anhaltende Corona-Dilemma.

Im Interview: Patrick Pirl, Veranstalter in der Hafenstube Weißwasser (Bild)

Wie planst du die kommende Indoor-Saison?
Wir gehen optimistisch in die Planung der Indoor-Saison und haben schon die einen oder anderen Acts festgemacht. Dabei sind wir natürlich wohlwissend, dass uns Corona einen Strich durch die Rechnung machen kann und wir kurzerhand Termine wieder absagen müssen. Falls jedoch Veranstaltungen trotzdem und/oder unter Auflagen sowie vor allem unter wirtschaftlichen Aspekten möglich sein werden, haben wir einen spannenden Veranstaltungskalender vor uns.

Welche Hürden siehst du, um wirtschaftlich sinnvolle Events auf die Beine zu stellen?
Die Frage hierbei ist, wie sehr mögliche Hygieneschutz-Auflagen Veranstaltungsbesuche für Gäste unattraktiv machen. Wenn wir faktisch nur einen geringen Teil der Bevölkerung in unserem sehr ländlichen und damit dünn besiedelten Wirkungskreis adressieren dürfen, leidet dadurch der Zulauf an Gästen. Gleiches gilt, wenn Hygieneauflagen eine Vollauslastung unserer Räume unmöglich machen und damit wichtige Einnahmen verloren gehen. Den Sonderfonds für Kulturveranstaltungen des Bundes halte ich hier für ein gutes Ausgleich-Instrument.

Welche politischen bzw. hygienischen Rahmenbedingungen würdest du dir für die kommende Saison wünschen?
Einige Hygieneauflagen zu spezifischen Veranstaltungen waren schlicht nicht umsetzbar und liefen an der Realität und Umsetzungsmöglichkeiten vorbei. Als Veranstalter arbeiten wir im eigensten Interesse daran, sowohl Infektionsketten zu vermeiden bzw. nachvollziehen zu können (um die Wahrscheinlichkeit, den Laden dicht machen zu müssen, zu mindern) und gleichzeitig unseren Gästen eine schöne Zeit zu bescheren. Daher wäre etwas unbürokratischere, freiere Handhabe für die Akteur*innen vor Ort wünschenswert.

Termine zur Hafenstube unter:

www.skz-telux.de

So planen Lausitzer Partymacher

Draußen-Winter als Plan B
„Vorherzusagen, ob und wie wir die kommende Indoorsaison angehen können, ist im Moment sehr schwierig. Wir bereiten uns intern darauf vor, ab Oktober mit Drinnen-Partys im Scandale zu starten, was allerdings von den Regelungen abhängt, die uns erwarten. Als Plan B wollen wir das Prima Wetter fit für die kühlere Jahreszeit machen, um bis in den Winter weiterhin draußen entspannte Abende und Events anbieten zu können.“

Philipp Gärtner, Betreiber vom Scandale & Prima Wetter Cottbus

Kein Freund der 2G-Regel
„Nach dem Open-Air-Sommer würde ich gern wieder im Kraftwerk Lübbenau veranstalten, aber ohne klare und sichere Rahmenbedingungen plane ich nichts. Es zeichnet sich ab, dass Indoor-Events für geimpfte und genesene Personen wieder möglich werden könnten, doch diese Regelung halte ich nicht für fair. Ich will meine Gäste nicht anhand ihres Impfstatus unterscheiden müssen!“

Christian Wegewitz, Veranstalter diverser Open-airs und Partys

Events als Hobby fallen leichter
„Unsere Urknall-Crew hat das Glück, dass wir unsere Partys, Open-Airs und Festivals in unserer Freizeit planen. Wir sind wirtschaftlich nicht abhängig vom Erfolg der Events. Das gab uns die Unbeschwertheit, in diesem Sommer ein coronakonformes Festival auf die Beine zu stellen – auch wenn es streckenweise ein großer Nervenkampf war. Sobald es möglich ist, legen wir auch drinnen wieder unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen los!“

Richard Wobar Piraten e.V., Verein des Urknall Festivals

Interviews 346

„2020warwieeinSabbat-Jahr“

Der Sabbat hat ein Ende: Nach einem ruhigen Jahr 2020 startet Fatoni mit neuem Album und großer Tour wieder durch. „Delirium“, das er gemeinsam mit Edgar Wasser herausbrachte, schaffte es bis auf Platz 4 der Albumcharts. Ohne Edgar Wasser, dafür mit seinen Klassikern im Gepäck kommt Fatoni zum Laut Gegen Nazis und lässt bei seiner Spielzeit gegen 21:15 Uhr nochmal raus, was sich angestaut hat. Der Sabbat hat ein Ende: Nach einem ruhigen Jahr 2020 startet Fatoni mit neuem Album und großer Tour wieder durch. „Delirium“, das er gemeinsam mit Edgar Wasser herausbrachte, schaffte es bis auf Platz 4 der Albumcharts. Ohne Edgar Wasser, dafür mit seinen Klassikern im Gepäck kommt Fatoni zum Laut Gegen Nazis und lässt bei seiner Spielzeit gegen 21:15 Uhr nochmal raus, was sich angestaut hat. 

Wie können die Laut Gegen Nazis Gäste ihre unwissenden Freunde überzeugen, zu deinem Auftritt zu kommen?

Für einen Deutschrapper bin ich eigentlich ganz ok!

Bei deiner aktuellen Delirium-Tour mit Edgar Wasser ist für dich teilweise an vier Tagen pro Woche Eskalation angesagt. Was machst du in der Zwischenzeit, um mal runterzukommen?

Momentan spielen wir ja Coronakonforme Konzerte, da hält sich die Eskalation etwas in Grenzen. Allerdings ist dieses On-Off-Touren tatsächlich sehr anstrengend. Früher war ich das gewohnt, aber 2020 war für mich wie ein Sabbat-Jahr und jetzt weiß ich nicht mehr wie das alles geht. Um die Frage zu beantworten: Sauna! 

Was werden wir beim Laut Gegen Nazis zu hören bekommen – eher Delirium-Hits oder deine „All Time Classics“?

Da ich meinen Delirium-Bro Edgar Wasser nicht mitbringe, werden es die Klassiker! 

Edgar oder du – wer von euch beiden ist die bessere Hälfte?

Eindeutig ich!

Wenn einer unserer Leser sich als neue zweite Stimme an deiner Seite bewerben würde, welche Qualifikationen müsste er/sie mitbringen?

Du brauchst eine gute Stimme, gute Texte, gute Ideen und solltest ein netter Mensch sein.

Was kommt für dich nach dem Open-Air-Sommer – wird dann am nächsten Soloalbum gearbeitet?

Ja! Die ein oder andere Arbeit als Schauspieler könnte auch noch dazu kommen ...  

Dein Shootout an die lauter-Leser:

Esst keinen gelben Schnee!

Foto: Simon Hegenberg

www.fatoni-edgar-wasser.de

Jobs / Ausbildung / Praktikum

 

Gastronomie 280

WasmachteinBartender?

Zu sagen, dass es schon immer Miguels Traum war, Bartender zu werden, wäre gelogen. Sein Werdegang bis hinter den Tresen des El Chico war vielmehr eine schleichende Liebe. Ursprünglich wollte er nur während des Studiums in der Gastronomie aushelfen. Aus der Aushilfe wurden jedoch mehrere Jahre, mitsamt der Erkenntnis: Das ist sein Ding. Als er dann noch auf Jeff und Stevo – die Leiter des El Chico und weiterer Cottbuser Lokale – traf, machte er seinen beruflichen Seitensprung endgültig zu seinem täglich Brot. Wir sprachen mit ihm über sein Berufsbild.

Was ist der Unterschied zwischen einem Barkeeper und einem Bartender?

Es sind eigentlich nur Synonyme. Wir befinden uns im El Chico in der Prohibitionszeit in Amerika, daher bezeichnen wir uns als Bartender.

Welche Fähigkeiten muss ein guter Bartender mitbringen?

Da kommen mir viele Sachen in den Sinn. Ein gutes Gedächtnis hilft sehr, genauso wie Multitasking-fähig zu sein. Auf jeden Fall die Fähigkeit unter Druck bzw. Stress liefern zu können. Schnell sein und trotzdem ein Auge fürs Detail zu haben. Und natürlich: mit Menschen umgehen zu können, Charme und Humor zu haben.

Was macht für dich einen richtig guten Cocktail aus?

Ein guter Cocktail muss mit seinen Zutaten zuallererst gut ausbalanciert sein. Und ein bisschen Show drum herum schadet nie.

Welcher Cocktail ist dein persönlicher Favorit?

Für mich geht nichts über einen guten Sour, am liebsten mit einer dominanten Spirituose, und einem Twist bei den anderen Zutaten. Die Textur, die ein Cocktail durch Eiweiß bekommen kann, liebe ich.

Worin besteht für dich der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail?

Ich glaube, man kann einen Longdrink als die einfachste Variante eines Mixgetränks betrachten, wegen der Anzahl der Zutaten. Das heißt aber nicht, dass man nicht was Interessantes kreieren kann. Cocktails lassen wiederum einfach viel mehr Spielraum – da hat man unglaublich viele mögliche Variationen.

Wenn ich mich in einer Stadt nicht auskenne, woran erkenne ich eine gute Bar?

Ich gehe persönlich lieber in Bars, die nicht das Übliche anbieten. Mir sind das Ambiente und das Design wichtig. Ich schaue mir gerne das Rückbüffet an, die Qualität der Spirituosen kann viel verraten, man weiß womit gearbeitet wird. Und die Vielfalt in der Karte sowie die dazugehörige Beratung spielen natürlich eine Rolle.

www.restaurant-bellessa.de/el-chico 

Gastronomie 243

CocktaildesQuartals:Mariposa

Der Name Mariposa (Deutsch: Schmetterling) kommt von der speziellen Blume, mit der der verwendete weiße Rum fusioniert wird.

Zutaten:

  • Zutaten: 50 ml mit der Butterfly Pie Flower selbstfusionierter, weißer Rum
  • 25 ml Limettensaft
  • 25 ml Gomme (Zuckersirup)

Getrocknete „Butterfly Pie flower“ (Schmetterlingserbse) Blüten, sorgen für das tief violette Auftreten des Cocktails. Die so angefertigte Spirituose wird schließlich noch mit frisch gepresstem Limettensaft und Zuckersirup gut ausbalanciert. Am Ende entsteht ein fruchtig-spritziger Drink der die moderne Mixologie in Kombination mit traditioneller Barkultur verkörpert. Diesen Drink gibt es in dieser Form nur im El Chico in Cottbus – mehr dazu auf den Seiten 42-43. Tipp fürs Selbstmixen zuhause: einfach mal mit einem gut ausgewählten, weißen Rum herstellen, ehe beim nächsten Besuch im El Chico die einzigartige, violette Variante probiert wird.

Zu genießen bei: Stevo, Zu genießen bei: Stevo, Barchef im El Chico. Alle drei Monate erfindet Stevo neue Cocktails in der Speakeasy-Bar im Cottbuser Eberthof.

Gastronomie 395

VerbotenguterGenussimElChico

Etwa einhundert Jahre ist es her, da herrschte in den USA die Zeit der Prohibition. Kneipen, wie wir sie kennen, gab es keine und grundsätzlich war es verboten, Alkohol auszuschenken. Doch das hielt findige Wirte nicht davon ab, es trotzdem zu tun – es musste nur im Verborgenen geschehen. Die Speakeasy-Barkultur wurde geboren.

Die Geheimbar im Hinterhof
Speakeasy-Bar bedeutet so viel wie „Flüsterkneipe“. Eine solche bleibt dem Blick des einfachen Passanten verborgen, der Eingeweihte findet sie jedoch leicht. Was viele nicht wissen: Diese geheime Barkultur hält sich bis heute. Einen heißen Tipp findest du im Hinterhof der Friedrich-Ebert-Straße 36 in Cottbus. Versteckt im dortigen Eberthof lädt das „El Chico“ zu einem exklusiven alkoholischen Genuss.

Verboten günstig
Studierende können das sogar zu vergünstigten Preisen. Jeden Dienstag bekommt man gegen Vorlage seines Studentenausweises verschiedene Tiki-Cocktails für 6 Euro, Longdrinks für 4,50 Euro und Fireball-Shooter für 1,50 Euro. Übrigens: Im Gegensatz zu so mancher Speakeasy-Bar von vor 100 Jahren musst du davon abgesehen jedoch keine Mitgliedskarte vorzeigen und auch kein Codeword an der Tür sagen – ein Lächeln und die Lust auf ein außergewöhnliches Cocktailerlebnis genügen.

El Chico
Friedrich-Ebert-Straße 36
03046 Cottbus
Tel.: 0355 49480285
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.restaurant-bellessa.de/el-chico

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Demokratie 229

Bundestagswahl:ParteienimÜberblick

Verschaffe dir einen Eindruck über die sechs etablierten Parteien – mit unserem Kurz-Überblick zu den Wahlprogrammen.

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Demokratie 225

Wahl-O-Mat:Wählenleichtgemacht

Der Ausschnitt aus dem jeweiligen Wahlprogramm, den wir hier bieten konnten, ist leider nur ein Bruchteil. Jedoch würde sich auch kaum einer die kompletten Programme durchlesen, der teils einem Buch gleichen. Deswegen gibt es seit 2002 eine Möglichkeit, sich diesen Aufwand zu erleichtern.
Der Wahl-O-Mat der bpb wird am 2. September veröffentlicht und stellt 38 Thesen zur Verfügung, welche man mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantworten kann. Die eigenen Antworten werden mit denen der Parteien verglichen und so kann man überprüfen, ob die Ansicht einer Partei mit der eigenen übereinstimmt. Das sieht man am Ende anhand einer Prozentzahl. Zudem kann man auch direkt die Positionen der Parteien miteinander vergleichen und wie sie ihre Entscheidungen begründen. Zusätzlich gibt es auch ein Kurzprofil aller Parteien, welches deren Position nochmal zusammenfasst.
Am Ende ist der Wahl-O-Mat ein perfektes Portal für jeden, der bei der Wahl nicht mehr durchsieht. Es ist ja auch schon fast unmöglich, alle Punkte des Wahlprogramms im Blick zu behalten und bevor man sein Ergebnis erwürfelt, ist dies die bessere Alternative. Schließlich soll man ja auch eine Partei wählen, welche die eigene Ansicht vertritt und nicht ein hübsches Parteilogo.

Wahl-O-Mat für Android

Wahl-O-Mat für Apple

Demokratie 217

Cottbus&Spree-Neiße:DirektkandidatenimÜberblick

Damit du nicht nur weißt, welche Partei die richtige für dich ist, sondern ob dich auch die Direktkandidaten überzeugen, haben wir auf den folgenden Seiten Interviews mit allen Direktkandidaten der sechs größten Parteien geführt. Sie alle treten im Wahlkreis 64 an, der die kreisfreie Stadt Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße umfasst. Bei genügend Stimmen haben die Kandidaten die Chance auf ein Direktmandat und somit einen Platz im Bundestag.

Wahlkreis 64 (Cottbus & Spree-Neiße)
Markus Niggemann (CDU)
Maja Wallstein (SPD)
Heide Schinowsky (Die Grünen)
Laura Schieritz (FDP)
Christian Görke (Die Linke)
Daniel Münschke (AFD)

1 CDU SPD

2 Die Grüne FDP

3 AfD Die Linke

Demokratie 208

Soentsteht(d)eineFilterblase

Was Algorithmen mit unserer Rubrik Demokratie zu tun haben? Wir erhalten unsere Informationen übers Internet, dortige Veränderungen der Inhalte erzeugen also auch entsprechende Veränderungen in unserer Denkweise. Empfehlungsalgorithmen sind im Grunde dafür da, unser Verhalten digital zu bewerten und dementsprechend Suchergebnisse nach unseren Vorlieben zu filtern. Jeder hat sich schon mal gewundert, warum nach dem Surfen im Web ein im Shop betrachteter Artikel als Werbeanzeige auf der nächsten Seite wartet. Auf den ersten Blick gar nicht so unpraktisch könnte man denken, unser Selbstexperiment beweist aber das Gegenteil.Was Algorithmen mit unserer Rubrik Demokratie zu tun haben? Wir erhalten unsere Informationen übers Internet, dortige Veränderungen der Inhalte erzeugen also auch entsprechende Veränderungen in unserer Denkweise. Empfehlungsalgorithmen sind im Grunde dafür da, unser Verhalten digital zu bewerten und dementsprechend Suchergebnisse nach unseren Vorlieben zu filtern. Jeder hat sich schon mal gewundert, warum nach dem Surfen im Web ein im Shop betrachteter Artikel als Werbeanzeige auf der nächsten Seite wartet. Auf den ersten Blick gar nicht so unpraktisch könnte man denken, unser Selbstexperiment beweist aber das Gegenteil.

Selbstexperiment
Wir haben mal gecheckt, wie der Algorithmus unsere YouTube Startseite verändert. Dafür haben wir uns mit zwei unbenutzten Profilen das Thema Klimawandel herausgegriffen und die zwei Gegenpole Klimaleugnung und Klimakatastrophe eingenommen.Das klare Ergebnis nach weniger als zehn gesehenen Videos: Es bestehen schon deutliche Unterschiede auf den beiden Profilen. Gerade auf der Seite der Klimaleugner erkennt man, dass die Informationen immer unpopulärer werden. Statt mehreren Millionen erscheinen sogar Videos mit weniger als 10 Tausend Aufrufen. Der Anteil der Videos zur „eigenen Meinung“ steigt, auf der Seite der Klimakatastrophe erreicht er sogar fast die Hälfte. Neben der klaren Bevorzugung einer Meinung ist ein weiteres Phänomen, dass immer mehr Videos erscheinen, die einen negativen Eindruck zu einem bestimmten Thema vermitteln. 
Fazit: Wenn man brav, wie in der Schule, das Fazit zieht, erkennt man schnell die Falle der sogenannten Filterblase. Diese wird so benannt, weil einem Videos mit ähnlichem Inhalt zu vorher gesehenen Videos empfohlen werden. Das hat eine einseitige Ansicht zur Folge und da immer mehr ähnliche „Katastrophenvideos” empfohlen werden, rutscht man immer weiter in eine einseitige Darstellung ab, die nicht selten in der Welt der Verschwörungstheoretiker endet.
Wenn man also nicht mit Aluhut auf dem Kopf, um sich vor den Telepathiewellen der Regierung zu schützen, enden will, gibt es Rettungsmöglichkeiten. Viele glauben, das reine Zurücksetzen des Such- und Wiedergabeverlaufs auf Plattformen reicht, da somit bisherige Daten gelöscht werden, doch der Suchfilter bleibt weiter aktiviert. Stattdessen muss man dies in den Kontoeinstellungen seines Profils (hier Google Konto) ändern. Am besten wäre es bei der Erstellung seines Kontos direkt darauf zu achten, anstatt überall den Haken zu setzen. Sich selbst zu schützen, bedarf halt auch etwas Aufwand.

So sah unsere YouTube-Startseite zum Beginn des Experiments aus:

Selbstexperiment 1

Schaut man bewusst Klimaleugner-Videos, wandeln sich die Video-Vorschläge auf der Startseite schnell in diese Richtung:

Selbstexperiment 2

Tendiert man in Richtung Klimakatastrophe, gelangt man ebenso schnell in eine Filterblase:

Selbstexperiment 3

Lifestyle 224

EinfachmehrFitnessimAlltag

Teil 1 unserer Fitness-Reihe mit Bloggerin Nadin Eule-Mau

Du kennst diese Momente. Der Fernseher läuft. Das Nichtstun ist unglaublich entspannend. Das Sofa fühlt sich so bequem wie schon lange nicht mehr an. Der Weg zum Fitnesscenter ist sowieso viel zu weit. Um die Laufschuhe zu schnüren, bräuchtest du erst einmal welche. Dabei sollte doch dieser Tag mit viel Energie beginnen!

Fit im Alltag und das ohne Qualen. Es kann so leicht klingen. Ich möchte nur etwas fitter werden, gesünder und ausgewogener leben. Wie oft hast du dir bereits ein Fitnessziel gesetzt oder wolltest einfach etwas mehr Sport machen? Vielleicht gehörst auch du genau zu dieser Vielzahl an Menschen. Aber wie viele von ihnen schaffen es, diese Ziele umzusetzen und langfristig daran festzuhalten?

Natürlich können wir uns Ziele setzen. Oft ist das jedoch genau der Grund des Scheiterns. Zu hoch gesteckte oder zu viele Ziele! Wie wäre es stattdessen, wenn wir uns zunächst unseren ganz normalen Alltag anschauen, um genau dort anzusetzen? Denn eine allgemein verbesserte Fitness, ein höheres Energielevel, ein ausgewogener Lebensstil kann nämlich ganz bequem bei dir zu Haus beginnen. So gehörst du ganz schnell nicht mehr dem Bruchteil der Bevölkerung an, der sich täglich nicht ausreichend. Denn du musst nicht gleich einen 10 km Lauf absolvieren wollen! Es ist vollkommen ausreichend, wenn du regelmäßig Bewegung in deinen Alltag integrierst, um deine allgemeine Fitness zu verbessern. So lebst du ganz beiläufig gesünder, wirst mehr Energie haben, während dein Körper und Geist dankbar für diese kleinen herausfordernden Auszeiten sind.

Schnelle Umsetzung im Alltag
Lote die einfachen Möglichkeiten in deinem Alltag aus. Dafür benötigst du kein weiteres Fitness-Equipment oder extra Termine! Auch wenn es banal klingt, aber diese kleinen Veränderungen können bereits einen großen Unterschied machen. Treppen steigen, täglich 10.000 Schritte gehen, alle Bus- oder Autowege mit dem Rad absolvieren, die Arbeit im Stehen statt im Sitzen absolvieren, bei jedem Telefonat aufstehen und gehen, ... All das sind die am schnellsten umzusetzenden Fitnessziele.

Du findest bestimmt auch in deinem Leben Zeitfenster, um diese kleinen Schritte Richtung verbesserter Fitness nach und nach zu erweitern. Du schaust immer zur gleichen Zeit fern? Prima, nutze diesen Moment oder einen Teil davon für kräftigende Übungen oder zum Dehnen. Beginne mit sinnvollen Änderungen, ohne zu schnell zu viel zu wollen. Damit setzt du eine solide Basis ohne viel Druck, um zeitnah Erfolgserlebnisse zu feiern.

Zwischenschritte erkennen und Erfolge wahrnehmen
Oft sind es die kleinen Dinge, die tatsächlich mit uns schnell passieren, wir leider nur zu selten wahrnehmen. Stelle dir ganz bewusst die Frage, was dein eigentliches Ziel ist und welche Zwischenschritte es auf dem Weg dort hin geben kann. Besonders wichtig ist es, dass du dir ein für dich realistisches Ziel setzt, das dich zudem begeistert. Wenn Du bereit bist, etwas verändern zu wollen, wird dich diese Begeisterung sowohl zu deinen Zwischenschritten als auch zum entfernteren Ziel führen.

Die Freude daran im Zusammenspiel mit kleinen Erfolgen können dir langfristig die nötige Motivation und Energie schenken, um durchzuhalten. Du wirst Selbstvertrauen für das weitere Verfolgen deiner alltäglichen Fitness sammeln. Zudem minimierst Du mit jedem Erreichen eines Zwischenschritts nach und nach die Möglichkeit zu scheitern.

Beständig sein
Es bleibt natürlich die Frage, wie wir langfristig mehr Fitness in unser Leben bringen können. Denn in einem ganz normalen Alltag, Motivation zu finden und Durchhaltevermögen zu beweisen, kann uns auf ungeahnte Weise herausfordern. Tatsächlich brauchen wir aber beides. Denn der Schlüssel zu einer verbesserten Fitness und einem Wohlbefinden in und mit unserem Körper ist die fortlaufende Beständigkeit.

Routinen & Gewohnheiten nutzen
Gewohnheiten und Routinen können ein kraftvolles Hilfsmittel sein, damit du mehr Bewegung in deinen Alltag bringen kann. Aber mache dir bewusst, das diese dich genauso gut ausbremsen können. Du gehörst auch zu denen, die gern den Wecker morgens zwei, drei Mal pausieren? Dabei hattest du dir doch gerade noch vorgenommen, nicht das Auto oder den Bus zu nehmen, sondern zu Fuß zu gehen oder endlich wieder mehr mit dem Rad zu fahren.

Niemand sagt, dass es einfach ist, täglich an Zielen festzuhalten. Bringst du aber Bewusstsein für die Dinge auf, die dich davon abhalten, deine Fitnessziele zu erreichen, wirst du Lösungen finden. Du kannst neue Gewohnheiten entstehen lassen! Denn vermutlich ist es nicht das 10 Minuten frühere Aufstehen, sondern das wieder viel zu späte zu Bett gehen, das dich von dem frühen Tagesbeginn abhält.

Unterstützer suchen
Eine Stütze für deine neuen Fitness-Vorhaben können feste Termine und „Mitläufer“ sein. Sich bei seinen Zielen unterstützen zu lassen, ist nämlich kein Zeichen der Schwäche. Ganz im Gegenteil, können Unterstützer eine weitere tragende Säule auf dem Weg zum Erreichen deiner großen und kleinen Aktivitätsziele sein.

Du musst für dich deinen ganz eigenen Weg finden, um mehr Fitness in deinen Alltag zu bringen. Die Vorteile werden dich sowohl körperlich als auch mental positiv überraschen, wenn du erst einmal die ersten Schritte gegangen bist!

Über Nadin Eule-Mau: Die in Brandenburg an der Havel geborene und in Berlin lebende PR- und Marketingspezialistin gehört mit ihrer Triathlon & Fitness Website eiswuerfelimschuh.de zu Deutschlands Top-Sportbloggerinnen. Wenn sie nicht gerade für den nächsten Wettkampf trainiert, arbeitet die Triathletin freiberuflich als Copywriter und ist zudem Element Yogalehrerin und Mentorin in einer Berliner Yoga Akademie.

Lifestyle 309

AbinsAusland:WirbegleitenNina

Teil 1 unseres Auslandsblogs mit einer jungen Cottbuserin in Frankreich

Nina stellt sich die Frage nach dem Sinn – wie so viele junge Erwachsene nach dem Abitur. Sie machte in diesem Sommer ihren Abschluss am Evangelischen Gymnasium in Cottbus und weiß noch nicht, ob und was sie studieren will. Die Antwort sucht die 19-Jährige nun in Frankreich. Ab dem 1. September hilft sie ein Jahr lang im Rahmen eines Internationalen Jugendfreiwilligendienstes in einer Arche in Reims aus. Wir sprachen mit ihr Ende August, ganz kurz bevor ihr Abenteuer begann – und werden ihr Jahr im Ausland auch in den kommenden Ausgaben begleiten.

Was hat dich dazu motiviert, ins Ausland aufzubrechen?

Nach der zehnten Klasse war ich schon mal ein Jahr im Ausland – damals in Amerika. Diese Erfahrung wollte ich unbedingt nochmal machen und dabei eine neue Sprache lernen. Da ich jetzt nach meinem Abitur noch nicht genau weiß, was ich studieren soll, fiel meine Wahl auf einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst. Dabei kann ich das Sprachenlernen damit verbinden, etwas Sinnvolles zu tun und anderen Menschen zu helfen. Im Moment belege ich schon meine ersten Französisch-Sprachkurse in Niederbronn-les-Bains, ehe ich ab dem 1. September in der Arche in Reims in meinen Dienst starte. Dort werde ich Menschen mit Handicap betreuen.

Was hast du dir für deine ersten Wochen in Reims vorgenommen?

Ich möchte auf jeden Fall die Stadt erkunden, neue Leute treffen und Kontakte knüpfen. Ich bin gespannt, was die Stadt und meine Einsatzstelle mir zu bieten haben. Auch in dieser will ich mich schnell einleben und mit meinen Aufgaben und den Menschen zurechtkommen.

Welche Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen hast du für das kommende Jahr?

Zum einen erhoffe ich mir, dass ich mich gut mit den Bewohnern meiner Arche verstehe und dort eine tolle Arbeitsatmosphäre ist. Ich werde immerhin den Großteil meiner Zeit während des Auslandsjahres mit ihnen verbringen. Zum anderen habe ich mir vorgenommen, in meiner Freizeit das Land zu erkunden. Wir sind eine große Gruppe an Freiwilligen und alle kommen in unterschiedliche französische Städte. Innerhalb dieses Netzwerks möchte ich zum Beispiel Paris, Lyon und Bordeaux bereisen und die vielen schönen Seiten Frankreichs genießen.

Mein persönliches Ziel erledige ich dabei hoffentlich ganz nebenbei: die Sprache zu lernen. Darüber hinaus möchte ich mir hinterher aber auch sagen können, dass ich mein Auslandsjahr sinnvoll genutzt habe, um mich weiterzuentwickeln und herauszufinden, was ich wirklich will in meinem Leben. Das mag nach einem Klischee klingen, geht aber den meisten Freiwilligen so, mit denen ich in dieses Abenteuer gestartet bin.

Wir begleiten Nina fortan über ihr gesamtes Auslandsjahr. Freu dich also auf das nächste Interview mit ihr in der kommenden lauter-Ausgabe. Hast du Fragen an Nina? Sende sie uns per Facebook oder Instagram!

Lauter Animes 450

Crayman:Episode1

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.

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Lauter Animes 512

Wirstellenvor:Crayman!

Konnichiwa!
In unserer neuen lauter.anime Rubrik bringen wir ein Stück schrilles Japan in die Lausitz. Aber auch gerade dieses Klischee der übermäßig süßen Charaktere mit riesigen Köpfen wollen wir hier widerlegen und stattdessen auch Inhalte zeigen, über die sich selbst die großen Jungs noch freuen. Als kleines Experiment präsentieren wir ab dieser Ausgabe auch unseren kolorierten Manga „Crayman”, dessen zukünftige Folgen man auf Instagram und in späteren Heften sehen wird.

Autor: Die Geschichte wird von Amadeo Löder (komisch über sich in der dritten Person zu schreiben) kreiert. Vor zwei Jahren bin ich von Hollywood-Filmen auf Animes und Mangas umgestiegen und bereue es kein bisschen. Von diesem Wechsel soll auch die Story inspiriert sein, von einem Charakter, der statt westlichem Cape und Unantastbarkeit eher bodenständig ist und eigentlich gar keinen Bock hat, täglich sein Leben zu riskieren.

Illustrator: Ohne Zweifel ist die Illustration genauso wichtig wie eine gute Geschichte. Mit 15 Jahren Erfahrung im Bereich des Kolorierens und Grafidesigns ist Comic-Zeichner Jan Kolster von der Kreativagentur Kiko als zweiter Kopf hinter „Crayman“ ein echter Glücksgriff gewesen. Er war selbst schon in Asien und bringt somit Sicherheit in ein Projekt, welches für uns buchstäblich Neuland betritt.

Crayman ist die Story des Studenten Ray Kolder der nicht ganz konventionell, nämlich ungewünscht per Spritze, seine Superkräfte erhält. Ganz anders als Superman & Co. hat er weder die heroische Denkweise noch Laseraugen, sondern ist ein Normalo … nur eben mit Krebskräften. Ein Krebs? Lasse dich überraschen, wie er die wortwörtliche Bürde seiner Superkräfte trägt und was er gegen die Leute unternimmt, die gewaltsam versuchen, sein Leben zu verändern.  Passend zum lauter-Magazin enthält die Story insgeheim viele Parallelen zu verschiedenen Orten der Lausitz. Freue dich also auf Szenen und Themen, die du wiedererkennen wirst.

Events 4398

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Lifestyle 702

CasualGaming:WarumGelegenheitsspielersowichtigsind

Bei Videospielen denken viele zuerst an die Hardcore-Gamer, die stundenlang dasselbe Spiel zocken, um Rekorde zu brechen und ihre eigenen Skills zu perfektionieren. Cracks, die jede Tastenkombination, die Stats von Spielfiguren und jede optimierte Strategie kennen, um das perfekte Spiel spielen zu können. Und natürlich an jene seltsamen Troglodyten, die die Sonne nur des Namens nach kennen, weil sie ein Spiel nach dem anderen durchsuchten und kaum noch ihren Keller im elterlichen Haus verlassen. Eher bleiche und getriebene Gestalten also, die dem Mythos nach auch eher wenig Sozialskills mitbringen.

Wer sind nun diese “Casuals”?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Casual Gamer zu definieren. Die eine verläuft über die Art, wie sie Spiele spielen und zweite darüber, welche Spiele sie spielen. Zuerst zur Verhaltensweise: Casual Gamer investieren nicht übermäßig viel Zeit in ihre Spiele. Das heißt, das Spielen an sich steht im Vordergrund, alles, was Meta-Gaming betrifft, zum Beispiel das Erlernen bestimmter Strategien oder die Beschäftigung mit Lore und Hintergrund der Spielwelt ist für sie nicht so wichtig. Darüber hinaus ist das Spielen an sich das Ziel und nicht zwangsläufig das Erreichen optimaler Ergebnisse. Das bedeutet nicht, dass Casual Gamer nicht auch viel Zeit (z. B. mehrere Stunden pro Woche) investieren würden, aber sie tun es nicht mit der Ernsthaftigkeit der Hardcore-Spieler.

Nun zur Art der Spiele: In der Regel werden Games bevorzugt, die keine allzu steile Lernkurve mit sich bringen. Die Bedienung sollte also einfach und möglichst intuitiv erfassbar sein, die Hürden für den Einstieg möglichst gering. Auch langfristig muss die Schwierigkeit im Spielerlebnis nicht ansteigen, es geht eher darum, interessante Abwechslung zu erleben und möglichst vielseitig unterhalten zu werden. Zu monotone Spiele oder ein zu begrenztes Volumen an Spielinhalten (wenige Levels) sind auch eher unerwünscht.

Leute wie du und ich

Obwohl Hardcore-Gamer mit Verachtung auf sie herabschauen, weil sie zum Beispiel auch auf dem Smartphone spielen, stellen Casals im Gaming-Markt die Mehrheit. Die meisten von ihnen sind laut Giga.de über 40 und weiblich, die Streubreite ist dabei aber enorm und umfasst eigentlich alles, was nicht jugendlich und männlich ist. Übrigens bedeutet das höhere Alter auch eine höhere Kaufkraft – ein Umstand, dessen sich die Spieleentwickler mehr als nur bewusst sind. Dadurch steuert diese Gruppe viele Entscheidungen großer Studios.

Casual Casino dank Pay N Play

Nun ein Schwenk zu einem anderen Spielemarkt: Im Online-Glücksspiel sieht die Sache nämlich anders aus. Die meisten Nutzer hier sind ziemlich treue Spieler, die nicht von Spiel zu Spiel springen, sondern konsequent versuchen, beste Ergebnisse aus ihren Lieblingsvarianten herauszukitzeln. Wer in diese Welt eintauchen will, muss gewisse Hürden nehmen, unter anderem erfordern die Bedingungen der meisten Anbieter, dass man einen Account anlegt und dabei allerlei persönliche Daten übermittelt. Bei einem Pay and Play Casino dagegen ist das nicht so: Hier können die Nutzer in den unterschiedlichsten Angeboten direkt losspielen, nachdem sie bei einem Drittanbieter Geld eingezahlt haben. Diese Plattform ermöglicht den Zugriff auf diverse Internetseiten, auf denen Glücksspiel angeboten wird und hilft so, Datenschutz zu betreiben und eine bessere Übersicht über die eigene Kontoführung zu behalten. Außerdem kann man auf diesem Weg viel leichter schnell in ein neues Casino hereinschnuppern und dann entscheiden, ob man es mag oder nicht, ohne Verbindlichkeiten einzugehen. Auf diese Weise ebnet Pay N Play den Casual Gamern den Weg in die Online-Casinos.

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Lifestyle 1115

WarumLiveRoulettedasSpielcasinoderZukunftist

Was ist Live Roulette?

Beim Live-Roulette wirft ein realer Dealer die Kugel und verarbeitet die Einsätze, während die Spieler die Aktionen über einen Livestream verfolgen. Die Bildübertragung passt sich automatisch an die Internetgeschwindigkeit des Spielers an, so dass dieser das Geschehen immer in optimaler Darstellung verfolgen kann. Bei Live-Casinos, die der Überwachung durch staatliche Kommissionen unterliegen, arbeiten in der Regel keine Aushilfen, sondern ausgebildete Croupiers. Sie stehen über ein Chat-Fenster für Fragen zur Verfügung. Auf diese Weise ist oftmals auch die Kommunikation mit den anderen Spielern möglich.

Allerdings ist bei Live Roulette im Gegensatz zu stationären Tischen die Festlegung einer Höchstzahl an Spielern nicht mehr erforderlich. Bei manchen Events nehmen Tausende von Menschen gleichzeitig teil. Auf diese Weise lassen sich die Tische auch bei kleinen Einsätzen profitabel betreiben.

Was sind die Vorteile von Online Roulette?

Online Roulette bietet gegenüber dem Besuch eines traditionellen Spielcasinos eine Reihe von Vorteilen:

  • schon mit kleinen Einsätzen möglich
  • mehrere Varianten verfügbar
  • Spielen sogar über Smartphone möglich
  • keine Trinkgelder erforderlich
  • keine Kleiderordnung
  • keine weite Anfahrt
  • manche Tische stehen rund um die Uhr zur Verfügung

Auch wenn man davon ausgehen kann, dass der Zufallszahlengenerator (RNG) die Ergebnisse auf echten Tischen abbildet, vertrauen viele Spieler dem Computer nicht und möchten den Ablauf lieber Live verfolgen. Dies ist beispielsweise über ein Österreichisches Online Casino NetBet möglich.

Warum wird Live Roulette immer beliebter?

Im Gegensatz zum computergenerierten Spiel herrscht bei Live Roulette echte Casinoatmosphäre. Die Einsätze werden zwar elektronisch getätigt, aber die Handlung findet am und auf dem realen Tisch statt. Mithilfe verschiedener Kameras lässt sich das Spielgeschehen aus verschiedenen Perspektiven betrachten und heranzoomen. Im Vergleich zum Online Roulette dauert eine Spielrunde etwas länger, so dass Turbozocker an dieser Variante keinen Gefallen finden werden. Weil viele Spieler auf professionelle Croupiers und echte Mitspieler nicht verzichten möchten, wird die Beliebtheit von Live Roulette in Zukunft mit Sicherheit noch steigen.

Was ist bei Live Roulette zu beachten?

Beim Live Roulette existiert kein kostenloser Spielmodus, der es einem ermöglichen würde, sich zunächst mit dem Spiel vertraut zu machen. Wer erst einmal das Geschehen verfolgen möchte, darf dafür ohne Einsatz als Zuschauer teilnehmen. Viele Online Casinos gewähren ihren Spielern für die erste Anmeldung Bonusgelder, die allerdings an spezielle Bedingungen geknüpft sind. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Spieler das Guthaben direkt nach der Registrierung auszahlen lassen. Das Bonusguthaben lässt sich leider nur bei wenigen Anbietern für den Einsatz beim Live Roulette verwenden. Ob dies der Fall ist, verrät ein Blick in die Geschäftsbedingungen.

Falls ein Spieler sich nicht auf Englisch mit dem Dealer unterhalten möchte, sollte er darauf achten, dass eine Kommunikation auf Deutsch möglich ist. Manche Online Casinos bieten darüber hinaus die Wahl zwischen einem männlichem und einem weiblichem Dealer. Einen guten Anbieter erkennt man auch an einem Kundendienst, der 24/7 für Rückfragen oder bei Problemen zur Verfügung steht.

Lifestyle 706

NeueTrendsimOnline-Casino

Spielotheken sind für Cottbuser nichts Neues. Und während man beim Casino natürlich immer noch von einer Institution sprechen kann, die ihre ganz eigene Stimmung bietet, zeigt die aktuelle Tendenz ganz deutlich, dass immer mehr Spieler die Online-Variante bevorzugen. Die Drinks sind billiger, das Sofa bequemer und die Auswahl an möglichen Spielen ist deutlich größer. Wir besprechen hier, wohin die Reise in Zukunft geht.

Online-Angebote ziehen weiter an Spielhallen vorbei

Obwohl jede noch so kleine Stadt ihre eigene Spielhalle hat, gehen die Besuchszahlen dort weiter zurück. Im Gegensatz dazu profitieren Web-Angebote von geringeren Auflagen und den Möglichkeiten moderner Technik. So ist es online wesentlich leichter, Besucher durch Freispiel-Angebote oder das Einbinden von Gaming ins Glücksspiel anzulocken. Der eher negative Ruf, der traditionellem Glücksspiel anhaftet, gilt offenbar nicht für die Internetvariante, denn selbst auf Facebook präsentieren viele User ihre Erfolge und freuen sich über den Spaß am Nervenkitzel.

Smartphones und 5G: Verfügbarkeit rund um die Uhr

Mit dem Aufkommen von Smartphones und immer leistungsstärkeren Verbindungen ändern sich auch die Spielgewohnheiten und die Zeitfenster, in welchen die Angebote genutzt werden. Der Trend geht weg vom abendfüllenden Casino-Exzess hin zum Gelegenheitsspiel, das eher als Zeitvertreib im Wartezimmer oder der Bahn genutzt wird. Dadurch, dass die Online-Casinos keine Schließzeiten haben, können die Nutzer jederzeit über Apps oder Websites auf die Spiele zugreifen.

Der Weg in den Markt: Standorte außerhalb Deutschlands

Der Pfad zur Legalisierung und Deregulierung von Online-Glücksspiel in Deutschland führte über eine Art rechtliche Grauzone, indem die Betreiberfirmen ihr Geschäft in anderen EU-Staaten mit weniger harten Richtlinien anmeldeten. Auf diese Weise konnten auch Gamer aus der BRD auf die Angebote zugreifen, ohne sich jedoch den harten Regeln unterwerfen zu müssen. Um mit dieser neuen Realität im Glücksspiel mitzuziehen, kam es nun zu einer Neuregulierung auch in Deutschland.

Turniere, keine Gewinngrenzen und Kombination mit Sportwetten

Man sieht zum Beispiel an der Online Spielothek NetBet, wie modernes Online-Casino aussehen kann: Es gibt eine riesige Auswahl an Spielen aller Art (über 500 Systeme von 50 Anbietern), die sich längst nicht alle wie die simplen Automaten in der Spielhalle anfühlen. Zahllose Turniere und die Abwesenheit von maximalen täglichen Gewinnen sind für Spieler attraktiv, die gezielt Geld abgreifen wollen. Auch die Kombination mit der Möglichkeit, auf Sportergebnisse zu wetten und die Vielfalt an Einzahlungsmöglichkeiten machen diese Glücksspiel-Form für ein neues Publikum interessant.

Ausblick in die Zukunft: Virtual Reality und mehr Live-Spiele

Mit den wachsenden Möglichkeiten der Technik ziehen die Online-Casinos auch in Sachen Live-Atmosphäre nach und können sich demnächst mit echten Spielhallen messen. Das Ziel des Gewerbes ist es, dem Spieler eine so einladende wie realistische Umgebung zu bieten, in der er sich gut aufgehoben und sicher fühlen darf. Echte Spielpartner aus dem Netz ermöglichen kooperatives und konkurrierendes Spiel und holen den Reiz z.B. auch echter Pokerturniere oder Roulette-Tische an den heimischen Rechner. Wo die grafischen Oberflächen bisher oft spartanisch und vornehmlich auf die begrenzte Leistungsfähigkeit der Smartphones abgemessen waren, ziehen die Anbieter mittlerweile nach und verbessern Aussehen und Feeling ihrer Casinos.

Fazit

Die Glücksspielbranche im Netz ist lebendiger denn je und profitiert in Deutschland von neuen technischen und rechtlichen Möglichkeiten. Spieler kommen heute und in Zukunft in den Genuss immer atmosphärischer und realistischerer Angebote.

Lifestyle 787

WarumeingutesZeitmanagementsowichtigist

Ein Blick aufs Handy, zehn neue Nachrichten und die Deadline auf der Arbeit rückt immer näher. Burnout ist die Volkskrankheit schlechthin geworden. Überall wird viel gefordert und wenig gedankt. Soweit muss es aber nicht kommen, wenn man ein paar Punkte im Auge behält.

Man muss nicht überall mitmischen

Die am meisten genannte Antwort, auf die Frage, wie es so weit kommen konnte, ist: "Ohne mich bricht auf der Arbeit doch alles zusammen." Auch, wenn wir das nicht hören wollen, weil wir aus unserer Sicht eine sehr gute Arbeit machen und den Trubel auf der Arbeit jeden Tag aufs Neue miterleben, entspricht das nicht der Wahrheit. Und damit kommen wir zum nächsten Punkt, den niemand hören möchte, denn alle Menschen sind ersetzbar. Das muss aber erstmal nichts Schlimmes bedeuten. Es ist für alle Beteiligten besser, wenn weniger Aufgaben zur gleichen Zeit an einzelnen Personen hängen. Gehören Kopfschmerzen und ein schlechtes Arbeitsklima schon mit zur Tagesordnung, dann wird es höchste Zeit für ein Gespräch mit dem Chef.

Mit einer Armbanduhr läuft es besser

Obwohl es in Zeiten des Smartphones überflüssig erscheint, ist der Besitz einer Armbanduhr sinnvoll. Beispielsweise werden von Breitling gebrauchte Uhren zu guten Preisen angeboten. Armbanduhren erden uns, weil sie dafür sorgen, dass wir uns wirklich nur die Uhrzeit ansehen. Es gibt Modelle für alle Geschlechter in vielen Formen und nahezu jedem Material. Es ist also für jeden etwas dabei. Wenn einmal alle Termine mit festen Deadlines im Kalender stehen, gehört das Smartphone nämlich zur Seite gelegt. In einer Tasche oder besser noch in einem anderen Raum, ist es für effizientes Arbeiten dann bestens aufgehoben, denn nachweislich ist der Mensch abgelenkter, wenn das Handy im Sichtfeld liegt. Dabei ist es auch egal, ob es mit dem Display nach oben oder nach unten liegt. Ein kurzer Blick auf die Uhr lässt uns hingegen abschätzen, wie wir zeitlich im Soll liegen und damit effizienter arbeiten, ohne an andere Dinge zu denken. Die richtige Zeiteinteilung beginnt übrigens schon mit dem Schlaf. Denn nachweislich ist der Körper nur vollständig ausgeruht auch voll leistungsfähig. Auch hier ist eine Armbanduhr sinnvoll. Denn im Gegensatz zum Smartphone muss man sich beim letzten Blick auf die Uhr abends, keine Gedanken um blaues Licht machen, welches das Schlafverhalten stark beeinflusst.

Irgendwann ist Feierabend

Wenn der Arbeitstag erfolgreich geschafft wurde, heißt es abschalten. Kollegen sollten dann allenfalls noch als Freunde fungieren und das Thema Arbeit sollte vom Tisch sein. Denn auch hier gilt: Nur wer abschaltet, kann sich erholen. Und nur wer erholt ist, kann wieder motiviert und engagiert arbeiten. Es erfordert eine gewisse Routine, in der man sich immer wieder daran erinnern muss, sich in der Freizeit auch nur mit dieser zu beschäftigen. Doch das Dranbleiben in diesem Punkt lohnt sich.

Auch wenn man selbst noch nicht die typischen Anzeichen von Burnout hat, lohnt es sich, den eigenen Standpunkt zu seiner Arbeit mal genauer zu betrachten und bei den ersten Anzeichen auf unangenehme Situationen ins Handeln kommen. Schließlich verbringen wir viele Jahre unseres Lebens auf der Arbeit. Da ist es doch nur sinnvoll, wenn diese auch weitestgehend angenehm ist und Spaß macht.

Foto: designed by freepik

Interviews 4496

JulianJeweilishappytojointheWurzelfamily!

Interview with JULIAN JEWEIL (DRUMCODE / FORM / MINUS)

Brooklyn, Saint Petersburg, Zürich, Sofia, Edinburgh, ... Due to his DJ-gigs, Julian Jeweil has already seen some impressive spots on earth only in this year. We catched him in Aix-en-Provence, while he was working on various projects in the studio. We used his small amount of free time for an interview about his gig in the „Brandenburg desert“ at the Wurzelfestival.

After playing on huge festivals like Drumcode, BPM, ADE and Nature One, how was it possible to convince you about playing on our small and beloved Wurzelfestival in „The Brandenburg desert“?

In my opinion, it’s very important to keep performing as much as possible, to not stay still. This is part of what I do, so, in general I’m always eager to play! In this sense, I’m very impatient to play at this festival! It looks really cool :-)

Did topics like taking care of the nature, sustainability and also inclusion of handicapped people already reach the bigger festivals you’re often playing at?

Absolutely. It's not widespread yet, but we're on the right track. Some of the big festivals have been launching excellent initiatives for years in terms of environment and inclusion (disability, LGBT cause) like Glastonbury in the UK. Others are younger but have included ethical charters in their operations from the beginning, such as We Love Green festival in France, who planted 80.000 trees last year (1 tree per festival-goer) in Uganda, Madagascar and Borneo. Finally, a large number of existing festivals have started to integrate these topics by treating their waste, conducting collection campaigns or trying to improve access for disabled people. Regarding the latter, last year the British association for people with reduced mobility, websterwheelchairs.co.uk, drew up a list of the most "wheelchair-friendly" festivals. Glastonbury was as usual at the top of the list, followed by Latitude, the Download rock festival and Creamfields.

Which kind of festival-gigs tends to be more captivating for you: Playing for 10000+ people on a huge mainstage – or rather small, familiar gatherings with 200 people?

 Honestly, both of them! For an artist, performing onstage and sharing one‘s music with an audience is the ultimate part of creating music. So, whether it's in front of a million people in big show mode or 30 people in a bar, the fun is the same. This said, for me, intimate events are more fun of course because I can closely observe the audience's reaction and also meet people, which is more difficult in big events.

There’ll traditionally be a lot of newcomers playing in this years Wurzelfestival-line-up. What advise would you give to them, if they want to get international gigs like you?

 Above all, just be yourself, don't follow fashion or a particular sound by calculating that it might work. Follow your instincts and invest in good machines. Finally, you need to be aware that you'll have to work, work, work.

In a fazemag-interview in January 2019 you spoke about your studio equipment: Cubase, Native Instruments Komplete and a Dave Smith Pro 2. Which hard- and software would you recommend to young, ambitious beginners in techno production?

 I do love my Cubase :-) More seriously, I think that the most important thing is to work with softwares or instruments with which you’re comfortable. Everybody has a different way of working, you just need to find the device or manner that suits you the most.

Would you give some final motivational words to our Wurzelfestival-family before rocking the floor with us in June 2020?

I am very happy to join your family this summer! I can't wait to discover this festival and meet the team before playing in the „desert“ ;) See you soon!

Important: The interview was taken before the „Corona-Shutdown“ happened. Moreover the Wurzelfestival will not take place in 2020 – it was postponed to 2021. 

More information about the Wurzelfestival 2021 can be found at:

www.wurzelfestival.de

Interviews 4790

DJCubixx:„PsyistimMainstreamangekommen“

Mit Matthias Sperlich aka. DJ Cubixx lädt die Urknall-Partyreihe ihren bisher wohl größten Headliner aus dem Progressive- und Psychedelic Trance-Spektrum nach Cottbus ein. Am 18.9. gibt der Labelboss von Iono Music die neusten Tracks seines international angesehenen Labels im Scandale zum Besten. Wir sprachen mit ihm über die Faszination Psytrance und die immer größer werdende Beliebtheit der Szene.

Beschreibe einem Szene-Neuling aus deiner Sicht, was ihn auf Goa-Partys erwartet.

Auf Goa Partys kann man seinen Sinnen einfach freien Lauf lassen, sei es durch die spirituell treibende Musik, durch oftmals wunderschöne farbenfrohe Dekoration mit sehr viel Liebe zum Detail, und vor allem durch offene und meist positive Menschen, die jeden so akzeptieren wie er ist.

Du bist seit vielen Jahren als Goa-DJ und auch als Live Act unterwegs. Was fasziniert dich bis heute an dieser Szene und Musik?

An dieser Szene fasziniert mich von damals bis heute am meisten die Musik, die Kunst generell in unserer Psychedelic-Szene – wie Bilder, Bodypaintings, Backdrops, Dekorationen und neuerdings auch die immer aufwändigen Video-Mappings – vor allem aber viele liebgewonnene Freunde die man oftmals in allen möglichen Ländern auf verschiedenen Events trifft.

Viele DJs ändern im Laufe ihrer Karriere ihren Genrekomplex, in dem sie sich austoben. Auch du hast früher als „Cubic“ mal Techno aufgelegt. Glaubst du, Psytrance-Musik ist deine letzte große Leidenschaft als DJ oder könnte diesem Genre zukünftig noch der Rang abgelaufen werden?

Ich denke, vorerst wird sich an meinem Style nichts ändern, weil ich ihn einfach so liebe und auch diese Richtung so mit entwickelt habe. Sollte ich einmal den Gedanken bekommen, etwas daran zu ändern, dann eher mit einem neuen Side-Projekt, um meine Fans nicht mit einem neuen Genre zu vergraulen.

In den letzten zwei Jahrzehnten konntest du miterleben, wie zahlreiche neue Goa-Partyreihen und Open-airs aus dem Boden schossen. Ist Psytrance deiner Meinung nach noch eine Undergroundbewegung oder mittlerweile im Mainstream angekommen?

Psy ist in diesen Tagen definitiv im Mainstream angekommen. Ob das gut für unsere gesamte Szene ist oder nur für einige wenige Artists, wird sich früher oder später zeigen. Auf jeden Fall haben immer mehr Partypeople Spaß daran!

Siehst du die Zielgruppe von Iono Music eher im Overground oder im Underground?

Ich denke, die Leute die Iono Music mögen, sind zum einen musikalisch erfahren. Zum anderen legen sie Wert auf gute Flows, Atmosphären mit guten Geschichten und den psychedelischen Hintergrund in den Tracks. Von daher sehe ich uns eher im Underground angesiedelt, im Leben angekommen und nicht nur auf einen temporären Erfolg aus!

Mal ein Gedankenspiel: Wenn man Azubi bei Iono-Music wäre, was würde man da in 3 Jahren lernen und wo und mit wem würde man arbeiten?

Wer Azubi bei Iono sein würde, hätte die Möglichkeit, alles über die Musikerstellung bzw. -produktion, Projektmanagement, Label & Verlagswesen, Event- & Booking-Management und deren Reiselogistik, sowie vieles mehr zu lernen.

Deine aktuellen Lieblings-Tracks, die einen am 30.5. bei der Urknall-Party im Scandale Le Locale Fatale Cottbus erwarten?

Immer Iono Music!

Urknall 2020 #1 – die Facts

Das Line-up: Neben DJ Cubixx erwarten dich auf dem Mainfloor vom Scandale die Berliner DJ Antiquis Anima und Homukohlus – letzterer sorgt ab 6 Uhr für ein heftiges Hitech-Finale! Die Cottbuser DJs jeylectronik und Beornvith runden das Line-up ab. Der zweite Floor bietet erstmals in der Geschichte der Urknall-Partyreihe Drum and Bass. Hierfür wurden unter anderem die DJs der DKS-Crew angeheuert!

Die Deko: Wie es sich für Urknall-Partys gehört, sorgen mehrere Dekoteams für eine farbenfrohe und psychedelische Gestaltung der Location. Unter Schwarzlicht kannst du hier in eine echte Traumwelt eintauchen. Eine Kunstausstellung mit Rave-Art wird ebenfalls geboten.

Das Drumherum: ... ist das, was diese Party zum Gesamterlebnis macht! Freu dich auf gratis Wasser, Obst und Rave-Utensilien für eine angenehme Nacht. Außerdem kümmert sich ein Feel Good Manager um deine Sorgen – er hat allerlei Goodies vom Drehzeug bis zum Kaugummi parat.

18.9. | 23 Uhr | Scandale Cottbus
www.ionomusic.com 
www.fb.com/ionomusic 
www.fb.com/djcubixx

Hinweis: Ursprünglich war der Urknall 2020 #1 für den 20.3. geplant - infolge des Coronavirus-bedingten Lockdowns wurde das Event dann auf den 18.9. verschoben.

Foto by Yonatan Benakas

Lauter Leute 838

Yungspund

Echter Name: Erik
Geburtsjahr: 1999
Geburtsort: Forst
Beruf: noch Tischler-Azubi
Angefangen, aufzulegen: schleichend ab 2017

Lieblingskünstler: Bou, K Motionz, Enei
Lieblingslocation: Das alte Scandale oder unser Keller
Lieblings-Partyreihen: Urknall, DKS
Lieblings-Festival: Let It Roll
Lieblingsgetränk an der Bar: Hauptsache Bier
Lieblingsmusik im Club: Drum and Bass und Techno
Lieblingsmusik im Auto: Drum and Bass
Letzter Song auf Shazam: Pot Of Gold (Simskai Remix) – Bou, Chris Vader

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Er muss mein Gesicht zum so genannten »Bass Face« verziehen und meine Finger zu Pistolen formen. Außerdem sollte er mir nachhaltig gefallen und seinen Kick behalten, auch wenn ich ihn oft gehört habe. Der Track kann dabei aus bösen Störgeräuschen, verspulten Melodien oder auch wobbelnden Bässen bestehen. Hauptsache er passt irgendwie ins Schema und schmeckt mir.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

  1. Ein aufbauender Timetable mit guter Musik und DJs, die wissen was sie tun.
  2. Ausreichend Leute mit Motivation und passender Stimmung.
  3. Eine coole Location mit liebevoller Gestaltung und fairen Preisen.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Zum Beispiel durch meine selbst produzierte Musik, bei der ich ständig probiere, mich qualitativ weiterzuentwickeln. Außerdem greife ich gelegentlich zur Spraydose.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Die Lausitz, besonders Cottbus, ist meine Heimat. Ich feier das Essen, die Landschaft, die Leute. Hier bin ich aufgewachsen und kann mich frei entfalten.

Dein Shoutout an die lauter.de-Leser:

Grüße gehen raus an die Kellersekte (DKS), die Liquid Gang, die Chaoten aus der Lounge und an alle restlichen Leute, die das hier lesen.

Nächste Gigs:

Urknall 2020 #1 // United Underground am 20.03.2020 im Scandale.
Und voraussichtlich am 25.04.2020 im Chekov bei der nächsten DKS-Party!

YouTube: www.tiny.cc/yungspund-yt 
Instagram: www.instagram.com/yungspundofficial 
Soundcloud: www.tiny.cc/yungspund-sc 

Lifestyle 617

T-Shirts&Co.:LiebezurLausitz!

Kein Glück und keine Liebe hält so lang wie die Verbundenheit zur Heimat. Wir vom lauter.de-Magazin und du als unser Leser sind stolze Lausitzer! So auch Tobi. Der DJ und Eventmanager macht seinen Heimatort Drachhausen nach und nach zum überregionalen Party-Hotspot. Regelmäßig lädt er mit seiner „Fetenfabrik“ spannende Bands, DJs und weitere musikalische Kindheitshelden nach Drachhausen ein – 2019 unter anderem Jolly Jumper und DJ Tomekk. Zum Ende des Jahres folgte noch der krönende Abschluss mit den Draufgängern – ein tolles Ereignis für die Region im prallgefüllten Goldenen Drachen! Im Sommer 2020 folgt Blümchen dem Ruf zum Sommer Open-air nach Drachhausen.

Diese Verbundenheit mit unserer Region, wie Tobi sie vorlebt und wie sie viele weitere Lausitzer im Herzen tragen, lässt sich dank seines neuen Projektes nun auch nach außen zeigen. Im Sommer 2019 rief er das Modelabel „Stil der Lausitz“ samt Onlineshop ins Leben. Die Lausitz, der Spreewald und sorbische Traditionen stehen bei den T-Shirts, Hoodies, Beuteln und Tassen dieses Labels im Mittelpunkt. „STRAIGHT OUTTA LAUSITZ“, „sorbisch by nature“ oder „Kind der Lausitz“ glänzen als Sprüche auf den Kleidungsstücken und Produkten. Das Ganze gibt’s zu durchweg fairen Preisen, z.B. 21 Euro für eines der stilvollen T-Shirts. Die Planung geht noch weiter: Bald soll es auch Schnapsgläser, Schlüsselbänder und Autoaufkleber geben. „Schließlich soll jeder wissen, woher wir kommen und wer wir sind!“ – so Tobi zu den neuen Ideen.

Alle Produkte auf einen Blick:

www.stil-der-lausitz.de

Interviews 1301

RapperStoi:„Seidmalliebzueinander“

Wer Stefan aka. Stoi kennt, weiß: Er ist nicht irgendein aufstrebender Rapper der Region – vielmehr ist sein Rap einer der letzten Kicks, die sich noch lohnen. Sagt er jedenfalls im Track „Niemand weiß alles“ auf seinem neuen Album „Sammelsurium“, das seit September 2019 online zu haben ist und Ende des Jahres als CD erschien. Was die Musik des Cottbusers sonst noch ausmacht, erfuhren wir im Interview.

Beschreibe bitte einmal, was Leute erwartet, wenn sie dich zum ersten Mal hören.

Deutschrap, obwohl es das nicht komplett beschreibt. Denn häufig sagen Leute im Anschluss, dass sie es zwar geil fanden, musikalisch aber etwas total anderes erwartet hätten.

Wie hört sich deine Musik am besten – eher in einem ruhigen Setting für sich allein oder laut aufgedreht im Autoradio?

Die laut aufgedrehte Autoradio-Variante funktioniert erwiesenermaßen! Und notfalls eben auch beim Alleine-Fahren. Aber am besten tatsächlich mit vielen Verrückten zusammen gleichzeitig und live.

Wo und wie saugst du Inspirationen für deine Texte auf?

Die eigenen Makel und sich dabei die gleichen Fragen mehr als einmal stellen … Sprich, da wird es noch eine Weile weitergehen.

Wer sind die für dich die größten Vorbilder?

Davor Suker, Moussa Latoundji, Schöni & Hekke

Mit welchem/n Musiker/n würdest du gern mal einen Track zusammen raus hauen?

Weiterhin mit so geilen Musikern, wie jene mit denen ich bisher zusammenarbeiten durfte. Von jeder Jam-Session bis hin zu all den Koryphäen in MonstaPats Katakomben.

Wie und wo kommt man an dein Album?

Wer noch ein CD-Abspielgerät besitzt, kann sich bei Konzerten eine Hard-Copy im praktischen DigiPac sichern, oder uns auf Instagram bei „instoigram“ Bescheid geben.
Online gibts das Album auf den einschlägigen Seiten wie Bandcamp, SoundCloud usw. … Und ab diesem Monat auch endlich auf Spotify und Apple Music!

Dein Shootout an die lauter.de-Leser – was möchtest du sonst noch loswerden?

Seid mal lieb zueinander. Und das am besten am 8. Februar im Chekov, wenn ich mein nächstes Konzert gebe!

Stoi im Profil

Meine persönliche Crazytown ist ... meine ewige geliebte Heimatstadt Spreenedig.
Höhere Mathematik ist für mich Miss … verständlich.
Von Autotune halte ich ... soviel wie von jedem anderen Audio-Tool. Es bedarf des sinnvollen Gebrauchs.
Samstagnachts trifft man mich ... und bereut Sonntag den Kater.
In meinem Studio läuft ... bei uns.
An der Bar bestelle ich am liebsten ... Stoi-Bräu (+Pfand).

8.2. | 21 Uhr | Chekov Cottbus
www.fb.com/stoi8
www.instagram.com/instoigram
www.stoi-musik.bandcamp.com/releases 
www.soundcloud.com/stoi-musik 

Lauter Leute 798

Haylex

Echter Name: Alexander Haymann
Geburtsdatum: 17.4.1996
Geburtsort: Lauchhammer
Beruf: Tischler

Angefangen, aufzulegen: Februar 2018
Lieblingskünstler: InsideInfo, Enei und Charlotte de Witte
Lieblingslocation: Unser Keller im Herzen der Stadt
Lieblings-Partyreihe: Urknall
Lieblings-Festival: Let It Roll Festival
Lieblingsgetränk an der Bar: Astra Rakete
Lieblingsmusik im Club: Drum and Bass, Techno und Psy Trance
Lieblingsmusik im Auto: Liquid DNB
Letzter Song auf Shazam: Enei – Deal With It

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Er muss rhythmisch sein und gut nach vorn gehen, die Masse muss einfach dazu abgehen. Und ein kleiner Gesangs- oder Rap-Part darf auch nicht fehlen. Er darf einfach nie langweilig werden, egal wie oft ich ihn schon gehört habe.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

1. Gute Musik ist ein Muss für jede gute Party und wenn der DJ seine Arbeit noch gut macht, rundet das die ganze Sache noch ab.
2. Die Location muss etwas Besonderes sein und ein Ort, wo ich mich wohlfühle. Die Menschen spielen dabei natürlich auch eine wichtige Rolle.
3. Günstige Preise, zudem eine gute Getränkeauswahl.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Schwer zu sagen, da ich in den letzten Jahren kaum in Erscheinung getreten bin. Aber bei meiner Arbeit als Tischler habe ich schon viele Leute glücklich gemacht.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, ein großer Teil meines Freundeskreises ist hier geblieben.
Viele nice Momente und die wunderschöne Natur unserer Umgebung geben mir einfach das Gefühl von Heimat.

Dein Shootout an die lauter.de-Leser:

Ich grüße all meine Freunde aus der DKS, jeden der mich noch so kennt und natürlich grüße ich noch alle Lauter.de-Leser. Kommt alle zum nächsten Urknall im Scandale am 20.3., das wird das dickste Ding des Jahres!

Nächste Gigs:

Am 20.3. beim Urknall auf dem DKS-Floor und mal gucken was noch so kommt.

www.instagram.com/haylex_dks 
https://soundcloud.com/alexander-haymann
www.instagram.com/dksdiekellersekte 

Interviews 737

Wohnzimmerkunstfür‘ngutenZweck

Immer zum Jahresanfang verwandelt sich bei der Living Room Gallery (LRG) ein Cottbuser Wohnhaus für einen Tag in eine Kunstgalerie. Die Fusion von Kunstausstellung und Hausparty wuchs über die letzten Jahre zu einer festen Instanz in der Cottbuser Kunstszene heran. Dabei steht kein kommerzielles Interesse im Vordergrund, sondern das Spenden-Sammeln für Viva con Agua und die Elterninitiative für krebskranke Kinder. Wir sprachen mit Organisator Leo Koppe, BTU-Studierender im Bauingenieurwesen, über das einzigartige Projekt, das am 18.1.20 in die sechste Runde geht.

Wie ist der Ablauf bei euch am Tag vor der LRG – großes Aufbau-Chaos oder entspanntes Bierchen-Killen?

Die größte Herausforderung ist, dass wir nie von allen Künstlern die genaue Ankunftszeit wissen. Einige sagen uns, dass sie richtig früh kommen und alles klappt perfekt. Andere sagen nichts und kommen irgendwann nachts, wenn alle schon gehen wollen. Die Spätzünder müssen ihre Werke teilweise am Galerie-Tag noch aufhängen. Aber abgesehen davon ist es recht entspannt.

Die Künstlerbewerbungen zur LRG sind schon in vollem Gange – eine Location habt ihr allerdings noch nicht angekündigt. Kannst du da mehr verraten?

Das bleibt eine Überraschung ;)

Kannst du uns zur Aftershowparty schon mehr verraten?

Ich will nicht zu viel verraten, aber die Aftershowpartys werden fußläufig erreichbar sein und wie immer gibt es eine Querbeet- und eine Techno-Party. Zusätzlich haben wir für diese LRG noch eine kleine Überraschung auf Lager.

Ist Kunst durch die LRG mehr ein Thema unter jungen Menschen?

Auf jeden Fall! Die LRG ist eines der Highlights im Cottbuser Winter. Alle sind interessiert, was für Kunst gezeigt wird. Aber auch sonst werden Freunde, die künstlerisch aktiv sind, mehr unterstützt und die künstlerische Vielfalt wahrgenommen.

Wenn man den großen Publikumsansturm der Vorjahre umgehen möchte, um die Kunst in Ruhe zu genießen, welchen Besucherzeitraum kannst du empfehlen?

Am besten direkt zur Eröffnung, also 10 oder 11 Uhr. Da ist es noch leer und wenn wir Glück haben auch hell durchs Tageslicht.

Welcher LRG-Moment blieb dir besonders im Gedächtnis?

Davon gibt es viele. Der Aufbau in der Dachschaden-WG 2017 ist eins meiner persönlichen Highlights. Dafür habe ich die Uni ausfallen lassen, das war auch die erste LRG bei der ich von Anfang dabei war.

Für welche Arten von Kunst kannst du dich persönlich begeistern?

Groß, bunt und provokant, am besten alles zusammen.

Wo hinterlässt Viva con Agua in unserer Region sonst noch seine Spuren?

Hauptsächlich auf Partys oder auf verschiedenen Events, bei denen wir mit involviert sind. Wir haben auch schon paar neue Ideen, mal sehen was daraus wird.

18.1.20 | 10-22 Uhr | Location: TBA
www.fb.com/LRGCB

Lauter Leute 2070

Halbsteiv

Echter Name: Marcus
Geburtsdatum: 30. August (Jahr geheim)
Geburtsort: Löbau
Beruf: DJ & Produzent

Angefangen, aufzulegen: 1997
Lieblingskünstler: viele
Lieblings-Festivals: Airbeat One, Sputnik Springbreak, Sonne Mond Sterne, World Club Dome
Lieblingsgetränk an der Bar: Pfeffi
Lieblingsmusik im Club: Elektro-House, Dance

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Der Track muss das gewisse Etwas haben.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

1. Leute, die Bock haben zu feiern
2. eine geile Anlage
3. gutes Personal

Wie kamst du auf deinen DJ-Namen?

Es musste etwas Verrücktes und Auffälliges sein. In einer gemütlichen Trinkrunde wurde der Name erfunden ;-).

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Es gibt 2 offizielle Tracks von mir überall zu kaufen: „Gegensätze“ und „Wie man liebt“. Diese Tracks sowie Remixes und Edits von mir findet ihr auf Spotify!

Dein Shootout an die lauter.de-Leser:

Viele free Tracks und DJ-Sets findet ihr auf Soundcloud, Hearthis oder YouTube.
Auf Instagram und Facebook gibt es immer die neusten Infos zu Halbsteiv.
Über meine Agentur Tomorrow Artist könnt ihr mich für eure Partys buchen.

Nächste Gigs:

7.12. Großhennersdorf
14.12. Worbis
21.12. Cottbus
24.12. Lübbenau
25.12. Falkenberg
27.12. Werdau
28.12. Luckau
11.1. World Club Dome Düsseldorf
17.1. Rudersdorf
1.2. Snow Beat Festival
... und viele mehr.

Social Media:

Instagram, Facebook, TikTok, Soundcloud, YouTube, Mixcloud, Hearthis: einfach nach Halbsteiv suchen.

Lifestyle 1197

SoklapptesmitdemgünstigenHandyvertrag!

In Zeiten voranschreitender Digitalisierung möchte heutzutage kaum noch jemand auf sein Smartphone verzichten. Ganz im Gegenteil: Jedes Jahr bringen die Smartphone-Hersteller neue und bessere Geräte auf den Markt, die sich in Puncto Kameraleistung und Performance deutlich von ihren Vorgängern unterscheiden. Fast 80 Prozent aller Smartphone-Nutzer besitzen ein Smartphone mit dazugehörigem Tarifvertrag. So sind die meisten Handy-Nutzer in Deutschland für eine bestimmte Laufzeit an einen Vertrag und somit auch an ihr Smartphone gebunden. Läuft der Vertrag des Smartphones dann allmählich aus, kündigen die meisten Menschen in Deutschland ihren Handyvertrag und suchen nach einem neuen Vertragsmodell, anstatt das bestehende Vertragsmodell zu verlängern. Der Vorteil hier ist auch auf ein neues Smartphone zurückgreifen zu können. 

Die Angebote für Smartphones und Handyverträge sind dabei vor allem auf dem Online Markt gigantisch. Mit nur ein paar Klicks lässt sich schnell ein neuer Handyvertrag abschließen. Doch ist nur selten der erste Handyvertrag, den man im World Wide Web entdeckt auch der beste Smartphone-Vertrag. So gibt es bei einem neuen Handyvertrag samt Smartphone einige Faktoren zu berücksichtigen, um nicht zu viel für den Handytarif zu bezahlen und in den Genuss des gewünschten Smartphones zu kommen.

Um die Suche nach einem neuen Smartphone mit Vertrag so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir dir im Folgenden einen Ratgeber zusammengestellt. So erhältst du hier einige Tipps und Tricks, die bei der Suche nach einem Smartphone-Vertrag weiterhelfen können.

Verträge im Internet ausgiebig vergleichen

Wer ein neues Smartphone mit Vertrag sucht, sollte sich genügend Zeit lassen und den Markt der Vertragsanbieter genau unter die Lupe nehmen. Hier gilt es verschiedene Tarife und aktuelle Angebote zu vergleichen, um den besten Vertrag abzuschließen. Am einfachsten gelingt die Suche nach einem neuen Smartphone mit Vertrag auf einem Vergleichsportal. So lässt sich ganz einfach ein günstiges Handy mit Vertrag auf Verivox.de finden. Das Vergleichsportal hält dabei eine Vielzahl von verschiedenen Angeboten bereit, so dass je nach Tarifauswahl ein passendes Angebot zu Top-Konditionen gefunden werden kann. Auch der Vertragsabschluss gelingt innerhalb weniger Minuten durch ein paar Klicks. So wird es möglich völlig stressfrei einen Vertragspartner zu finden, der mit Konditionen aufwarten, die den gewünschten Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen.

Sich nicht von neusten Smartphones blenden lassen

Die neusten Smartphone gehören schön längst modernen Lifestyle. So ist die neuste Smartphone-Generation durchaus in die Kategorie Fashion und Style einzuordnen. Denn Smartphones sind mittlerweile zu einem Prestigeobjekt in der Gesellschaft aufgestiegen. Kaum sind die neuen Geräte auf dem Markt, stehen die meisten Menschen in Deutschland Schlange. Doch ist die neuste Technik nicht alles, wenn es darum geht einen günstigen und fairen Smartphone-Deal abzuschließen. Demnach sollte man sich bei der Suche nicht allein von den neuen technischen Features beeindrucken lassen und einen Vertrag abschließen, nur um die neuste Smartphone-Serie in den Händen halten zu dürfen. Oftmals kann es sich, nach der Veröffentlichung und dem Verkaufsstart eines neuen Smartphones, lohnen ein paar Monate auszuharren. Denn, wer ein wenig Zeit ins Land ziehen lässt, schafft es schon nach wenigen Monaten nach dem Releasedatum satte Ersparnisse von bis zu 30 Prozent zu erzielen.

Den aktuellen Smartphone-Vertrag sofort kündigen

Sowohl der alte, als auch der neue Smartphone-Vertrag sollten umgehend gekündigt werden, um nicht die Kündigungsfrist zu verpassen. Denn wird die Kündigungsfrist verpasst, verlängert sich der aktuelle Smartphone-Vertrag automatisch um 12 Monate. So machen die meisten Smartphone-Nutzer in Deutschland schon wenige Tage nach dem Vertragsabschluss von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch und kündigen den Vertrag nach der Mindestvertragsdauer von meist 24 Monaten.

Angebote am Telefon mit Vorsicht genießen

Läuft der aktuelle Vertrag aus, nutzen die meisten Mobilfunkanbieter die Gunst der Stunde und versuchen Kunden durch attraktive Vertragsangebote weiter beim Vertragsanbieter zu halten. Doch sollte man Vertragsangebote per Telefonanruf nur unter Vorsicht genießen und unter keinen Umständen abschließen. Wenn sich die angebotenen Vertragsoptionen sehr gut anhören, sollte man darauf bestehen das Angebot in schriftlicher Form zu erhalten. Demnach ist es ratsam Telefonangebote unter keinen Umständen anzunehmen.

Nur Smartphone-Verträge mit LTE abschließen

Das mobile Datennetz ist für die meisten Smartphone-Nutzer unabdingbar geworden. So sollte man nur Verträge mit dem schnellsten mobilen Datenvolumen abschließen und unbedingt auf eine LTE-Verbindung beim neuen Smartphone bestehen. Viele Smartphone-Anbieter versuchen Kunden immer noch veraltete mobile Datenvolumen anzubieten. Doch sollte man auf die neuste mobile Datenübertragung bestehen.

Datenautomatik im Vertrag ablehnen

Eine Datenautomatik kann sehr teure Folgekosten entstehen lassen. Denn immer, wenn das monatliche Datenvolumen aufgebraucht ist, werden neue Datenvolumenpakete durch die im Vertrag verankerte Datenautomatik hinzugebucht. Demnach ist die Datenautomatik ein sehr fieser Trick vieler Vertragsanbieter, um die monatlichen Kosten in die Höhe zu treiben. Demnach sollte man beim Vertragsabschluss genau auf das Kleingedruckte achten und eine Datenautomatik entschieden ablehnen.

Bild: Designed by Freepik

Lauter Leute 723

LuNeo

Echter Name: Lukas Schneider
Geburtsdatum: 07.06.1997
Geburtsort: Cottbus
Beruf: Industriemechaniker

Angefangen mit Kunst: vor 2 Jahren
Lieblingskünstler: Ich habe keinen bestimmten Lieblingskünstler.
Lieblingsort: Meine WG
Lieblingsgetränk an der Bar: Gin-Tonic
Lieblingsmusik im Club: Goa, Forest
Lieblingsmusik beim Chillen: Down Tempo, Techno

Wie kann man deine Kunst interpretieren?

Meine Acrylwerke entführen den Betrachter in abstrakte, psychedelische Welten. Was man in diesen Welten entdeckt, ist jedem selbst überlassen. Weltraum-Landschaften, Lebewesen oder Gegenstände – jeder findet einen eigenen Interpretationsansatz.

Wie entsteht deine abstrakte Kunst?

Mit allerlei Hilfsmitteln – von Schwämmen über Öle bis hin zu Küchengeräten verwende ich alles Mögliche.

Wie hast du – abseits von Kunst – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Bei der Urknall-Partyreihe und der Living Room Gallery sowie in meiner WG.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, arbeite hier und möchte die Menschen in meiner Region mit meiner Kunst inspirieren und einen neuen Blickwinkel schaffen.

Wie kamst du auf deinen Namen „LuNeo“?

„Lu“ wegen Lukas und „Neo“ wegen Neon.

Wo kann man deine Kunst sehen?

In Social Media, bei der Urknall-Partyreihe oder vielleicht bei der kommenden Living Room Gallery.

Social Media:

Facebook: LuNeo
Instagram: luneo.uvart

Lauter Leute 820

Beornvith

Echter Name: Benjamin Priebe
Geburtsdatum: 23.06.1996
Geburtsort: Spremberg
Beruf: Student

Angefangen, aufzulegen: Dezember 2017
Lieblingskünstler: Kyau & Albert, Armin van Buuren
Lieblingslocation: RAVE in der Natur
Lieblings-Partyreihe: Urknall
Lieblings-Festival: Wilde Möhre Festival
Lieblingsgetränk an der Bar: Mate
Lieblingsmusik im Club: Techno, Trance
Lieblingsmusik im Auto: Deep House
Letzter Song auf Shazam: Jason Ross – New Dawn Club Mix

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

Ich muss Gänsehaut bekommen & er darf nach dem mehrmaligen Hören (mindestens 3x) nicht fad werden.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

1. Sehr gute Musik, denn ohne Musik nix Party.
2. Außergewöhnliche Leute – interessante Gespräche.
3. Dekoration, die mich in den Bann zieht.

Wie kamst du auf deinen Namen „Beornvith“?

Ursprünglich hieß ich Centho, bis ich festgestellt habe, das „Centho“ eine Schokoladenfabrik in Belgien ist, also musste ein neuer Namen her! „Beorn“ ist altenglisch und bedeutet Bär, und ist zudem ein Bewohner Mittelerdes, bekannt aus dem Hobbit. Freunde gaben mir sehr zeitig den Spitznamen Benni der Bär – also formte ich daraus meinen Künstler-Namen, mit einem Bezug zu Herr der Ringe. Das „vi“ verbindet Beorn mit dem „th“ und das „th“ symbolisiert meinen vergangenen Namen Centho. Das Ergebnis = Beornvith.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Auf einigen Festivals habe ich als Besucher meine Spuren hinterlassen. Meist begleitet von Musik reise ich gerne & mache Fotos, lerne Kulturen kennen und sammle Inspirationen.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Die Lausitz ist mein Zuhause, alle Menschen hier sind herrlich verrückt, so auch die Musikszene. Aber besonders verbunden bin ich mit der schönen Landschaft der Lausitz, es gibt echt schöne Ecken hier.

Dein Shootout an die lauter.de-Leser:

Ich grüße Die Keller Sekte, alle vom Urknall-Team & jeden der mich kennt!
& Liebe Leser, geht fleißig auf RAVEs, das hält jung & macht glücklich.

Nächste Gigs:

Diverse Auftritte im Bebel, DKS Rave TBA, ich bin gespannt was noch kommt
+ Bei Interesse gerne melden!

Social Media:

Facebook / Instagram / Mixcloud / Soundcloud / Youtube: Beornvith

Interviews 1400

VonzweiknallbuntenKätzchen...

Bunte Leggins, Katzenohren und -schminke, Glitzer-Glitzer und ganz viel Pink, dazu eine niedrige Hemmschwelle und eine Prise Selbstironie – in dieser Erscheinung rockt das Mütze Katze DJ Team Wochenende für Wochenende die 90er- und 2000er-Partys Deutschlands. Am 2.10. kommen sie in unsere Region ins Kraftwerk Lübbenau (s. lauter.de-Magazin 09/2019 S. 40). Wir interviewten das dynamische Duo als erstes Jugendmagazin überhaupt und bekamen spannende Blicke hinter die Kulissen.

Wie habt ihr euch erstmals kennengelernt und von welchem Moment an wusstet ihr, dass ihr als DJ-Team unterwegs sein wollt?

Wir waren schon immer richtige Energiebündel und wollten nie nach Hause, wenn das Licht anging. Eines Tages waren wir gemeinsam im damaligen Steinhaus Berlin feiern und der befreundete DJ wollte gegen 5 Uhr Feierabend machen. Aufgrund außergewöhnlicher Überredungskünste hat er uns seinen Laptop dagelassen und kurz eingewiesen. Die Party ging noch bis um 7 Uhr, nachdem alle anderen Floors schon lange geschlossen wurden. Eine legendäre Party für alle, die da waren. An dem Abend gab es noch einen winzigen Versprecher und schon war auch unser Name geboren. Das Kostüm kam daher also erst ein wenig später dazu.

Wie teilt ihr euch die „Arbeit“ auf, die hinter einem Gig steckt?

So viel Spaß das Feiern mit allen Beteiligten auch macht – da steckt tatsächlich auch jede Menge Arbeit dahinter. Wir sind ein Team und da hat jeder seine Aufgabe: So kümmert sich z.B. einer um Show-Utensilien und ist quasi Konfetti-Beauftragter, während sich dann der andere um die Kommunikation etc. mit den Veranstaltern kümmert. Aber spätestens, wenn man dann auf der Bühne in die vielen strahlenden Gesichter schaut, ist man mehr als belohnt und hat nur noch eins im Kopf: Feiern, bis der Arzt kommt!

Wie viel Konfetti und weiterer 90er-Kram geht in einer Mütze-Katze-Nacht drauf?

Also bildlich dargestellt schmeißen wir bei jeder Show fünf Schubkarren voller verrückter Sachen in die Menge. Ziel ist es, dass alle auf dem Floor am nächsten Tag Konfetti im Schlüpfer und jede Menge geile Erinnerungen an die gemeinsame 90er-und 2000er-Zeitreise haben. :)

Was war das Verrückteste, was ihr jemals im Rahmen eines eurer Auftritte erlebt habt?

Das behalten wir lieber für uns. :) Es würde uns sowieso kein Mensch glauben … :-D

Welche 90er-Trends habt ihr voll mitgemacht und welche davon verdienen ein Revival?

Also unsere Tamagotchis haben z.B. überdurchschnittlich lange überlebt und auch sonst haben wir das meiste aus den 90ern voll mitgenommen.

Welche 90er-Trends sollte man besser für immer vergessen?

Wir lieben ja den Vokuhila von Finch Asozial. Aber der steht wohl echt nur ganz wenigen Menschen. :-D

Kommt ihr selber noch dazu, feiern zu gehen – und wenn ja, was für Partys besucht ihr am liebsten?

Das wird natürlich immer weniger, wenn man so viele Shows im Jahr rockt. Meist findet man uns aber vor bzw. nach der Show auch noch auf der Tanzfläche. Wir sind immer wieder begeistert, wenn ein anderer DJ alte Techno-Klassiker oder längst vergessene Trash-Hits aus dem Hut zaubert.

Was macht ihr, um vom Tour-Trouble mal runterzukommen und abzuschalten?

Wir lieben es auch einfach mal ohne Handy und sonstigen Schnick-Schnack Zeit in der Natur zu verbringen, Fahrrad zu fahren, wandern zu gehen oder auch einfach mal Netflix & Chill zu machen. Leider bleibt oftmals nicht sehr viel Zeit dafür.

Wenn ihr nicht als DJ-Team auf Tour wärt, welchen Job könntet ihr euch stattdessen vorstellen?

Ich glaube, wir würden alle gern bei der Stiftung Warentest arbeiten und dort Sachen testen: Konfetti, Glitzer und Berliner Luft müssen schließlich gewissen Qualitäts-Standards entsprechen. :)

Eure absoluten Lieblingshits, die bei keiner 90er/2000er-Party fehlen dürfen?

Wir verlieben uns da tatsächlich immer wieder neu. Besonders geil sind z.B. Lamour Toujours und Zombie Nation. Aber auch Spice Girls und Backstreet Boys dürfen auf keiner Party fehlen.
Wir danken für das Interview! Infos zu ihren bevorstehenden Shows, darunter am 2.10. im Kraftwerk Lübbenau findet ihr auch unter den untenstehenden Links.

www.fb.com/MuetzeKatze 
www.instagram.com/muetzekatze 
www.muetze-katze.de 

Lauter Leute 798

LONG

Echter Name: Chris Nickusch
Geburtsdatum: 17.04.1990
Geburtsort: Forst
Beruf: Redakteur & Moderator bei Radio Cottbus
Angefangen, Musik zu machen: 2012
Lieblingskünstler: Alligatoah, Kontra K, Mo-Trip
Lieblings-Konzertlocation: das möchte ich für mich noch herausfinden
Lieblingsgetränk an der Bar: ich nehme, was da ist :P
Lieblingsmusik im Club: R&B, Electro/House und vereinzelt auch deutscher Hip-Hop
Lieblingsmusik im Auto: deutscher Hip-Hop/Rap
Letzter Song auf Shazam: der Titeltrack zu meinem Debütalbum LONGsPLAY, um zu schauen ob man mich da auch wirklich findet. Die Antwort ist: Ja! :-)

Wie sammelst du Inspirationen für deine Texte?

Erfahrungen im Leben, meine Freunde und die Momente der Stille

Wie bereitest du dich auf einen Gig vor?

Proben, Proben, Proben, Soundcheck und zudem versuche ich meine Körperöffnungen dicht zu halten

Was liebst du an der Lausitz?

Die Gemütlichkeit

Wie hinterlässt du sonst deine Spuren in der Region, außer als Künstler?

Indem ich Leute über das Sprachrohr Radio Cottbus über lokale Themen informiere. Ansonsten hinterlasse ich chillige, ausgewogene, zum Teil sarkastische, sowie ironische und was die Schuhgröße angeht Kinderspuren.

Nächste Gigs:

Hm, bei der Sparte merke ich, es könnte gern mehr werden. Ende des Jahres im Glad-House zu einer Hip-Hop-Veranstaltung

Dein Shootout an die lauter-Leser:

Jedes Ziel ist erreichbar, denn jeder entscheidet. Also hinterlasse ein Vermächtnis im Gedächtnis mit Gravur. Ob als Tag-Träumer durch die Nacht, oder als Mensch ohne zu wissen – was kann man drücken, küssen, schützen und was missen?! Da es scheint, dieser Welt fehlen Farben, denn das Geld ebnet Narben. Doch wollen wir Unendlichkeit, bedarf es Menschlichkeit. 
Ihr fragt euch „Who the fuck is LONG?!“ Dann seid beim Long Player LONGsPLAY auch gern dabei, in diesem Sinne DANKE für die Aufmerksamkeit!

LONGsPLAY ist bei allen Streamingdiensten verfügbar sowie bei YouTube.

Facebook/Instagram: LONG
YouTube: LONG

Lauter Leute 837

DavidDöhring

Name: David Döhring
Geburtstagsdatum: 25.05.1986
Geburtsort: Cottbus
Beruf: Bar-Manager vom Käfig

Angefangen, Drinks zu mixen:
Rein beruflich 2008, aber davor schon privat und auf Geburtstagen

Lieblingscocktail:
Mai Tai oder Singapore Sling

Lieblingsbar: der Käfig :)

Lieblingsmusik im Club:
Black und R’n‘B

Lieblingsmusik im Auto:
Deep House und Euro Dance, gelegentlich auch Schlager :)

Letzter Song auf Shazam:
Kidwaste – Time

Was liebst du an der Arbeit in der Gastronomie?
Ich liebe den Umgang mit den Menschen und gleichzeitig das Arbeiten mit den vielen verschiedenen Charakteren. Außerdem das Beraten und Empfehlen von Getränken und den Gästen auch mal einen neuen Drink zu zeigen, den sie zukünftig vielleicht immer trinken.

Was verbindet dich mit der Lausitz?
Meine Freundin, Familie und Freunde

Wenn Cottbuser ein Cocktail wären, was wäre das für einer?
Mai Tai – kräftig und frisch ;)

Social Media:

www.instagram.com/daviddoehring 

Lauter Leute 1421

MartinSchüler

Name: Martin Schüler
Geburtsdatum: geheim
Geburtsort: Lübben / Spreewald
Beruf: Maler, Auszubildender und Security
Angefangen mit Kunst: Sommer bis Herbst 2018
Lieblingskünstler: Karl Lagerfeld
Lieblingsort: ZELIG in Cottbus
Lieblingsgetränk an der Bar: Elefant Harald, eine Eigenmixtur, die Niko im ZELIG mit Widerwillen ausschenkt, bestehend aus Wein, Bier und Säften. Lässt sich nur mit Strohhalm genießen.
Lieblingsmusik im Club: Rihanna, GaGa, Rap, R´n´B und Elektro
Lieblingsmusik im Auto: Was im Radio läuft und mich zum Nachdenken bringt
Letzter Song auf Spotify: „Frozen“ von Madonna

Fühlst du dich mit deiner Kunst verstanden?

Wenn Kinder meine Bilder sehen, sehen sie das Stofftier, das ich gemalt habe. Sie lassen Gefühle zu, aber schauen weniger hinter die Fassade. Erwachsene dagegen achten mehr auf den Inhalt als auf die Gefühle, welche meine Malereien bei ihnen hinterlassen. Dabei finde ich beides sehr wichtig. Der perfekte Betrachter meiner Bilder ist Erwachsener und Kind zugleich.

Was möchtest du mit deiner Kunst bewirken?

Ich möchte dem Betrachter eine Schulter zum Anlehnen geben. Ich kam auf die Malerei, weil ich inmitten einer starken Depression eine Vision hatte: Eine Stoffkatze, die ich Gondula nenne, trug mir auf, Kuscheltiere zu malen. Irgendwie gab mir das etwas, als sei es Therapie. Ich versuchte, mich auf meine Gefühle zu konzentrieren. Das Technische der Malerei war mir da egal. Kuscheltiere symbolisieren Nähe, Wärme und Geborgenheit – Gefühle, die ich dem Betrachter geben will.

Wie hast du – abseits von Kunst – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Ich war bisher sehr fleißig: Drehte Filme, machte Fotos und schrieb Geschichten. Von mir existieren zwei veröffentlichte Bücher – Jugendsünden. Zur letzten Landtagswahl trat ich für die FDP an, der ich nicht mehr angehöre. Neben der Malerei nehme ich Musik mit Taube in Berlin auf.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Die Lausitz ist eine Hassliebe für mich. Hier wuchs ich auf und lebe ich. Als ich vor einigen Jahren wegen des Abi-turs nach Cottbus zog, war echt viel los: Ich hatte zwei Stammtische und einige Freunde organisierten ständig was. Derzeit herrscht jedoch eine schlechte Stimmung, besonders durch die Provokationen zwischen Ausländern und einigen Bürgern, die da sehr voreingenommen sind und Rassisten einen Raum einräumten. Das wird uns teuer zu stehen kommen, denn auch CB ist in Zukunft auf ausländische Facharbeiter angewiesen, wenn es den Strukturwandel schultern möchte. Viele Freunde zogen seitdem weg, weil es sich auch kulturell immer weniger lohnt, hier etwas anzupacken, denn die Unterstützung in der Bevölkerung schwindet. Kunst und Kultur soll möglichst nichts kosten, aber gerade, was umsonst ist, kostet viel. In Cottbus sehe ich dennoch viel Potential. Es muss nur wieder ein neuer Umgang in der Gesellschaft her. Wir müssen wieder zuhören und schätzen lernen; der Kultur Raum geben.

Aktuelle Ausstellung:
Bis zum 22. Juni läuft im ZELIG meine Ausstellung Kuschel=Therapie, in der über 30 Arbeiten von mir hängen. Ich mache Popart und malte Stofftiere ab. Es gibt einen kleinen Kunstfilm und die Möglichkeit, selbst auf Postkarten zu malen.

www.artschueler.com

Interviews 1387

Onero:„EswarwieeineandereWelt.“

Der lange, laute und beeindruckende Weg der Urknall-Partyreihe im Scandale Le Locale Fatale nimmt am 17.5. ein vorläufiges Ende – zumindest in dieser Location. Für den letzten großen Goa-Rave haben die Macher einen besonderen Act eingeladen: den Berliner Onero, der längst über seine Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und unter anderem auf dem Airbeat One Festival 2018 auflegte. Zum einjährigen Jubiläum der Urknall-Reihe im Juli 2018 stand er schon mal hinter den Decks. Wir sprachen mit ihm über seinen ersten Kontakt mit der psychedelischen Subkultur und seinen Eindruck von der Cottbuser Goa-Szene.

Du hast im Juli 2018 schon mal im Scandale Cottbus gespielt. Wie blieben dir das Event und die Stadt in Erinnerung?

Es ist immer interessant, aus Berlin raus zu kommen und neue Partyszenen zu sehen. Cottbus blieb mir als kleine, süße Stadt in Erinnerung. Klein, aber fein – und so kann man das auch auf den Club beziehen. Die Leute hatten auf jeden Fall Bock und auf dem Floor war eine gute Energie vorhanden.

Welche Unterschiede konntest du zwischen der Berliner und der Cottbuser Psy-Szene feststellen?

In der Berliner Partyszene nehme ich persönlich mehr „Assis“ wahr. In Cottbus waren die Gäste näher an der Goa-Szene und haben sie eher verkörpert. In Berlin gibt es solche angenehmen Leute natürlich auch, aber da hat man viel mehr Touristen und Techno-Atzen, wie ich sie immer nenne.

Wie kamst du selbst das erste Mal mit der Psy-Szene in Kontakt?

Mit 14 Jahren fing ich an, auf DnB- & Dubstep-Partys zu gehen. Eines Tages erzählte ein Kumpel aus unserer Gruppe uns von einem Open-air an einem See ca. eine Stunde entfernt von uns. Das nannte sich „Dreamland Open Air“. Es war wie eine neue Welt für mich. Jeder verhielt sich frei und natürlich, war einfach er selbst und das war dort wie selbstverständlich. Die Art von Musik hatte ich vorher auch noch nie erlebt – sie war speziell, aber geil.

Was glaubst du, unterscheidet dich von vielen anderen DJs, die in Berlin ihre Karriere starten, aber nicht über die Stadt- oder Bundesgrenzen hinauskommen?

Zum einen spiele ich zum großen Teil eine besondere Art von Psy von Artists, die nicht jeder spielt und viele gar nicht kennen. Zum anderen denke ich, dass ich mich gut verkaufen kann und meine DJ-Karriere schon immer mit einer gewissen Professionalität angegangen bin. Das beides macht schon viel aus.

Du hast bereits auf dem Antaris Project, dem Airbeat One und dem Halfmoon Festival in Thailand gespielt. Welcher Festival-Gig war dein persönliches Highlight?

Platz eins geht an meinen Antaris-Gig im Jahr 2016! Da kam alles zusammen: ein krasses Set, geiles Wetter, ein voller Floor und mega gut gelaunte Leute. Mein Auftritt in Thailand auf dem Halfmoon Festival war auch eine Hammer Sache, dort aber eher wegen dem Drumherum, Land und Resort.

Was kannst du im Gegensatz dazu kleineren, intimen Clubpartys abgewinnen, was haben sie Großevents voraus?

Bei kleineren Club-Partys hat man mehr Interaktion mit der Crowd. Du bist näher an ihnen dran und kannst besser sehen, was sie mögen und was nicht. Bei großen Festivals ist die Stage zum Teil zu weit vom Floor entfernt, wodurch man ein bisschen von den Gästen distanziert ist.

Die Urknall-Party am 17.5. wird die letzte Goa-Party in der Scandale-Location sein, die am 30.6. dicht macht. In Berlin ist das „Clubsterben“ ein großes Thema. Bereitet dir das Sorgen?

Mir bereitet die Club-Situation auf jeden Fall Sorgen, vor allem wenn ich an die Zeit vor vier Jahren in Berlin zurückdenke, als noch überall so viele geile und große Clubs offen waren. Allein in dieser kurzen Zeitspanne ist in Berlin viel passiert. Ich will nicht wissen, wie es aussieht, wenn es in den nächsten vier Jahren so weitergeht. In Cottbus hat der Wegfall von einer Location wie dem Scandale natürlich noch mehr Bedeutung. Umso wichtiger ist es, die restliche Zeit auszukosten!

17.5. | 23 Uhr | Scandale Cottbus
www.fb.com/jeylectronik

Foto: csxlab.org

Lauter Leute 1223

Dr.DoubleU

Echter Name: Wiebe Roose
Geburtsdatum: 01/11/1985
Geburtsort: Brugge Belgium
Beruf: DJ/DJ Docent/Producer

Angefangen, aufzulegen: 1999 Hip Hop and 2011 Techno
Lieblingspartyreihe: Symbiotikka at Kit Kat Club
Lieblingsfestival: Burning Man, Burn Events
Lieblingsgetränk an der Bar: Cuba Libre, Pina Colada
Lieblingsmusik im Club: Deep Techno
Lieblingsmusik im Auto: Deep Techno
Lieblingsmusik in der Dusche: Deep House
Letzter Song auf Shazam: Kase Kochen - Midday Moon (Rainbird Remix)

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?

Kit Kat Club for the absolute freedom and gratitude of visitors towards the DJ plus an amazing sound and light system!

Was muss ein Track mitbringen, damit er in deinem Set landet?

It has to bring enough emotions without losing power and take you on a musical trip.

Wie sammelst du Inspirationen für deine eigenen Tracks?

Out of life. Emotions, feelings and experiences all get translated into music.

Was verbindest du persönlich mit Cottbus?

A small yet but very amazing party scene! Played a few times at the enchanting Scandale Le Locale Fatale and at Landflucht Festival. You can catch me again there on the 29th of May. Love the people and atmosphere in this town.

Next dates:
01/05 Symbiotikka @ Kit Kat Club Berlin
25/05 Insomnia Club Berlin
29/05 Uni Beats @ Scandale Le Locale CB
19—>23/06 Kiezburn Festival

Social Media:

www.wieberoose.wixsite.com/dr-double-u

www.facebook.com/DrDoubleU1

www.mixcloud.com/drdoubleu/

www.soundcloud.com/drdouble-u

www.instagram.com/dr.double.u/ 

Lauter Leute 935

MVorreyer

Echter Name: Markus Vorreyer
Geburtsdatum: 25.10.1995
Geburtsort: Magdeburg
Beruf: Student

Angefangen, aufzulegen: ca. 2012
Lieblingskünstler: Gucci Mane
Lieblingslocation: IfZ
Lieblingsgetränk an der Bar: Wodka-Soda
Lieblingsmusik im Club: düsterer Techno
Lieblingsmusik im Auto: Project Pat
Letzter Song auf Shazam: Under Black Helmet - Have You Ever Had A Dream

Was braucht ein Track, um in deiner DJ-Playlist zu landen?

In erster Linie muss er mir einfach gefallen. Das schafft er am besten, wenn er Emotionen und Atmosphäre transportiert, an denen ich andocken kann. Authentizität, Kante und Eigenständigkeit sind ebenfalls wichtig. Wenn der Track dann noch sozialfähig ist, lege ich ihn auf.

Welche 3 Eigenschaften muss eine gute Party für dich haben?

Die Musik muss mich abholen, darf nicht glattgebügelt, ausgelutscht oder zu vorhersehbar sein. Der Vibe muss stimmen – kein übergriffiges Verhalten, stumpfe Massenbesäufnisse oder Kommerz. Zu guter Letzt das Ambiente der Location, da ist weniger oft mehr und Bunkercharme nie verkehrt.

Wie hast du – abseits vom DJing – bisher Spuren in der Welt hinterlassen?

Seit einem Jahr veranstalte ich Partys mit dem Fokus auf alternativer Musik, Vielfalt und mehr weiblichen DJs. Diese Themen kommen meist zu kurz und ich möchte der Musik die ich liebe eine Plattform geben. Bei meinen Veranstaltungen findet man auch mal vier Frauen statt vier Männern an den Decks eines Cottbuser Clubs und hört Musik, für die man sonst nach Leipzig oder Berlin fahren müsste.

Was verbindet dich mit der Region Lausitz?

Ich liebe Otter und Nutrias.

Derzeit werkele ich an diesen Partys:

Female Vibes [Chektek Edition]
12.4. | Chekov Cottbus
Vibe & Pace | Drum & Bass
19.4. | Scandale
Female Vibes [Techno Edition]
11.5. | Scandale

www.soundcloud.com/mvorreyer

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www.mixcloud.com/mvorreyer 

Lauter Leute 671

JeffersonC.F.daSilva

Name: Jefferson C. F. da Silva
Geburtsort: Rio da Janeiro
Beruf: Bartender

Angefangen, Drinks zu mixen: 2005
Lieblingsgetränk: Mai Tai, Gin Tonic
Lieblings-Bar: DER KÄFIG
Lieblingsmusik im Club: One Dance - Drake
Lieblingsmusik im Auto: Ice Box - Omarion
Letzter Song auf Shazam: Crazy Dream - Tom Misch

Was liebst du an der Arbeit in der Gastronomie?

Am meisten Spaß macht es, mit schlecht gelaunten Gästen zu arbeiten [lacht]. Sie meckern uns an, ohne dass wir wissen, warum und weshalb. Wir bleiben aber cool und sorgen dafür, dass sie vergessen, was vorher war.

Wie bist du ursprünglich dazu gekommen?

Eher durch einen Zufall. Ich war jung und brauchte das Geld. Nun sind mittlerweile 13 Jahre vergangen.

Wo sammelst du Inspirationen für die Getränkekarte im Käfig?

Der Vorgänger hat eine gute Basis hinterlassen, worauf wir aufbauen. Für die neuen Kreationen ist eher Stevo verantwortlich. Wir sitzen zusammen und experimentieren viel rum. Vieles aus dem Ausland, aber auch Trends aus Berlin.

Was verbindet dich mit der Lausitz?

Ich lebe seit 15 Jahren in Cottbus. Ich mag dieses Kleinstadtfeeling. Zumal Cottbus immer schöner wird. Touristen sind sehr beeindruckt, dass das angeblich “graue” Cottbus so idyllisch ist. Die Lausitzer haben mich super empfangen und dazu gebracht, mich hier wohlzufühlen.

www.instagram.com/JeffJeffersonFS
www.instagram.com/der_kafig/ 
www.tiny.cc/Der-Kaefig 

Lauter Leute 866

BeatsbyRunaway

Echter Name: Felix Werneburg
Geburtsdatum: 09.11.1993
Geburtsort: Lauchhammer
Beruf: Medizinstudent
Angefangen, aufzulegen: Professionell vor circa 4 Jahren, davor nur als Hobby

Lieblingspartyreihe: Schwierig zu sagen ... am liebsten habe ich Partys, bei denen die Menschen allgemein offen für neue Musik sind.
Lieblingsfestival: Ganz klar die Medimeisterschaften!
Lieblingsgetränk an der Bar: Gin Tonic und als Fahrer Cola light
Lieblingsmusik im Club: Alles aus der urbanen Richtung: Hip-Hop, Trap, R’n‘B, Baile, Rap usw.
Lieblingsmusik im Auto: Auch wenn das klingt, als wäre ich Frührentner: Hörbücher
Lieblingsmusik in der Dusche: Entspannte House-Musik
Letzter Song auf Shazam: Das war mir beim Nachgucken schon fast unangenehm: “Rap Das Armas“ von MC Junior. Ich habe die Vocals in einem Edit gehört, aber kannte das Original nicht mehr.

Was liebst du am Auflegen?
Das sind so viele Dinge, dass ich darüber ein eigenes Buch schreiben könnte. Ich möchte den Leuten einfach meine Art von Musik zeigen und freue mich, dadurch so viele unterschiedliche Menschen verbinden zu können.

Wie sammelst du Inspirationen für deine DJ-Sets?
Ich höre viel Musik ob privat oder in Clubs, schaue mir Sets meiner DJ-Kollegen an und rede mit Freunden darüber, was ihnen so für Musik gefällt. Am Ende des Tages ist es mir aber immer noch sehr wichtig, als eigenständiger Künstler wahrgenommen zu werden und nicht als austauschbarer Spotify-Account.

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?
Extrem schwierig zu sagen. Wahrscheinlich wären das meine langjährigen Partner, also der Funtasy Club in Cottbus und der Turm in Halle, da ich diesen sehr viel für meine DJ-Laufbahn zu verdanken habe und es sich für mich persönlich so anfühlt, als würde ich in meinem Wohnzimmer auflegen.

Was verbindet dich mit der Lausitz?
Ich habe den Großteil meines Lebens in und um Cottbus verbracht, deswegen ist es immer wieder ein schönes Gefühl, in die alte Heimat zurückzukehren. Gerade wenn ich im Sommer über den Altmarkt laufe, kommt bei mir immer wieder ein wenig Urlaubsfeeling auf.

Nächste Gigs:
12.01. @Funtasy Club

www.instagram.com/beatsbyrunaway 
www.fb.com/BeatsByRunaway

Lauter Leute 1084

Dr.StrehLove

Echter Name: René Strehlow
Geburtsdatum: 16.06.1980
Geburtsort: Cottbus
Beruf: Wella Business Partner Friseur

Angefangen, aufzulegen: Ich glaube, das war 2010 im Lehnertz oder edelweiss, ich weiß es nicht mehr … es ist ja nur ein Hobby und soll es auch bleiben.
Lieblingspartyreihe: „Tumult & Tamtam“ im Scandale natürlich … :-P
Lieblingsfestival: Auf jeden Fall das „Landflucht“ in Klein Buckow, denn: support your local hero!
Lieblingsgetränk an der Bar: Ich trinke Alkohol nicht, weil er schmeckt … ;-)
Lieblingsmusik im Club: Schwer zu sagen, mal Querbeet (80er!), mal Elektro, mal Weltmusik … auf keinen Fall Schranz, Schlager, 90er oder Charts, da muss ich dann leider die Flucht ergreifen!
Lieblingsmusik im Auto: Festival-Sets
Letzter Song auf Shazam: Matthew Dear – Her Fantasy

Was liebst du am Auflegen?

Zum einen endlich mal den ganzen Kram spielen zu können, den ich am liebsten selber hören würde, wenn ich Gast wäre … Und zum anderen die glücklichen, leicht senil grinsenden Gesichter, wenn ein Track ins Schwarze trifft!

Wie sammelst du Inspirationen für deine DJ-Sets?

Zugegebenermaßen bin ich musiksüchtig, ich höre überall Musik, von früh bis spät … und sobald mir ein Stück gefällt (bekomme Gänsehaut bei einem Volltreffer), wird es eingefangen und in meine Playlist‘s einsortiert. Egal, ob es bei radioeins, irgendeiner Serie oder in einem DJ-Set lief.

Wie bereitest du dich auf einen Gig vor?

Je nach Anlass stelle ich mir das Publikum vor und wäge ab, ob es bei den Tracks, die ich vorher raussuche, auch abgehen würde. Aber das war auch schon alles, das meiste passiert intuitiv direkt beim Auflegen, je nach Reaktionen auf der Tanzfläche …

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?

Da gibt es nur eine Antwort – Le local fatale Scandale in Cottbus! Wer den Laden, das Kollektiv drum herum und im Vergleich dazu den Rest an Angeboten in unserer Stadt kennt, der weiß auch, warum … Und weil die damals so verrückt waren, mich offiziell zu buchen! Und weil es meine Freunde sind!

Nächste Gigs:

Tumult&Tamtam #2 am 15.12.18 im scandale – mit Kollektiv OST als Headliner! Ich spiele dort das Warm-up mit meinem Freund Spechte – echt&liebe – Elektro + Live Drums

Social Media:

www.soundcloud.com/rs160680 
www.instagram.com/strehle_cb/ 

Lauter Leute 814

Luudo

Echter Name: Ludwig Czentarra
Geburtsdatum: 14.08.1998
Geburtsort: Cottbus
Beruf: angehender Physiotherapeut
Angefangen, aufzulegen: 2017
Lieblingspartyreihe: Urknall
Lieblingsfestival: Landflucht
Lieblingsgetränk an der Bar: Jägermeister
Lieblingsmusik im Club: Full-on
Lieblingsmusik im Auto: Proggy-Goa
Lieblingsmusik in der Dusche: gar nichts :D

Welcher deiner Gigs blieb dir bisher am meisten in Erinnerung und warum?

Freier Freitag meets Urknall am 24.8.18 im Scandale Cottbus, weil ich bei diesem Event zum ersten Mal die Massen in Ekstase versetzen durfte und mich dieses Erlebnis für immer gefesselt hat.

Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch eine Partylocation besuchen dürftest, welche wäre es und warum?

Boah gute Frage! Ich bin eher nicht so der Typ, der sich nur auf eine Möglichkeit festlegt :D

Was wäre dir an deiner Traumpartnerin wichtig?

Sie muss mich aushalten können :D

Deine nächsten Gigs:

Die Spendenparty am 7.12. im Scandale wird deliziös ;) Und viele weitere, bald… meldet euch, wenn ihr Psychedelic Trance auf eurer Party wollt :D

Deine nächsten Releases:

Erstmal ein paar Singles und Anfang nächsten Jahres sollte ich die EP an der ich arbeite auch endlich fertig haben.

Social Media:

https://www.facebook.com/Luudo-233441933922000/
https://www.youtube.com/channel/UCUg-0d3KYpBWrg6DA5ezjDA

Lauter Leute 718

GoingUnder

Die echten Namen: Kenny & Jack
Geburtsdaten: Jack: 21.09.2000, Kenny: 30.10.1997
Geburtsorte: Jack: Forst, Kenny: Frankfurt (Oder)
Berufe: Jack: auf Ausbildungssuche, Kenny: Auszubildender Mediengestalter Bild und Ton

Lieblingsbands: Jack: Architects, The Gost Inside, Kenny: Architects, Bring Me The Horizon
Lieblingsalben: Jack: Lost Forever // Lost Together (Architects) & Runes (Bury Tomorrow), Kenny: All Our Gods Have Abandoned (Architects) & Sempiternal (Bring Me The Horizon)
Lieblingsgetränk an der Bar: Jack: Cuba Libre, Kenny: Mojito
Lieblingsmusik im Auto: Beide: Metalcore
Lieblingsmusik in der Dusche: Jack: Ich singe lieber selbst, Kenny: Pop & Punk

Was macht eure Band aus?

Beide: DIY-Mentalität! Wir kombinieren vieles miteinander und geben uns nie gleich zufrieden.

Wie sammelt ihr Inspirationen für eure Songs?

Jack: Viele andere Musikgenres hören und auch mal zocken.
Kenny: Nicht immer nur Metal hören und über die Vergangenheit nachdenken.

Welche Rituale habt ihr vor/während/nach dem Proben?

Beide: Einkaufen gehen, etwas trinken und dämlich quatschen.

Wenn ihr für den Rest eures Lebens nur noch eine Konzertlocation besuchen dürftet, welche wäre es und warum?

Jack: Definitiv Huxleys Neue Welt, weil ich dort das erste Mal die Architects gesehen habe.
Kenny: Für mich ist es die Columbiahalle, weil ich da so viele tolle Konzerte erlebt habe.

Nächste Releases:
Bloodmoon (Single) & ERASE (erstes Album im Oktober)

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